Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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freie Plätze Kontrovers vor Ort: Die Dritte Generation Ost - Umgang mit dem Erbe

Weißwasser, ab Do., 15.10., 18.00 Uhr ,Geschäftsstelle Weißwasser, Raum 2, 1 Termin(e)

Nach einem Einstieg ins Thema lesen Johannes Dietrich und Henriette Stapf aus dem Buch "Wie war das für Euch? Die Dritte Generation Ost im Gespräch mit ihren Eltern". Die beiden um 1980 Geborenen engagieren sich seit fast zehn Jahren für das Netzwerk der Dritten Generation Ost und betrachten dabei auch Generationenverhältnisse in Zeiten von Umbruch und Transformation. Im Anschluss an die Lesung wird es die Möglichkeit geben in den gemeinsamen Austausch zu gehen. Dabei stehen folgende Fragen im Vordergrund: Wie haben wir die Transformationszeit erlebt? Wie nehmen wir Generationenverhältnisse wahr? Was fehlt uns, was bereichert uns? Was brauchen wir, um Gegenwart und Zukunft gestalten zu können?

Eine Veranstaltung der Reihe "Kontrovers - Vor Ort" in Kooperation mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung.

Um Anmeldung bis zum 08.10.2020 wird gebeten, da nur begrenzte Raumkapazitäten zur Verfügung stehen.

freie Plätze Notizen aus der (ostdeutschen) Provinz

Zittau, ab Di., 17.11., 19.00 Uhr ,Veranstaltungsraum CWB, 1 Termin(e)

Heimat ist schön anstrengend. Zu diesem Schluss könnten Leserinnen und Leser kommen, wenn sie die Bücher der beiden Autoren Cornelius Pollmer und Lukas Rietschel lesen und hernach die Welt durch deren Brille betrachten. Für die Sächsische Landeszentrale für politische Bildung (SLpB) setzen sich die Autoren auf die Bühne, lesen sich gegenseitig und dem Publikum daraus vor und diskutieren miteinander und mit den Anwesenden über ostdeutsche und sächsische Verhältnisse, wie sie sich tatsächlich darstellen oder nur wahrgenommen werden und wie sie sich ändern lassen.
Der Dresdner Journalist und Autor Cornelius Pollmer wanderte auf Fontanes Spuren durch Brandenburg und fand gelegentlich "Heute ist ein komischer Tag". Der Schriftsteller und Journalist Lukas Rietzschel erinnert sich dagegen an eine weniger komische Jugend im ostsächsischen Räckelwitz der Nachwendezeit. Er fand dafür den treffenden Titel "Mit der Faust in die Welt schlagen". Beide Bücher haben Beachtung gefunden auch außerhalb des Literaturbetriebes. Beide beschreiben Menschen in Ihrem Alltag: Einheimische und Zugereiste, Zupackende oder Abwartende, Verführer und Verführte. Beide zeichnen durchaus liebevoll ein lebendiges Bild vom Leben in der ostdeutschen Provinz. Manchmal aufregend, manchmal trist aber immer Heimat.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung.

Um Anmeldung wird gebeten, da nur begrenzte Raumkapazitäten zur Verfügung stehen.

freie Plätze Ahnenforschung - Auf den Spuren unserer Vorfahren

Weißwasser, ab Di., 6.10., 17.00 Uhr ,Geschäftsstelle Weißwasser, Raum 3, 5 Termin(e)

Sie möchten wissen, wo die Wurzeln Ihrer Familie liegen? Auch wenn Sie nicht an die reiche Erbtante in Übersee glauben, kann ein Blick in das Leben der Vorfahren interessant und erhellend sein. Politische und soziale Umwälzungen haben oftmals Verbindungen gekappt und überliefertes Wissen über Herkunft und Verwandtschaftsverhältnisse verschüttet. Es bleiben vage Erinnerungen und verblichene Fotos, denen man mit etwas Forschergeist jedoch Zusammenhang und Bedeutung zurückgeben kann.

Dieser Kurs bietet Ihnen eine Einführung in die selbständige Recherche und vermittelt Ihnen Kenntnisse über die dazu unentbehrlichen Hilfsmittel. Sie erfahren u.a., wie Sie einen Stammbaum aufbauen, welche Computerprogramme verfügbar sind und welche Quellen Sie nutzen können.

Aus dem Inhalt:
- Grundlagen und erste Schritte der Ahnen-und Familienforschung
- Klassische Quellen - Wo finde ich was?
- Einführung in alte Schriften, gebräuchliche lateinische und veraltete deutsche Worte sowie Abkürzungen
- Ordnen, Aufbereiten und Archivieren der Unterlagen
- von der Stammtafel zur Familienchronik

Eine Anmeldung bis 16.09.2020 ist unbedingt erforderlich.

