Über die Kleine Galerie in Weißwasser
In der Jahnstraße 50 in Weißwasser haben zwei Einrichtungen der Kultur- und Weiterbildungsgesellschaft mbH ihr zu Hause. Die Volkshochschule mit ihrem breiten Bildungsangebot und die „Kleine Galerie“.
Die Kleine Galerie mit kommunaler und regionaler Bedeutung bietet seit über 30 Jahren ständig wechselnde Ausstellungen. Sie ist darüber hinaus in ihrer Qualität und Originalität, in ihrer Präsentation und Integration künstlerischen Schaffens zu einem kulturellen Aushängeschild geworden.
Zusätzlich bietet sie mit kostenlosen Führungen, Vermittlung von Künstlergesprächen und Begleitveranstaltungen ein breites Präsentationsforum für Künstler nicht nur aus der Oberlausitz.
Die Galerie ist ein unverzichtbares Kommunikationsforum. Mit der Volkshochschule passt sie hervorragend zusammen, ergänzen und befruchten sich in ihrer Arbeit.
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Öffnungszeiten
Montag und Freitag 9.00 – 12.00 Uhr
Dienstag 9.00 – 17.00 Uhr
Mittwoch und Donnerstag 9.00 – 16.00 Uhr und nach Vereinbarung
2026

Ausstellungszeitraum: 06. September – 20. November 2026
Midissage: 08. November 2026, 16 Uhr
Ralf Buttker
Malerei, Grafik und Fotografie


Ausstellungszeitraum: 31. Mai – 28. August 2026
Vernissage: 31. Mai 2026
Susi Bonanox, Sing- und Songwriterin mit ihrer Gitarre, untermalt die Vernissage musikalisch.
Friederike Flint
Acryl- und Aquarellmalerei sowie Einblicke in weitere Techniken


Ausstellungszeitraum: 08. März – 22. Mai 2026
Vernissage: 08. März 2026
Dr. Edeltraud Radochla
Stickerei, Fadengrafik und Textilkunst
Rolf Friedrich Radochla alias Friedrich Sauo
Malerei und Grafik
2025

Ausstellungszeitraum: 30. November 2025 – 27. Februar 2026
Vernissage: 30. November 2025
Einführende Worte zur Ausstellung hält der künstlerische Werkstattleiter Eckehart Schäfer.
Teilnehmer der Kunstwerkstatt des Brandenburgischen Landesmuseum für Moderne Kunst in Cottbus
Malerei, Grafik, Textiles, Assemblagen
Im Museumsatelier des BLMK Cottbus treffen sich im Kunstkurs, an einem Donnerstag im Monat, schon seit 2009 ein fester Stamm von Kunstschaffende. Bis 2023 noch unter der Leitung von Bettina Winkler, Künstlerin aus Cottbus, und seit 2024 ist er von Dr. Eckehard Schäfer übernommen worden. Fast jeder hat in diesen Jahren schon seinen Stil gefunden und trotzdem ist man weiterhin neugierig und probiert sich immer wieder mit verschiedenen Techniken, Materialien und im Dialog mit anderen Teilnehmern aus. Die Palette der Möglichkeiten sich zu erproben und weiter zu entwickeln reicht von Aquarell, Linolschnitt, Kaltnadelradierung, Federzeichnung, Malerei auf verschiedenen Untergründen und mit unterschiedlichen Farbmedien bis zum plastischen Gestalten mit Ton oder Draht.


Ausstellungszeitraum: 31. August – 21. November 2025
Vernissage: 31. August 2025
Svetlana Tiukkel und Sergej Luzewitsch
Malerei & Plastiken / Keramik
Svetlana Tiukkels Hauptmedium sind Ölmalerei und Aquarell. Ihre Themen in der Kunst sind Märchen und Menschenporträts oder Situationen aus dem Leben. Sie studierte in Russland Malerei, in Berlin absolvierte sie dann noch eine Grafik-Design-Ausbildung. Sergej Luzewitsch ist sehr bekannt für seine Figuren aus Ton, die verschiedene Charaktere darstellen. Es entsteht eine Bühne auf dem Präsentationstisch mit Vögel, Katzen, Fuchsen, die aber menschliche Züge haben. Man könnte sagen - das sind Illustrierte Gestalter in Ton. Er besuchte das Lyzeum der Kunst in Minsk mit dem Schwerpunkt Bildhauerei, danach eine Ausbildung für Keramiker in Bobrujsk. Seit 2007 leben beide in Brandenburg und seit 2014 haben sie einen festen Atelierplatz im Haus der Künste Frankfurt/ Oder.

