Skip to main content

Geschichte, Zeitgeschichte

26 Kurse
Katrin Delitz
stellvertretende Einrichtungsleiterin | Fachbereich Gesellschaft und Sprachen
Peggy Lange
Einrichtungsleiterin | Fachbereich Gesellschaft

Loading...
Bildungsfahrt: Garten-Träume Ein Tag voller Gartenmagie im polnischen Niederschlesien
So. 05.07.2026 07:00
Ein Tag voller Gartenmagie im polnischen Niederschlesien

Die Schlösser im Riesengebirgsvorland sind längst bekannt, aber seit einigen Jahren entwickelt sich die Region auch zu einem vielfältigen Mekka für Gartenfreunde. Manche der Gärten sind Jahrhunderte alt und denkmalgeschützt, andere in den letzten Jahrzehnten völlig neu geschaffen. Wir unternehmen eine Schnuppertour und stellen Ihnen 3 verschiedene Gartenanlagen vor: Den spektakulären japanischen Garten "Siruvia" mitten im Riesengebirge inkl. dem kleinen Samurai-Museum, das Konzept der Ornamented Farm des Grafen Reden in Buchwald/Bukowiec und den italienischen und französischen Garten von Schloss Rudelstadt/Ciechanowice. Hier werden wir auch durch das Schloss geführt, da in diesem in den letzten Jahren außergewöhnlichen Renaissancefresken entdeckt wurden. Mittagessen ist im Gutshof des Schlosses Lomnitz organisiert und muss vor Ort bezahlt werden (ca. 20 €). Die Möglichkeit zu einer späteren Kaffeepause besteht. Gebühr beinhaltet: Fahrt, Reiseleiter, alle Eintritte Nicht geeignet für Teilnehmer mit eingeschränkter Mobilität. Die Reise wird von Matthias Prasse, Kulturhistoriker und Geschichtsjournalist begleitet. Weitere Informationen bekommen Sie nach Ihrer Anmeldung zeitnah von uns zugeschickt.

Kursnummer 26FA2612WW
Kursdetails ansehen
Entgelt:: 95,00
Kontrovers vor Ort: Die Shoah & die DDR: Jüdische Stimmen im staatlichen Antifaschismus Vortrag und Gespräch mit Dr. Alexander Walther
Do. 03.09.2026 19:00
Zittau
Vortrag und Gespräch mit Dr. Alexander Walther

Das jüdische Leben in der DDR ist in breiten Teilen der Gesellschaft eher unbekannt. Jenseits bekann-ter Klassiker wie „Jakob der Lügner“ stellt sich die Frage: Welchen Raum erhielten jüdische Erfahrun-gen im staatlich verordneten Antifaschismus der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und später in der DDR? Während staatliche Gedenkstätten allgemein von „Kämpfern gegen den Faschismus“ spra-chen, rangen jüdische Überlebende bereits direkt nach 1945 um eine würdige Bestattung der Toten und eine sichtbare Erinnerung an die Shoah, versuchten ihre kleinen Gemeinden aufrechtzuerhalten. Der Historiker Dr. Alexander Walther geht in seinem Vortrag der Rolle jüdischer Akteure wie Lin Jaldati, Helmut Eschwege oder Heinz Knobloch nach. Anhand persönlicher Nachlässe zeigt er ihr spannungsreiches Handeln zwischen eigensinniger Aufklärungsarbeit und teils schmerzhaften Zuge-ständnissen an die SED. Ein Abend über mutiges Engagement, unmarkierte Gräber und das schwie-rige Erbe jüdischer Verfolgungserfahrung in der SBZ und DDR. Alexander Walther studierte an der Universität Jena Geschichte und Englisch für das Lehramt. Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Universitäten Jena und Erfurt und ist seit 2023 wissenschaftli-cher Mitarbeiter am Staatlichen Museum für Archäologie Chemnitz im Projekt „Tacheles – Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026“. Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung.

Kursnummer 26HA1004ZZ
Kursdetails ansehen
Entgelt:: kostenlos
Alte deutsche Schrift lesen lernen
Fr. 04.09.2026 16:30
Löbau

Die alte deutsche Schrift hat Jahrhunderte überdauert, bevor 1941 die lateinische Schreibschrift eingeführt wurde. Doch beinahe überall – in Archiven, bei Behörden und in fast jeder Familie – finden wir noch heute Dokumente in diesen alten Schriften. Wohl dem, der sie entschlüsseln kann! Wer Uromas Liebesbriefe, das Tagebuch des Uropas, Rezepte oder auch Feldpostbriefe der Großeltern, alte Bauzeichnungen, Grundbuchkarten und die Eintragungen in alten Gerichtsbüchern lesen möchte, muss sich mit diesen Schriften befassen. Ausgehend vom Alphabet wird bei diesem Kurs Wissen rund um das Lesen und Verstehen der deutschen Schrift vermittelt. Die Kursleiterin geht auf Besonderheiten der alten Schrift, auf gebräuchliche Abkürzungen und lateinische Wörter der vergangenen Jahrhunderte sowie auf Zahlen und Datumsangaben ein. In einer Zeit, in der die Handschrift immer mehr verdrängt wird, ist das Erlernen und Verstehen einer alten Schrift etwas ganz Besonderes.