Anmeldung möglich Philosophischer Nachmittag - Soziale Gerechtigkeit

Weißwasser, ab Sa., 10.10., 15.00 Uhr ,Geschäftsstelle Weißwasser, Raum 8, 1 Termin(e)

Soziale Gerechtigkeit oder eine sozial gerechte Gesellschaft - der Begriff ist in den Vorstellungen der Menschen tief verankert und genauso umstritten. Die Vorstellung normativer Grundsätze bzw. die gesellschaftsanalytische Betrachtung der herrschenden Strukturen sind zwei wesentliche Methoden, die von verschiedenen Fachgebieten benutzt werden, um soziale Gerechtigkeit zu definieren und ggf. zu verwirklichen.
In diesem Seminar geht es um wesentliche Elemente von sozialer Gerechtigkeit in verschiedenen Epochen als Diskussionsgrundlage für uns und die heutige globale Gesellschaft.
Passend dazu wird der schottische Philosoph Alasdair McIntyre (*1929) vorgestellt, der eigene Gedanken zu diesem Thema entwickelt hat und u.a. das Projekt der Aufklärung als gescheitert ansieht.
Interessierte Teilnehmer auch ohne Vorkenntnisse sind wie immer herzlich willkommen. Eine vorherige Anmeldung ist unbedingt notwendig.

freie Plätze Singapur - asiatischer Tiger

Weißwasser, ab Di., 10.11., 18.30 Uhr ,Geschäftsstelle Weißwasser, Raum 2, 1 Termin(e)

Unterschiedlichste Kulturen auf engstem Raum, wirtschaftliche Blüte, globale Stadt und autoritärer Staat - Singapur fasziniert durch seine starken Kontraste und Widersprüche. Die multi-ethnische Bevölkerung, in der Hauptsache Chinesen, Malaien und Inder, hat über lange Zeiten hinweg eine Kultur des respektvollen Umgangs üben müssen. "Was sich begegnet, gleicht sich an", so lautet Singapurs Strategie zur Integration, in der die Unumgänglichkeit räumlicher Nähe Haltungen und Lebensstil geprägt hat. Dennoch stoßen wir auch hier auf die Schattenseiten des Wohlstands, die sich unter anderem in sozialer Ungleichheit ausdrücken. Kommen Sie mit auf einen Streifzug durch eine schillernde Metropole mit mehr als 11 Millionen Touristen in jedem Jahr und blicken Sie hinter die Fassaden des "asiatischen Tigers", der nach Hongkong als wichtigster Finanzplatz Asiens gilt.
Vortrag mit Diskussion. Anmeldung bis 03.11.2020 erforderlich.

freie Plätze Schlesien zum Anfassen

Weißwasser, ab Di., 26.1., 18.00 Uhr ,Geschäftsstelle Weißwasser, Raum 2, 1 Termin(e)

Einblick in die kulturellen Schätze der Region und wertvolle Tipps für Exkursionen in unsere überraschend vielfältige Nachbarschaft - all dies bietet Ihnen unser Themenabend. Denn überlieferte Kultur und Traditionen prägen auch heute noch das Leben mancher Familie beiderseits der deutsch-polnischen Grenze. Lernen Sie die Schönheit und den besonderen Charakter dieser Region kennen und gehen Sie auf Entdeckungstour.
Dabei geht es durchaus "praktisch" zu, wie der Referent verrät:

- "So schmeckt Schlesien" - einfache Kochrezepte aus Schlesien für alle, die sich einem Thema gern mit allen Sinnen nähern
- "So klingt Schlesien" - Beispiele schlesischer Volksmusik und der Hymne Schlesiens
- Vorschläge und nützliche Hinweise für Ausflüge und Kurzurlaube
- Geschichtliche Schlaglichter und landeskundliche Informationen bieten ergänzendes Hintergrundwissen

Anmeldung bis 18.01.2021 unbedingt erforderlich.

freie Plätze Vortrag: Die Sami - ein altes Volk in der Arktis

Zittau, ab Mi., 4.11., 18.00 Uhr ,Geschäftsstelle Zittau, Salzhaus, Raum 4.02, byod, 1 Termin(e)

Kleine autochtone Minderheiten in Europa - Samen in Skandinavien
Die nordische Cousinen der Sorben leben zwischen Tradition und Moderne. Der Vortrag beschäftigt sich mit der Rentierzucht und anderen traditionellen Lebensbereichen der Sami im Kontext einer modernen Gesellschaft und vermittelt weitere Traditionen dieser Minderheit in der Arktis.

Kurs abgeschlossen Eröffnung Ausstellung Umbruch Ost

Zittau, ab Mo., 7.9., 15.00 Uhr ,Foyer 4. Etage Salzhaus, 1 Termin(e)