Ausstellungszeitraum: 25. Mai – 22. August 2025
Vernissage: 25. März 2025
Musik: Sven „Sally“ Sonsalla, Gitarre
Einführende Worte: Ruth Altrock, Kunstfreundin
Manuela Trummer
Fotografie und Grafik
Der Wunsch, vorgefundene Bilder weiter zu zeichnen, begleitet Manuela Trummer schon viele Jahre. Seit Januar 2020 setzt sie ihn in die Tat um. Sie ist viel in der Natur unterwegs, beobachtet, schaut genau hin, staunt, fotografiert. Die so entstandenen Fotos befestigt sie auf meist schwarzem, großformatigem Fotokarton. Das Format muss genügend Platz für Phantasieraum bieten. Von da an lässt sie sich treiben, inspiriert von Musik, Zufälligkeiten und kreativen Ein- und Zufällen. Sie arbeitet tage-, manchmal wochenlang an einem Bild, bis sie das Gefühl hat, jetzt ist es fertig. Manuela Trummer zeichnet mit Bunt-, Acryl und manchmal auch Pastellstiften, über den Rand, treibt Strukturen und Formen weiter. Das was vor Augen ist, wird ergänzt durch Stimmungsbilder und Phantasie. Die Freude, die der schöpferische Prozess und auch die dabei entstandenen Bilder ihr schenken, möchte sie gern mit anderen teilen. Einmal in dem sie die Bilder für diese Ausstellung und damit zur Betrachtung zur Verfügung stellt und zum anderen ist sie auch gern bereit, diese von ihr verwendete und entwickelte, besondere Technik in Workshops an Interessierte weiter zu geben.

Ausstellungszeitraum: 02. März – 16. Mai 2025
Vernissage: 02. März 2025
Die einführenden Worte übernehmen die Vereinsmitglieder selbst.
Die Vernissage wird musikalisch „untermalt“.
Freizeitkünstler Niesky e.V.
Vorstellung unterschiedlicher Techniken
Die ersten Treffen fanden bereits 1950 statt. Helmut Grünschloß war von Anfang an dabei. Es fanden sich schnell Interessenten, die in einem Clubhaus unter Leitung von Herrn Haupt malten. In den folgenden Jahren wechselte die Gruppe mehrfach den Ort, um künstlerisch zu arbeiten. Im Verein arbeiten etwa 17 Erwachsene und 18 Kinder. Davon hatten die einen schon eigene Ausstellungen und die anderen haben gerade erst mit dem Malen angefangen. Gemalt wird eigentlich fast alles. Aquarelle, Ölbilder, Bilder mit Acryl oder Schulmalfarben, Federzeichnungen, Tusche, Monotypie, auch Materialbilder sind schon entstanden. Gedruckt werden Radierungen, Linolschnitte und Lithographien. Die erforderliche Technik dazu ist vorhanden. In vielen Ausstellungen zeigten die Mitglieder schon ihr Können ...
2024

Ausstellungszeitraum: 01. Dezember 2024 – 28. Februar 2025
Vernissage: 01. Dezember 2024
Laudatio: Dr. Eckehart Schäfer, Künstlerfreund
Musikalisch umrahmt wird die Vernissage vom Blockflötenensemble Flauta Dulce.
Friederice Frfr. von Rotenhan
Porträtmalerei
Friederike von Rotenhan wurde 1953 in Bielefeld geboren. Familiäre Wurzeln liegen in Brandenburg. Nach der Jahrtausendwende zog es sie und ihren Mann in die Lausitz zurück. Die Kunst spielte ihr Leben lang eine Rolle. Nach einem Graphik-Design Studium malt sie aktiv seit 30 Jahren. Auch wenn ihr Schwerpunkt die Portrait-Malerei ist, gibt es hier eine Ausstellung zum Thema „Aufbruch". Aufbruch in verschiedenen Lebenssituationen, der unter Umständen durch einen Bruch im Leben eine besondere Dimension erhält. Es werden Arbeiten in Aquarell, Acryl und Zeichnungen in Kohle gezeigt. Die Freude am Leben und verschiedene Situationen im Alltag finden Darstellung in ihren farbenprächtigen Werken.