Kursnummer 26HA1103LL
Kursdetails ansehen
Entgelt:: 92,50
Ahnenforschung - Auf den Spuren unserer Vorfahren
Fr. 04.09.2026 18:30
Löbau

Sie möchten wissen, wo die Wurzeln Ihrer Familie liegen? Auch wenn Sie nicht an die reiche Erbtante in Übersee glauben, kann ein Blick in das Leben der Vorfahren interessant und erhellend sein. Politische und soziale Umwälzungen haben oftmals Verbindungen gekappt und überliefertes Wissen über Herkunft und Verwandtschaftsverhältnisse verschüttet. Es bleiben vage Erinnerungen und verblichene Fotos, denen man mit etwas Forschergeist jedoch Zusammenhang und Bedeutung zurückgeben kann. Dieser Kurs bietet Ihnen eine Einführung in die selbstständige Recherche und vermittelt Ihnen Kenntnisse über die dazu unentbehrlichen Hilfsmittel. Sie erfahren u.a., wie Sie einen Stammbaum aufbauen, welche Computerprogramme verfügbar sind und welche Quellen Sie nutzen können. Aus dem Inhalt: - Grundlagen und erste Schritte der Ahnen- und Familienforschung - Klassische Quellen - Wo finde ich was? - Einführung in alte Schriften, gebräuchliche lateinische und veraltete deutsche Wörter sowie Abkürzungen - Ordnen, Aufbereiten und Archivieren der Unterlagen - von der Stammtafel zur Familienchronik

Kursnummer 26HA1100LL
Kursdetails ansehen
Entgelt:: 63,00
Philosophischer Nachmittag: Die Französische Aufklärung im 18. Jahrhundert
Sa. 12.09.2026 15:00
Weißwasser

Das 18. Jahrhundert gilt in Frankreich als das Jahrhundert der Aufklärung, in dem Voltaire, Diderot, d’Alembert, Rousseau u.v.m. fast alle soziologischen Themen (Hedonismus, Ethik, Stellung der Frau und Gleichberechtigung, Atheismus, Materialismus, Pragmatismus und Relativismus) des Ancien régime im Salon des Baron Holbach, eines Deutschen aus der Pfalz, diskutierten. Dabei entwickelten sie eine Vorstellung vom Staat ohne Kirche und Adel, was in der französischen Revolution versucht wurde, umzusetzen. Die Themen der Aufklärung und deren Entwicklung für die Moderne stehen im Mittelpunkt des Nachmittags, als Philosoph wird der Baron Paul-Henri Thiry d’Holbach (1721-1789) und sein Salon vorgestellt. Übrigens, im 20. Jahrhundert gab es noch einmal einen ähnlichen Versuch... Interessenten ohne Vorkenntnisse sind wie immer willkommen, um vorherige Anmeldung bis 22.06.2026 wird gebeten.

Kursnummer 26HA1804WW
Kursdetails ansehen
Entgelt:: 18,00
Kunstvortrag: Gabriele Münter (1877-1962)
Fr. 18.09.2026 18:00
Weißwasser

Gabriele Münter, die 1897 ihre künstlerische Laufbahn zunächst traditionell an einer Damenkunstschule in Düsseldorf begann, traf 1901 in München Wassily Kandinsky, mit dem sie eine unkonventionelle Lebensgemeinschaft einging. Besonders die zeitgenössische französische Kunst hinterließ 1906/07 einen nachhaltigen Eindruck auf Gabriele Münter, die 1909 ein Haus in Murnau kaufte, dass fortan im Sommer Treffpunkt für die künstlerische Avantgarde wurde. Als Mitbegründerin des „Blauen Reiters“ erlangte sie neben Marianne von Werefkin große Bedeutung und entwickelte eine eigenständige, abstrakte Malweise in leuchtenden, unvermischten Farben und starken Formen. Sie war eine aufgeschlossene und fortschrittliche Frau, die aber auch das Schicksal als entartete Künstlerin ereilte, die Ausstellungsverbot erhielt und erst nach dem Zweiten Weltkrieg wieder in Erscheinung trat. Vortrag und Gespräch mit der Kunsthistorikerin aus Leipzig Dr. Marianne Risch-Stolz. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich.

Kursnummer 26HA2601WW
Kursdetails ansehen
Entgelt:: 11,50
Die Kirchen in Zittau - Verborgene Schönheiten
So. 20.09.2026 15:00

Lernen Sie bei diesem besonderen Stadtspaziergang durch Zittau die Frauenkirche und die Spittelkirche kennen. Beide Kirchen liegen zwar am Rande der Altstadt, sind aber keineswegs bedeutungslos. Die Frauenkirche könnte sogar die erste Kirche der Stadt sein, im Bereich einer frühen Siedlung gelegen. Die Spittelkirche St. Jacob war eine Hospitalkirche – die Funktion lebt im Namen noch weiter. Hospitäler waren im Mittelalter meist vor den Stadttoren gelegen. Beide Kirchen sind architektonische Schmuckstücke mit besonders interessanten Ausstattungsstücken aus verschiedenen Zeiten. In der Stadtexkursion werden die Kirchen und ihre Lage in der Topographie der Stadt erkundet. Außerdem werden kulturhistorische Aspekte erläutert sowie architektonische und spirituelle Besonderheiten vorgestellt. Die Veranstaltung ist nicht geeignet für Teilnehmer mit eingeschränkter Mobilität. Bitte denken Sie an witterungsgerechte Kleidung. Start und Treffpunkt ist an der Frauenkirche Zittau, Hammerschmiedtstraße. In der Hammerschmiedt- und Brückenstraße gibt es Parkmöglichkeiten für Sie. Teilnahmegebühr 8 €, ermäßigt für Schüler, Studenten, Inhaber Sozialpass 6 €, ermäßigt für Mitglieder der Kirchgemeinden 4 €, Kinder bis 16 Jahre frei.