"Umbruch Ost. Lebenswelten im Wandel" thematisiert mit Bildern und Texten die Erwartungen und das Vertrauen, das die Ostdeutschen mit der Wiedervereinigung verbunden hatten. Sie ruft die innerdeutsche Solidarität und Hilfsbereitschaft in Erinnerung. Die Schau erzählt von den Neuanfängen und Aufbrüchen, wie auch vom Willen, die SED-Diktatur aufzuarbeiten. Sie dokumentiert die Verzweiflung, die mit dem wirtschaftlichen Zusammenbruch und dem Anstieg der Arbeitslosigkeit einherging und die Verlusterfahrungen und Ängste, die die 1990er Jahre in Ostdeutschland prägten. Themen sind die Gleichzeitigkeit von Sanierung und Rückbau der ostdeutschen Städte, die Situation der Frauen und Familien, eine Jugendkultur zwischen
Techno, Punk und Rechtsradikalismus. Themen sind Ressentiments, bis hin zu politischer Gewalt, aber auch die Frage nach Identitätsstiftern, das Miteinander mit den östlichen Nachbarn, der Aufbau Ost und seine Erfolge wie auch die neuen gesellschaftlichen Spaltungen, die in den letzten Jahren zu verzeichnen waren. Autor der Ausstellung ist der Historiker und Buchautor Dr. Stefan Wolle, wissenschaftlicher Direktor des Berliner DDR-Museums und einer der besten Kenner der ostdeutschen Zeitgeschichte nach 1945.

ab 7. September 2020 Uhr, in der VHS-Geschäftsstlle Zittau.
Zu sehen dort - während der Öffnungszeiten der VHS, bis Dezember 2020.

Zur Ausstellungseröffnung wird um Anmeldung gebeten, da nur begrenzte Raumkapazitäten zur Verfügung stehen. Gleiches gilt für die Ausstellungsbesuche durch Gruppen bzw. Schulklassen.

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.

freie Plätze Strukturwandel und die Zukunft der Lausitz

Zittau, ab Do., 26.11., 19.00 Uhr ,Veranstaltungsraum CWB Zittau, 1 Termin(e)

Was denkt die Lausitzer Bevölkerung über den Strukturwandel und die Zukunft der Region?
Es wird viel über die Zukunft der Lausitz gesprochen - auch und gerade wegen des Ausstiegs aus der Braunkohle und dem damit verbundenen Stukturwandel in der Region - und nicht zuletzt auch wegen des vielen Geldes, das man in Aussicht gestellt hat. Es wird viel geredet, es werden Potentialstudien gemacht und Leitbilder erarbeitet. Aber was denkt eigentlich die Bevölkerung? Eine Gruppe von Forschern um Dr. Jörg Heidig aus Görlitz hat mit dem Lausitz-Monitor die erste repräsentative Bevölkerungsbefragung zum Strukturwandel und zur Zukunft der Region durchgeführt. In seinem Vortrag stellt Dr. Heidig die wesentlichen Ergebnisse dar.

Es werden u.a. folgende Fragen beantwortet:
- Wie steht die Lausitzer Bevölkerung zum Strukturwandel?
- Was sind die größten Potentiale und die größten Probleme in der Region aus Sicht der Bevölkerung?
- Wie zufrieden sind die Lausitzer mit ihrem Leben?
- Was überwiegt mit Blick auf die Zukunft - der Optimismus oder der Pessimismus?
- Wie viele Menschen sind für oder gegen den Kohleausstieg?
- In welchen Technologien sehen die Lausitzerinnen und Lausitzer die Zukunft?
- Welchen Parteien oder anderen Akteuren traut die Bevölkerung am ehesten zu, den Wandel zu bewältigen?

Vortrag und Diskussion. Um Anmeldung wird gebeten, da nur begrenzte Raumkapazitäten zur Verfügung stehen.

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.

freie Plätze Strukturwandel und die Zukunft der Lausitz

Weißwasser, ab Do., 14.1., 19.00 Uhr ,Geschäftsstelle Weißwasser, Raum 2, 1 Termin(e)

Was denkt die Lausitzer Bevölkerung über den Strukturwandel und die Zukunft der Region?
Es wird viel über die Zukunft der Lausitz gesprochen - auch und gerade wegen des Ausstiegs aus der Braunkohle und dem damit verbundenen Stukturwandel in der Region - und nicht zuletzt auch wegen des vielen Geldes, das man in Aussicht gestellt hat. Es wird viel geredet, es werden Potentialstudien gemacht und Leitbilder erarbeitet. Aber was denkt eigentlich die Bevölkerung? Eine Gruppe von Forschern um Dr. Jörg Heidig aus Görlitz hat mit dem Lausitz-Monitor die erste repräsentative Bevölkerungsbefragung zum Strukturwandel und zur Zukunft der Region durchgeführt. In seinem Vortrag stellt Dr. Heidig die wesentlichen Ergebnisse dar.

Es werden u.a. folgende Fragen beantwortet:
- Wie steht die Lausitzer Bevölkerung zum Strukturwandel?
- Was sind die größten Potentiale und die größten Probleme in der Region aus Sicht der Bevölkerung?
- Wie zufrieden sind die Lausitzer mit ihrem Leben?
- Was überwiegt mit Blick auf die Zukunft - der Optimismus oder der Pessimismus?
- Wie viele Menschen sind für oder gegen den Kohleausstieg?
- In welchen Technologien sehen die Lausitzerinnen und Lausitzer die Zukunft?
- Welchen Parteien oder anderen Akteuren traut die Bevölkerung am ehesten zu, den Wandel zu bewältigen?

Vortrag und Diskussion. Um Anmeldung wird gebeten, da nur begrenzte Raumkapazitäten zur Verfügung stehen.

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.

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