Ausstellungszeitraum: 08. September – 22. November 2024
Vernissage: 08. September 2024
Laudatio: Die Künstlerin Bettina Winkler spricht selbst.
Musik: Musiker unserer Musikschule Dreiländereck
Bettina Winkler
Malerei, Collagen und Objekte
Unter dem Titel „Zwischendurch und weiter …“ werden ab dem 8.September 2024 in einer umfangreichen Ausstellung in der Kleinen Galerie der Volkshochschule in Weißwasser Gemälde, Pastelle, Collagen und Objekte der Künstlerin Bettina Winkler gezeigt. Nach dem Studium an der Hochschule der Bildenden Künste Dresden (1968 - 1973), dass sie mit dem Diplom für Malerei/Grafik abschloss, war die 1944 in Radebeul Geborene für zwei Jahre in Bad Muskau, danach in Cottbus ansässig. Dort lebt und arbeitet sie heute noch. Alle Schaffensperioden und Ausdrucksmittel Bettina Winklers sind gekennzeichnet durch ihre Vielseitigkeit, durch die nie erlahmende Neugier des ständigen Suchens nach neuen künstlerischen Lösungen und den Reichtum an fantasievollen künstlerischen Ideen.

Ausstellungszeitraum: 02. Juni - 30. August 2024
Vernissage: 02. Juni 2024
Laudatio: Angela Paulke
Musik: Ari Gotzmann, Piano und Noah Worm, Piano, Schüler unserer Musikschule Dreiländereck
Eberhard Peters
Malerei in Öl, Acryl, Pastell, Collagen und Assemblagen
Dipl. phil. Heinrich Schierz, Kunsthistoriker aus Cottbus (verst.), beschreibt die Arbeit von Eberhard Peters mit seinen Worten so:
"… und immer wieder setzt er Relikte für das verlorene Ganze, spürt in Details und Strukturen den größeren Zusammenhängen nach … Die Welt im Detail, der Kosmos in seinen feinen Strukturen – ein Kosmos ganz eigener, Peterscher Prägung aber von durchaus überzeugender Ausstrahlung und Sinngebung."
Er ist ein leidenschaftlicher Experimentierer, der stets für neue Aspekte und Ideen offen ist. Peters gehört zu jener kleinen Gruppe, die sich als Autodidakten zu professionellen bildenden Künstlern entwickelten.
Eberhard Peters wurde am 7. Juli 1936 als Sohn einer Glasmacherfamilie in Weißwasser geboren. Er erlernte das anspruchsvolle Handwerk eines Glasgraveurs und war Lehrbeauftragter im Oberlausitzer Glaswerk Weißwasser. Neben seiner beruflichen Tätigkeit bildete er sich als Maler und Zeichner weiter. Prägende Einflüsse lieferten dabei sein Lehrer, der aus Görlitz stammende Maler Kurt Heinz Sieger, und später auch der sorbische Künstler Jan Buck. Seit 1989 ist er freischaffend tätig. Anfang der 1990er Jahre begann er sich mit der klassischen Moderne zu beschäftigen und in den letzten Jahren hat er seine Liebe zur Assemblage und zur Objektkunst entdeckt.