Kursnummer 26HA1900ZZ
Kursdetails ansehen
Entgelt:: 8,00
Medienwelten im Kino
Fr. 25.09.2026 20:00

Haben Sie Lust auf spannende Filme, anregende Gespräche und neue Perspektiven? In Kooperation mit Löbaulebt e.V. zeigt die Volkshochschule Dreiländereck an jedem letzten Freitag im Monat Filme, die verschiedene Themen der Medienwelt aufgreifen. Im Anschluss haben Sie die Möglichkeit, über das Gesehene zu diskutieren, Hintergründe zu beleuchten und persönliche Erfahrungen einzubringen. Genießen Sie den Abend in geselliger Runde, schnappen Sie sich ein Getränk an der Bar, lehnen Sie sich zurück und lassen Sie sich inspirieren. 🎬 Am 24.04.2026 läuft: "Karla" von Herrmann Zschoche (1965) Eine junge, idealistische Lehrerin kommt voller Engagement an eine Schule und möchte ihre Schüler:innen vor allem zu einem ermutigen: selbstständig denken. Doch genau das bringt sie schnell in Konflikt mit einem System, das Anpassung belohnt und kritische Fragen lieber vermeidet. Der Film entstand 1965 in der DDR – wurde jedoch noch vor seiner Fertigstellung verboten und verschwand für Jahrzehnte im Archiv. Erst 1990 konnte er in seiner ursprünglichen Form erstmals gezeigt werden. Heute gilt Karla als einer der bedeutendsten sogenannten „Kellerfilme“ der DEFA und als eindrucksvolles Beispiel dafür, wie stark Film, Gesellschaft und Macht miteinander verflochten sein können. 👉 Die Teilnahme ist kostenfrei. *Die Veranstaltungsreihe wird von der Sächsischen Landesmedienanstalt (SLM) gefördert.

Kursnummer 26HA5117LG
Kursdetails ansehen
Entgelt:: kostenlos
Kontrovers vor Ort: Droht ein neuer „Faschismus“? Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Klaus Neumann
Fr. 02.10.2026 19:00
Zittau
Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Klaus Neumann

Weltweit befinden sich die liberalen Demokratien in einer tiefen Krise, so der Demokratieindex des britischen Magazins The Economist. Demnach erfüllen aktuell nur noch 25 Länder die Kriterien einer „vollständigen Demokratie“. Autoritäre Tendenzen nehmen zu: Beispiele sind die Türkei, USA und Argentinien. Wohin entwickeln sich diese Länder? Und selbst in Deutschland haben viele Menschen das Gefühl, dass die Demokratie nicht mehr funktioniert und/oder dass sie gefährdet ist. Parolen wie „Nie wieder ist jetzt“ legen nahe, dass es Parallelen zwischen den letzten Jahren der Weimarer Republik und der (deutschen) Gegenwart gibt. Wie stimmig ist dieser historische Vergleich und droht Deutschland ein neuer „Faschismus“? Was zeichnet den historischen Faschismus in Deutschland und Italien aus? Was genau ist gegebenenfalls „neu“? Und unabhängig davon, wie gefährlich ist die Krise der liberalen Demokratie in unserem Land? Klaus Neumann ist Historiker und Kulturwissenschaftler. Bis 2018 war er Professor für Geschichte in Melbourne, Australien. In seinem jüngsten Buch „Blumen und Brandsätze. Eine deutsche Geschichte 1989–2023“ widmet sich Neumann der lokalen Aufnahme von Flüchtlingen in Sachsen und Hamburg. Das Buch ist über die Sächsische Landeszentrale für politische Bildung erhältlich. Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung.

Kursnummer 26HA1003ZZ
Kursdetails ansehen
Entgelt:: kostenlos
Sonderführung in der Gedenkstätte Großschweidnitz mit dem Schwerpunkt Ausgrenzung und Stigmatisierung psychisch kranker Menschen in Vergangenheit und Gegenwart
Fr. 09.10.2026 14:00

Die Sonderführung im Rahmen der Woche der seelischen Gesundheit umfasst einen Rundgang durch die Ausstellung und den ehemaligen Anstaltsfriedhof. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den verschiedenen Formen der Stigmatisierung und Ausgrenzung von Menschen mit Behinderung und psychischen Erkrankungen in den letzten 150 Jahren. Im Anschluss soll mit den Teilnehmenden über bestehende Vorurteile und Ausgrenzungstendenzen in der Gegenwart und wie diese behoben werden könnten, diskutiert werden. Veranstaltungsort: Gedenkstätte Großschweidnitz, Friedhofsweg 1, 02708 Löbau/OT Großschweidnitz Anfahrt mit dem ÖPNV möglich (Haltestelle Großschweidnitz Schwimmer mit Fußweg oder Haltestelle Großschweidnitz Fachkrankenhaus, Buslinien PlusBus 30 bzw. 36)

Kursnummer 26HA1604GL
Kursdetails ansehen
Entgelt:: kostenlos
Das Stalag VIII A in Görlitz/Zgorzelec
Do. 15.10.2026 17:30
Weißwasser

Die Veranstaltungsreihe zum Stalag VIII A in Görlitz/Zgorzelec beginnt mit einem Impulsvortrag in der vhs Dreiländereck, um die Gedenkstätte und die Geschichte kennenzulernen. Am zweiten Veranstaltungstag schließt sich der Besuch der Gedenkstätte Stalag VIII A, Jencow Stalagu VIII in 59-900 Zgorzelec an. Bereits am 26.08.1939 wurde in Görlitz eine Kommandantur für ein Kriegsgefangenenlager gebildet. Die Inbetriebnahme des Dulags (Durchgangslager) für die ersten polnischen Gefangenen erfolgte am 23. September 1939 auf einem 18 Hektar großen Feld an der Leopoldshainer Straße (Ulica Lubańska) in Görlitz-Ost. Das Stammlager VIII A Görlitz-Moys (heute: Zgorzelec-Ujazd) war das erste Stalag im Wehrkreis VIII Breslau und eins von 220 Lagern im Deutschen Reich. Weiterhin gab es im Wehrkreis VIII das Stalag VIII B in Lamsdorf (Łambinowice) und das Stalag VIII C in Sagan (Żagań). Zur Hauptaufgabe der Gefangenen wird der Aufbau des eigentlichen Kriegsgefangenenlagers. Ende 1939 werden Kriegsgefangene bereits in das neu errichtete Stalag an der Seidenberger Straße (Ulica Łużycka), Görlitz-Moys, verlegt. Die offizielle Eröffnung des neuen Kriegsgefangenenlagers findet am 23. September 1939 statt. Am 16. Juli 1940 wird der Betrieb des Dulags gestoppt. Insgesamt gingen während des zweiten Weltkrieges etwa 120.000 Kriegsgefangene verschiedenster Nationen, darunter Franzosen, Belgier, Polen, Slowaken, Jugoslawen, Sowjets, Italiener, US-Amerikaner und Engländer durch das Lager und das unter katastrophalen hygienischen Bedingungen, bevor es am 8. Mai 1945 aufgelöst wurde. Ein historisches Ereignis im Stalag VIII A war die Komposition und letztendlich die Uraufführung des QUARTETTS AUF DAS ENDE DER ZEIT des französischen Komponisten Olivier Messiaen. 1948 entschied der Stadtrat in Zgorzelec, dass die Baracken abgerissen werden. Die Baumaterialien wurden für den Wiederaufbau Warschaus und anderer polnischer Städte verkauft. Der Vorschlag, ein Denkmal auf dem Gelände der ehemaligen Kommandantur des Stalag VIII A zu errichten, wurde von französischen und polnischen Veteranen unterbreitet, die auch ehemalige Kriegsgefangene waren. Das Denkmal wurde vom Künstler Tadeusz Dobosz vom Institut für Bildende Künste in Zielona Góra entworfen und besteht aus Sandstein aus Bolesławiec (Bunzlau). Der Zgorzelecer Lehrer, Autor und Forscher Roman Zgłobicki (1937-2010) hielt das Gedenken an das Stalag VIII A und den Kontakt zu den ehemaligen Kriegsgefangenen seit den 1960er Jahren aufrecht. Zusammen mit seinen Schülern richtete er 1973 ein Gedenkzimmer ein, welches bis heute besteht. Durch sein jahrzehntelanges Engagement hat er das inhaltliche Fundament für das Zentrum für Bildung und Kultur geschaffen.

Kursnummer 26HS1100WW
Kursdetails ansehen
Entgelt:: 10,00
Kunstvortrag: „Es gibt immer Hoffnung, solange die Leinwände leer sind."
Fr. 23.10.2026 18:00
Weißwasser

Der Wiener Jugendstil begeistert heute mit fragilen Bildzeugnissen, reicher pflanzlicher Ornamentik und mit beeindruckenden Architekturen, die das Lebensgefühl einer sich befreienden Epoche verinnerlicht haben. Als damals führende Künstlerpersönlichkeit hatte vor allem Gustav Klimt (1862-1918) ein besonderes Verhältnis zu Frauen, sie bestimmen sein künstlerisches Werk. Diese Frauen mit teilweise bewegenden Lebensgeschichten begegnen uns farbenfroh in Gemälden, in Zeichnungen dagegen oftmals intim. Mit vielen Bildern wird Gustav Klimt als bedeutender Vertreter des Jugendstils vorgestellt. Vortrag und Gespräch mit der Kunsthistorikerin aus Leipzig Dr. Marianne Risch-Stolz. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich.

Kursnummer 26HA2602WW
Kursdetails ansehen
Entgelt:: 11,50
Philosophischer Nachmittag:"Deutscher Idealismus - Immanuel Kant"
Sa. 24.10.2026 15:00
Weißwasser

„Wage zu denken!“ - „…der bestirnte Himmel über mir und das moralische Gesetz in mir.“ - „der kategorische Imperativ“ - die bekanntesten Zitate des Königsberger Philosophen Immanuel Kant (1724-1804) beschreiben nur zum Teil das Werk, das er hinterlassen hat: „Die Kritik der reinen/praktischen Vernunft bzw. der Urteilskraft, „der ewige Frieden“, der zur Bildung des Völkerbundes und der UNO führte, sind nur ein Teil dessen, worüber Kant nachgedacht und geschrieben hat. Sein Leben und Werk, seine Vorbilder und seine Nachwirkung, auch auf heutige Menschen, sind Thema dieses Nachmittags. Für Fragen und Diskussion besteht ausreichend Gelegenheit. Interessenten ohne Vorkenntnisse sind wie immer willkommen. Um vorherige Anmeldung bis 19.10.2026 wird gebeten.