Ausstellungszeitraum: 03. März – 24. Mai 2024
Vernissage: 03. März 2024
Jessica Frömter
Malerei
Die farbenfrohen und vielseitigen Arbeiten in der Ausstellung haben alle ein Ziel: den Betrachter zum Nachdenken anzuregen, in ihm Fragen über sein Leben aufzuwerfen und lebensbejahende Gefühle zu wecken. Dabei erwartet den Besucher keinesfalls realistische Kunst. Die Künstlerin hat ihre Empfindungen mit einfließen und so facettenreiche Gemälde entstehen lassen. Der Großteil der Werke ist auf Basis von Erlebnissen oder auch Urlauben der Görlitzerin entstanden.
Jessica Frömter: „Ich liebe Kunst und das Gefühl, was sie mir gibt. Dieses Gefühl möchte ich mit anderen teilen. Es gibt Kunstwerke, die ich betrachte und danach fühle ich mich glücklicher. Andere erinnern mich an einzigartige Momente oder Augenblicke“.
Jessica Frömter, Diplomkauffrau, wohnhaft in Görlitz, hauptberuflich im Marketing tätig.
2023


Ausstellungszeitraum: 10. Dezember 2023 – 23. Februar 2024
Vernissage: 10. Dezember 2023
Musikalisch wird die Vernissage begleitet von Daniel Wohlgemuth, Violine.
K11 Künstlergruppe (Pedra Guiness | Claudia Hohrein | Ursula Kornfeld | Vera Lang | Anett Münnich | Inna Perkas | Ingeborg Rauss | Marty Sander | Ulrike Schmelter | Su Weiss | Marlies Ziemke)
Malerei, Grafik, Textiles, Fotografie, Plastisches
Die Gruppe hat sich 2019 in Berlin gegründet. Ein Zusammenschluss von Frauen, die ihre Wurzeln in vier verschiedenen Ländern auf zwei Kontinenten haben und die einen eher ungewöhnlichen Weg in die Kunst wagten. Die Künstlerinnengruppe vereint 11 zeitgenössische Positionen, die vor allem von Vielfalt geprägt sind. Zeichnung trifft auf Malerei, Realismus auf Abstraktion, Fläche auf Räumlichkeit. Die Künstlerinnen nähern sich auf die unterschiedlichste Weise jeweils einem gemeinsamen Thema, eine Herausforderung, die immer wieder für spannende Gegenüberstellungen sorgt.
AUSSTELLUNGEN der Künstlerinnengruppe-K11
2023: „TEMPUS FLUIT, VERSUCH EINER VERORTUNG“,Kunsthalle Brennabor, * 2022: „ZWISCHENZEITEN – Künstlerinnen im Dialog“, Kulturstiftung Schloss Wiepersdorf „Zur Alten Schmiede“; „LIEBLINGE“, Galerie Alte Turnhalle, Bad Dürkheim „BEYOND PAPER“, Papiermachermuseum Steyrermühl, Österreich * 2021: „Kaleidoscope 11“,Galerie Halit Salon Art, Berlin „BerührungsPunkte“,Galerie B, Frankfurt (Oder) * 2020: „TERRA MARIQUE“,Galerie CARLS ART 78, Eckernförde „ENERGIE. REGION.“,IKMZ (BTU) Cottbus * 2019: „Unterirdisch / Überirdisch“,Kunstbunker ARTIST HOMES, Berlin
STIPENDIEN der Künstlerinnengruppe-K11
2022: Aufenthaltsstipendium der Kulturstiftung Schloss Wiepersdorf/Brandenburg 2021: Aufenthaltsstipendium, Frankfurter Kunstverein,Frankfurt (Oder)

Ausstellungszeitraum: 03. September - 01. Dezember 2023
Vernissage: 03. September 2023
Begrüßung und Einführung: Karola Petrick, Leiterin der Kleinen Galerie
Musikalisch umrahmt wird die Vernissage von Paweł Chmurzyński mit Jazz am Piano.
Ute Gruner und Kerstin Geilich
Malerei und Fotografie
Ute Gruner, 1968 in Wilhelm-Pieck-Stadt Guben geboren, ist gelernte und tätige Pharmazie-Ingenieurin und beschäftigte sich schon in jungen Jahren mit Malerei. Von Pastellkreide, Acryl und Aquarell … das Experiment Farbe ist für sie ein nicht endender Prozess. Für ihrer Weiterentwicklung in der Kunst nutzt sie viele Möglichkeiten. Der Austausch und das Arbeiten z.B. bei internationalen Pleinairs sind für sie eine große Bereicherung.
Kerstin Geilich, 1963 in Wilhelm-Pieck-Stadt Guben geboren, ist beruflich tätig als Geschäftsführerin im Marketing und Tourismus Guben e.V.. Ihre Freude zur Fotografie wurde ihr schon früh vom Vater übertragen. Von anfänglicher Mitarbeit in einem Fotozirkel während der Lehrzeit, lies sie das Thema Fotografie nie mehr los.
Beide verbindet die Liebe zu ihrer Heimatstadt Guben und die Auseinandersetzung mit der Kunst, egal ob Musik, darstellende Kunst oder Kunst im öffentlichen Raum.