Kursnummer 26HA1805WW
Kursdetails ansehen
Entgelt:: 18,00
Das Stalag VIII A in Görlitz/Zgorzelec
Do. 29.10.2026 17:30
Löbau

Die Veranstaltungsreihe zum Stalag VIII A in Görlitz/Zgorzelec beginnt mit einem Impulsvortrag in der vhs Dreiländereck, um die Gedenkstätte und die Geschichte kennenzulernen. Am zweiten Veranstaltungstag schließt sich der Besuch der Gedenkstätte Stalag VIII A, Jencow Stalagu VIII in 59-900 Zgorzelec an. Bereits am 26.08.1939 wurde in Görlitz eine Kommandantur für ein Kriegsgefangenenlager gebildet. Die Inbetriebnahme des Dulags (Durchgangslager) für die ersten polnischen Gefangenen erfolgte am 23. September 1939 auf einem 18 Hektar großen Feld an der Leopoldshainer Straße (Ulica Lubańska) in Görlitz-Ost. Das Stammlager VIII A Görlitz-Moys (heute: Zgorzelec-Ujazd) war das erste Stalag im Wehrkreis VIII Breslau und eins von 220 Lagern im Deutschen Reich. Weiterhin gab es im Wehrkreis VIII das Stalag VIII B in Lamsdorf (Łambinowice) und das Stalag VIII C in Sagan (Żagań). Zur Hauptaufgabe der Gefangenen wird der Aufbau des eigentlichen Kriegsgefangenenlagers. Ende 1939 werden Kriegsgefangene bereits in das neu errichtete Stalag an der Seidenberger Straße (Ulica Łużycka), Görlitz-Moys, verlegt. Die offizielle Eröffnung des neuen Kriegsgefangenenlagers findet am 23. September 1939 statt. Am 16. Juli 1940 wird der Betrieb des Dulags gestoppt. Insgesamt gingen während des zweiten Weltkrieges etwa 120.000 Kriegsgefangene verschiedenster Nationen, darunter Franzosen, Belgier, Polen, Slowaken, Jugoslawen, Sowjets, Italiener, US-Amerikaner und Engländer durch das Lager und das unter katastrophalen hygienischen Bedingungen, bevor es am 8. Mai 1945 aufgelöst wurde. Ein historisches Ereignis im Stalag VIII A war die Komposition und letztendlich die Uraufführung des QUARTETTS AUF DAS ENDE DER ZEIT des französischen Komponisten Olivier Messiaen. 1948 entschied der Stadtrat in Zgorzelec, dass die Baracken abgerissen werden. Die Baumaterialien wurden für den Wiederaufbau Warschaus und anderer polnischer Städte verkauft. Der Vorschlag, ein Denkmal auf dem Gelände der ehemaligen Kommandantur des Stalag VIII A zu errichten, wurde von französischen und polnischen Veteranen unterbreitet, die auch ehemalige Kriegsgefangene waren. Das Denkmal wurde vom Künstler Tadeusz Dobosz vom Institut für Bildende Künste in Zielona Góra entworfen und besteht aus Sandstein aus Bolesławiec (Bunzlau). Der Zgorzelecer Lehrer, Autor und Forscher Roman Zgłobicki (1937-2010) hielt das Gedenken an das Stalag VIII A und den Kontakt zu den ehemaligen Kriegsgefangenen seit den 1960er Jahren aufrecht. Zusammen mit seinen Schülern richtete er 1973 ein Gedenkzimmer ein, welches bis heute besteht. Durch sein jahrzehntelanges Engagement hat er das inhaltliche Fundament für das Zentrum für Bildung und Kultur geschaffen.

Kursnummer 26HS1100LL
Kursdetails ansehen
Entgelt:: 10,00
Workshop „Familiengeschichte im Nationalsozialismus entdecken“
Fr. 06.11.2026 13:00

Nicht erst durch die Veröffentlichung der NSDAP-Mitgliederkartei durch das US-amerikanische Nationalarchiv in diesem Jahr steigt das Interesse an der Familienforschung zum 20. Jahrhundert. Häufig steht die Frage im Raum, wie sich Verwandte während der NS-Zeit verhalten haben. Haben sie sich beteiligt oder waren sie gar Opfer des Regimes? Der Workshop soll in Möglichkeiten der analogen und digitalen Recherche einführen. Die Teilnehmenden wird es möglich sein während des Workshops ihre eigene Recherche zu beginnen. Veranstaltungsort: Gedenkstätte Großschweidnitz, Friedhofsweg 1, 02708 Löbau/OT Großschweidnitz Anfahrt mit dem ÖPNV möglich (Haltestelle Großschweidnitz Schwimmer mit Fußweg oder Haltestelle Großschweidnitz Fachkrankenhaus, Buslinien PlusBus 30 bzw. 36)

Kursnummer 26HA1102LL
Kursdetails ansehen
Entgelt:: 19,00
„Zu empfinden, was er sieht, zu geben, was er empfindet, macht das Leben des Künstlers aus.“ (Max Klinger)
Fr. 06.11.2026 18:00
Weißwasser

Der Künstler wurde 1857 als Sohn eines Leipziger Seifenfabrikanten geboren und erhielt bereits früh Zeichenunterricht. Er besuchte die Kunstschule in Karlsruhe sowie die Berliner Akademie und publizierte erfolgreich seine frühen Radierzyklen. Auch als Maler und Bildhauer wurde er ab den 1890er Jahren einer der bekanntesten Künstler in Deutschland, so dass an ihn wichtige Aufträge für großformatige Gemälde und bildhauerische Arbeiten vergeben wurden. Sein Ruhm wurde untermauert mit vielen Ehrungen, und sein erfolgreiches Engagement für die Gründung der Villa Romana in Florenz sollte lange Zeit nachwirken. Der Erste Weltkrieg bildete für Max Klinger eine Zäsur, denn die nachlassende Begeisterung für sein Werk, aber auch die kriegsbedingte Notlage führten ihn zu anderen Themenwelten. Nach seinem Tod 1920 gab es in der Folgezeit nur noch Vereinzelte, die sein vielgestaltiges Œvre würdigten – erst allmählich wird er wieder verstärkt in Erinnerung gebracht. Vortrag und Gespräch mit der Kunsthistorikerin aus Leipzig Dr. Marianne Risch-Stolz. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich.