Ausstellungszeitraum: 19. März - 16. Juni 2023
Vernissage: 19. März 2023
Ebert-Künstlergruppe
Malerei, Textiles, Keramik, Assemblagen
Die Veränderung eines Bildes durch eine andere Person gilt im Allgemeinen als ein „no-go“. Aber was passiert, wenn man genau das zum Ziel der künstlerischen Arbeit macht? Die Künstlerinnen der EBERT-Gruppe wagen dieses Experiment der respektvollen Vereinigung unterschiedlicher künstlerischer Haltungen und Handschriften. Seit Jahren arbeiten 4 Künstlerinnen aus der Cottbuser Region zusammen. Angefangen hatte es mit der gemeinsamen Ebert Galerie in der Cottbuser Innenstadt. Als die Galerie selbst Geschichte wurde, blieben die Kontakte und der Austausch in dieser Künstlergruppe bestehen. Die Vielschichtigkeit des Herangehens an ein gemeinsames Thema durch die unterschiedlichen künstlerischen Ausdrucksweisen macht den besonderen Reiz der Zusammenarbeit aus. Im Miteinander und im Austausch entsteht dennoch ein reizvoller künstlerischer Gegensatz, da jeder Künstler neben seiner individuellen Herangehensweise auch ein anderes künstlerisches Genre verwendet. Der Rahmen des gemeinsamen Themas und durch die unterschiedlichen Formen der Auseinandersetzung damit erwächst für die gemeinsamen Ausstellungen eine interessante Vielseitigkeit.
2022


Ausstellungszeitraum: 11. Dezember 2022 – 03. März 2023
Vernissage: 11. Dezember 2022
Scharfschützen
Fotografie
Den Fotoclub „Scharfschützen Weißwasser“ gibt es seit dem 16.03.2006. Nach einem Aufruf in der Lausitzer Rundschau trafen sich Gleichgesinnte, um ihr Hobby in Zukunft gemeinsam zu gestalten. Ihren Namen verdanken wir zwei Mitgliedern, die mit Stativ und Objektiv bewaffnet in der alten „Porzellina“ (eine ehemalige Porzellanfabrik in Weißwasser) Fotos "schossen". Ein Anwohner rief die Polizei, weil er dachte, man würde mit einem Gewehr auf ihn zielen. Am nächsten Tag konnte man in der Presse von „Scharfschützen in der Porzellina“ lesen. Somit hatten sie gleich einen Namen für ihren Club gefunden.
Sie sind z.Z. 14 Mitglieder, denen dieses Hobby viel Spaß bereitet. Sie benutzen ihre Kreativität und haben einen ganz eigenen Blick auf die Welt – den sie individuell erleben und ablichten. Zu ihren Aktivitäten gehören neben den monatlichen Treffen auch die Beteiligung am Mappenwettbewerb des DVF (Deutscher Verband für Fotografie). In verschiedene Ausstellungen in Weißwasser, Schleife, Dresden oder in Kulmbach zeigten sie schon ihre Arbeiten.
Die schönsten Augenblicke des Lebens sollen besondere Momente zeigen. Kleine Momente, in denen man spürt, dass man zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist, war oder die Vorfreude hat, einmal dorthin zu kommen und ähnliches zu erleben.