Kursnummer 26HA2603WW
Kursdetails ansehen
Entgelt:: 11,50
Ahnenforschung - Auf den Spuren unserer Vorfahren
Di. 10.11.2026 17:00
Weißwasser

Sie möchten wissen, wo die Wurzeln Ihrer Familie liegen? Auch wenn Sie nicht an die reiche Erbtante in Übersee glauben, kann ein Blick in das Leben der Vorfahren interessant und erhellend sein. Politische und soziale Umwälzungen haben oftmals Verbindungen gekappt und überliefertes Wissen über Herkunft und Verwandtschaftsverhältnisse verschüttet. Es bleiben vage Erinnerungen und verblichene Fotos, denen man mit etwas Forschergeist jedoch Zusammenhang und Bedeutung zurückgeben kann. Dieser Kurs bietet Ihnen eine Einführung in die selbstständige Recherche und vermittelt Ihnen Kenntnisse über die dazu unentbehrlichen Hilfsmittel. Sie erfahren u.a., wie Sie einen Stammbaum aufbauen, welche Computerprogramme verfügbar sind und welche Quellen Sie nutzen können. Aus dem Inhalt: - Grundlagen und erste Schritte der Ahnen- und Familienforschung - Klassische Quellen - Wo finde ich was? - Einführung in alte Schriften, gebräuchliche lateinische und veraltete deutsche Wörter sowie Abkürzungen - Ordnen, Aufbereiten und Archivieren der Unterlagen - von der Stammtafel zur Familienchronik

Kursnummer 26HA1100WW
Kursdetails ansehen
Entgelt:: 63,00
Das Stalag VIII A in Görlitz/Zgorzelec
Do. 12.11.2026 17:30
Zittau

Die Veranstaltungsreihe zum Stalag VIII A in Görlitz/Zgorzelec beginnt mit einem Impulsvortrag in der vhs Dreiländereck, um die Gedenkstätte und die Geschichte kennenzulernen. Am zweiten Veranstaltungstag schließt sich der Besuch der Gedenkstätte Stalag VIII A, Jencow Stalagu VIII in 59-900 Zgorzelec an. Bereits am 26.08.1939 wurde in Görlitz eine Kommandantur für ein Kriegsgefangenenlager gebildet. Die Inbetriebnahme des Dulags (Durchgangslager) für die ersten polnischen Gefangenen erfolgte am 23. September 1939 auf einem 18 Hektar großen Feld an der Leopoldshainer Straße (Ulica Lubańska) in Görlitz-Ost. Das Stammlager VIII A Görlitz-Moys (heute: Zgorzelec-Ujazd) war das erste Stalag im Wehrkreis VIII Breslau und eins von 220 Lagern im Deutschen Reich. Weiterhin gab es im Wehrkreis VIII das Stalag VIII B in Lamsdorf (Łambinowice) und das Stalag VIII C in Sagan (Żagań). Zur Hauptaufgabe der Gefangenen wird der Aufbau des eigentlichen Kriegsgefangenenlagers. Ende 1939 werden Kriegsgefangene bereits in das neu errichtete Stalag an der Seidenberger Straße (Ulica Łużycka), Görlitz-Moys, verlegt. Die offizielle Eröffnung des neuen Kriegsgefangenenlagers findet am 23. September 1939 statt. Am 16. Juli 1940 wird der Betrieb des Dulags gestoppt. Insgesamt gingen während des zweiten Weltkrieges etwa 120.000 Kriegsgefangene verschiedenster Nationen, darunter Franzosen, Belgier, Polen, Slowaken, Jugoslawen, Sowjets, Italiener, US-Amerikaner und Engländer durch das Lager und das unter katastrophalen hygienischen Bedingungen, bevor es am 8. Mai 1945 aufgelöst wurde. Ein historisches Ereignis im Stalag VIII A war die Komposition und letztendlich die Uraufführung des QUARTETTS AUF DAS ENDE DER ZEIT des französischen Komponisten Olivier Messiaen. 1948 entschied der Stadtrat in Zgorzelec, dass die Baracken abgerissen werden. Die Baumaterialien wurden für den Wiederaufbau Warschaus und anderer polnischer Städte verkauft. Der Vorschlag, ein Denkmal auf dem Gelände der ehemaligen Kommandantur des Stalag VIII A zu errichten, wurde von französischen und polnischen Veteranen unterbreitet, die auch ehemalige Kriegsgefangene waren. Das Denkmal wurde vom Künstler Tadeusz Dobosz vom Institut für Bildende Künste in Zielona Góra entworfen und besteht aus Sandstein aus Bolesławiec (Bunzlau). Der Zgorzelecer Lehrer, Autor und Forscher Roman Zgłobicki (1937-2010) hielt das Gedenken an das Stalag VIII A und den Kontakt zu den ehemaligen Kriegsgefangenen seit den 1960er Jahren aufrecht. Zusammen mit seinen Schülern richtete er 1973 ein Gedenkzimmer ein, welches bis heute besteht. Durch sein jahrzehntelanges Engagement hat er das inhaltliche Fundament für das Zentrum für Bildung und Kultur geschaffen.

Kursnummer 26HS1100ZZ
Kursdetails ansehen
Entgelt:: 10,00
Philosophischer Nachmittag: "Freiheit"
Sa. 12.12.2026 15:00
Weißwasser

„Freiheit ist immer Freiheit des anders Denkenden.“ (Rosa Luxemburg) Freiheit (lateinisch libertas) wird in einem weiten Sinn als die Möglichkeit verstanden, ohne Zwang zwischen unterschiedlichen Optionen auszuwählen und entscheiden zu können. Der Begriff benennt in Philosophie, Politikwissenschaft, Theologie und Recht der Moderne allgemein einen Zustand der Autonomie eines Subjekts. Freiheitsbegriffe befinden sich ständig in Diskussion und damit in einem permanenten Wandel und umfassen jeweils gleichzeitig psychologische, soziale, kulturelle, religiöse, politische und rechtliche Dimensionen. Freiheit gehört zu den zentralen Begriffen der Ideengeschichte. Wir werden uns mit den verschiedenen Arten von Freiheit in Philosophie und Politik beschäftigen, zugleich wird ein kurzer Überblick über Freiheit von der Antike bis in die Gegenwart gegeben. Als Philosoph wird John Locke (1632-1704) vorgestellt, der die Freiheit als ein unveräußerbares Recht des Bürgers ansah. Interessenten ohne Vorkenntnisse sind wie immer willkommen, eine verbindliche Anmeldung bei der VHS ist bis zum 07.12.2026 möglich.

Kursnummer 26HA1806WW
Kursdetails ansehen
Entgelt:: 18,00
Alte deutsche Schrift lesen lernen
Di. 12.01.2027 17:00
Weißwasser

Die alte deutsche Schrift hat Jahrhunderte überdauert, bevor 1941 die lateinische Schreibschrift eingeführt wurde. Doch beinahe überall – in Archiven, bei Behörden und in fast jeder Familie – finden wir noch heute Dokumente in diesen alten Schriften. Wohl dem, der sie entschlüsseln kann! Wer Uromas Liebesbriefe, das Tagebuch des Uropas, Rezepte oder auch Feldpostbriefe der Großeltern, alte Bauzeichnungen, Grundbuchkarten und die Eintragungen in alten Gerichtsbüchern lesen möchte, muss sich mit diesen Schriften befassen. Ausgehend vom Alphabet wird bei diesem Kurs Wissen rund um das Lesen und Verstehen der deutschen Schrift vermittelt. Die Kursleiterin geht auf Besonderheiten der alten Schrift, auf gebräuchliche Abkürzungen und lateinische Wörter der vergangenen Jahrhunderte sowie auf Zahlen und Datumsangaben ein. In einer Zeit, in der die Handschrift immer mehr verdrängt wird, ist das Erlernen und Verstehen einer alten Schrift etwas ganz Besonderes. Bitte beachten Sie: Die Anmeldung ist nur bis 18.12.2025 möglich.

Kursnummer 26HA1103WW
Kursdetails ansehen
Entgelt:: 92,50
Islam und Politik in Südostasien
Fr. 15.01.2027 17:00
Weißwasser

Zusammengenommen leben mehr Muslime in Südostasien als in der gesamten arabischen Welt. Doch sind in Südostasien auch andere Religionen, wie Buddhismus, Hinduismus, Christentum und indigene Glaubensvorstellungen vertreten. Wie gelingt das Neben- und Miteinander von unterschiedlichen Glaubenstraditionen im maritimen Südostasien? Der Referent nimmt Sie auf eine Reise in die Inselreiche mit weißen Sandstränden mit und macht den Blick hinter die touristischen Kulissen der fernen Länder möglich. Anmeldungen sind bis zum 08.01.2027 möglich.

Kursnummer 26HA1903WW
Kursdetails ansehen
Entgelt:: 14,00
Multivisionsshow - Magisches Baltikum – Estland Lettland Litauen
Sa. 30.01.2027 17:00
Weißwasser

Mit dem Fahrrad und einem ultraleichten Packraft-Boot im Gepäck begibt sich der Fotograf und Abenteurer Robert Neu auf eine außergewöhnliche Reise durch den Nordosten Europas. Über 2500 Kilometer ist er aus eigener Kraft unterwegs – rund um das magische Baltikum. Auf schmalen Küstenwegen, durch dichte Wälder und über einsame Flüsse geht die Reise, immer wieder wechselt er zwischen Sattel und Wasser. Seine Route führt von der wilden Dünenlandschaft der Kurische Nehrung in Litauen über die scheinbar endlosen und oft menschenleeren Ostseestrände Lettlands bis in das fast schon skandinavisch anmutende Estland. Mal kämpft er sich mit dem Rad durch abgelegene Küstenlandschaften, mal gleitet er lautlos mit seinem kleinen Boot über ruhige Flüsse und Seen. Unterwegs entdeckt er nicht nur spektakuläre Natur, sondern auch die lebendigen Städte des Baltikums: Riga, Tallinn und Vilnius. Besonders eindrucksvoll sind jedoch die Begegnungen abseits der Städte. Bei einem traditionellen Mittsommerfest erlebt er, wie alte Riten und Bräuche bis heute gepflegt werden. In Estland bekommt er sogar eine eigene Ostseeinsel und wird Zeuge der Krönung eines neuen Königs. In Litauen begibt er sich auf die Spuren der Geschichte – und in Lettland landet er überraschend hinter Gittern. Auf seiner aktiven Reise trifft er Menschen, die tief mit ihrer Landschaft verbunden sind, und begegnet einer beeindruckenden Tierwelt: Elche, große Storchkolonien und mit etwas Glück sogar die letzten Braunbären Europas. Mit eindrucksvollen Bildern und packenden Geschichten nimmt Robert Neu das Publikum mit auf eine außergewöhnliche Bike- und Packrafting-Expedition durch Litauen, Lettland und Estland – immer angetrieben von der Frage, was die besondere Magie dieses faszinierenden Landstrichs ausmacht. Eine LIVE-Reisereportage von Robert Neu Vorverkauf 15,00 € / Abendkasse 17,00 € / ermäßigt bis 18 Jahre 5,00 € Vorverkaufsstellen ab 1.12.2026 : Anke`s Presse-Tabak-Lotto am Sachsendamm in Weißwasser, Schreibwaren Petra Bartha, Str. des Friedens in Weißwasser, Volkshochschule Jahnstraße 50 in Weißwasser WICHTIGE HINWEISE: Einlass in den Telux-Saal: ab 16 Uhr Wenn Sie sich über unsere Website angemeldet haben, bringen Sie bitte Ihre Anmeldebestätigung - ausgedruckt oder in digitaler Form - oder ein anderes Dokument (z.B. Ausweis, Führerschein ... ) anstatt der Eintrittskarte mit!

Kursnummer 26HA2B10WW
Kursdetails ansehen
Entgelt:: 17,00
Workshop „Familiengeschichte im Nationalsozialismus entdecken“
Sa. 06.02.2027 10:00

Nicht erst durch die Veröffentlichung der NSDAP-Mitgliederkartei durch das US-amerikanische Nationalarchiv in diesem Jahr steigt das Interesse an der Familienforschung zum 20. Jahrhundert. Häufig steht die Frage im Raum, wie sich Verwandte während der NS-Zeit verhalten haben. Haben sie sich beteiligt oder waren sie gar Opfer des Regimes? Der Workshop soll in Möglichkeiten der analogen und digitalen Recherche einführen. Die Teilnehmenden wird es möglich sein während des Workshops ihre eigene Recherche zu beginnen. Veranstaltungsort: Gedenkstätte Großschweidnitz, Friedhofsweg 1, 02708 Löbau/OT Großschweidnitz Anfahrt mit dem ÖPNV möglich (Haltestelle Großschweidnitz Schwimmer mit Fußweg oder Haltestelle Großschweidnitz Fachkrankenhaus, Buslinien PlusBus 30 bzw. 36)

Kursnummer 26HA1101LL
Kursdetails ansehen
Entgelt:: 15,00
Kunstvortrag: „Die wahre Kunst ist eine Kunst des Weglassens.“ (Oskar Kokoschka)
Fr. 12.02.2027 18:00
Weißwasser

Der österreichische Maler, Grafiker und Schriftsteller Oskar Kokoschka (1886-1980) gehörte mit Francis Picabia und Pablo Picasso zu den Künstlern, die der gegenständlichen Malerei auch nach dem Zweiten Weltkrieg treu blieben. Charakteristisch für ihn ist sein gestischer, hingeworfener Pinselstrich, der expressionistisch und durchwoben mit fiebrigen Linien einen unverwechselbaren Stil hervorbrachte. Aus diesem Grunde als entarteter Künstler im Dritten Reich mit 400 beschlagnahmten Bildern diffamiert, musste er ins Exil nach London fliehen und überlebte diese entwürdigende Zeit nur durch Auftragsarbeiten berühmter Persönlichkeiten aus Literatur, Architektur und Politik. In seinen Werken sind alle Motive vertreten: Landschaften, Metaphern mit Bezügen zu Kriegsgräueln, mythologische Themen, Kinder oder einfach nur die Schönheit der Natur. Kokoschka blieb immer der gegenständlichen Malerei treu, der eine bis heute in Salzburg existierende „Schule des Sehens“ als Sommerakademie für Bildende Kunst gründete – ein weiteres Merkmal des Künstlers, Kunst jedermann zugänglich zu machen. Vortrag und Gespräch mit der Kunsthistorikerin aus Leipzig Dr. Marianne Risch-Stolz. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich.

Kursnummer 26HA2604WW
Kursdetails ansehen
Entgelt:: 11,50
Philosophischer Nachmittag: "Triggerpunkte"
Sa. 27.02.2027 15:00
Weißwasser

Von der Spaltung der Gesellschaft ist immer häufiger die Rede. Auch in der Alltagswahrnehmung. Viele Menschen stehen sich zunehmend unversöhnlicher Lager gegenüber. Wie weit liegen die Meinungen in der Bevölkerung auseinander? Aus den Bereichen der Ungleichheit, Armut und Reichtum, Migration und evtl. Klimaschutz werden wir verschiedene Aspekte diskutieren und uns mit der Meinung der Gesellschaft auseinandersetzen. Als Sozialphilosoph und Soziologe wird Pierre Bordieu (*1930-†2002) mit Leben und Werk vorgestellt. Interessenten ohne Vorkenntnisse sind willkommen, eine verbindliche Anmeldung wird bis zum 22.02.2027 bei der VHS erbeten.

Kursnummer 26HA1807WW
Kursdetails ansehen
Entgelt:: 18,00
Kunstvortrag „Der eine trägt Holz, der andere wärmt sich daran.“ (Wilhelm Busch) - Ausgewählte kunsthistorische Positionen gemalter Arbeit
Fr. 05.03.2027 18:00
Weißwasser

Meist wird das Thema Arbeitswelt mit dem 19.Jh. verbunden, als Arbeitskämpfe tobten und die rasante Wandlung der Arbeitswelt zu sozialen Verwerfungen führte. Das Thema „Arbeit“ fand aber schon immer Eingang in die Motivik von Gemälden als ein untrennbarer Bestandteil des Lebens - ja sogar Überlebens des Menschen. Erzählerisch, romantisch, dokumentarisch oder humoristisch verarbeiteten die Künstler vergangener Jahrhunderte ihre Eindrücke und Auffassungen von „der Arbeit“. Im Vortrag werden ausgewählte Positionen mit vielen Bildbeispielen vorgestellt. Vortrag und Gespräch mit der Kunsthistorikerin aus Leipzig Dr. Marianne Risch-Stolz. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich.

Kursnummer 27FA2601WW
Kursdetails ansehen
Entgelt:: 11,50
Loading...
20.07.26 23:24:50