Ausstellungszeitraum: 11. September – 02. Dezember 2022
Vernissage: 11. September 2022
Marika Strobl
Bodypainting
Inspiriert von den Wettkämpfen und Shows des World Bodypainting Festivals, habe ich 2013 mit dem Bodypainting angefangen und meine Leidenschaft für diese Kunstform entdeckt. Seitdem verwandle ich mit Pinsel, Farbe und Airbrush - Körper zu lebenden Kunstwerken. Ich habe an mehreren Festivals, Wettbewerben und Pleinairs mit Body- und Facepainting teilgenommen. n2016 konnte ich meine Bodypainting - Arbeiten als Plakate in einer Ausstellung der kleinen Galerie in Weißwasser zeigen. In meinem Studio bemale ich die Models, baue passende Accessoires und Kostüme und fotografiere sie, denn es ist Kunst für einen Tag. Kunst wird abgewaschen um Platz zu schaffen für neue Ideen. Es bleiben die Fotos.
Ein lebendes Kunstwerk zu gestalten hat etwas Spannendes und Faszinierendes. Ästhetik ist mir dabei sehr wichtig. Jeder Körper ist anders und bewegt sich. Man stellt während des Malens eine intensive Beziehung zum Model her, ist nah an der Haut, es herrscht eine sehr intime und vertrauensvolle Atmosphäre.
Jedes Model wird individuell nach Thema oder frei gestaltet und in Szene gesetzt. Mit tollen Ideen und Farben auf der Haut möchte ich beim Publikum Begeisterung auslösen und biete ich diese Kunst für Shows, Messen, Events, Unternehmen oder privat an. Live vor Publikum gemalt ist Bodypainting immer ein Erlebnis für Gäste und Besucher und für mich eine große Herausforderung. Alles entsteht spontan. Ich arbeite unter einem gewissen Druck, weiß, dass das Model nur eine begrenzte Zeit zur Verfügung steht und kann später nicht nachbessern oder es wie eine Leinwand wegstellen. Die Freude und der Spaß an dieser Malerei und das Inszenieren überwiegt, schön soll es werden oder skurril ... je nach Stimmung oder Vorgabe.
Bodypainting macht mein Leben bunt. Spannende öffentliche Auftritte wahrzunehmen und sich mit anderen Bodypaintern in der Szene messen, bereichert.
Ich möchte Menschen begeistern und überraschen.


Ausstellungszeitraum: 12. Juni - 02. September 2022
Vernissage: 12. Juni 2022
Michael Horwath
Malerei, Keramik
"Ein Bild ist nie "fertig" - Kunst beginnt erst dann, wenn die Veränderung oder gar Zerstörung etwas Neues, Anderes, Besseres hervorbringt. So ist das ständige Ringen mit dem Thema, dem Bild und der Farbe unerlässlich." - Michael Horwath, Maler, Grafiker, Restaurator
Die Gemälde von Michael Horwath mit ihren reichhaltigen Formen und Farbklängen werden ständig auf den Prüfstand des Künstlers gestellt. So erfahren vieler seiner Werke häufige Veränderungen. Eine breite Themenpalette mit einer oft humanistischen Botschaft zeichnet sein Schaffen aus. Die stark farbigen Bilder sind als klassische Ölgemälde ausgeführt, die Darstellungen bewerten Kunstkenner als „traditionell und ursprünglich-kreatürlich, in dem die Liebe zum Menschen und der Schöpfung einen bevorzugten Platz einnimmt“. Sein Lehrer Herbert Kunze, „ein Meister der Farblehre und der abstrakten Komposition“, wurde für Horwath stilbildend.
In der Ausstellung werden auch handgefertigte Gefäße von der Figurenbauerin Barbara Seidl-Lampa zu sehen sein. Während sie die Rohlinge mit der Hand formte, bemalte diese Michael Horwath mit Fabelwesen, abstrakten Formen oder Ornamenten.
Michael Horwath wurde 1948 geboren und wuchs in Kamenz auf. Nach gelerntem Schlosserhandwerk studierte er 1969-1974 an der HfBK Dresden Malerei mit Diplom. Seither arbeitet er freischaffend als Maler/ Grafiker und Restaurator.
Er ist Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler, war von 2002-09 Kursleiter für Druckerei und Modellzeichnen in der Jugendkunstschule Meißen und schaffte 2014-16 mehrere Tafelbilder für den Altar der evangel. Kirche Ruhland und deren Fortführung

Ausstellungszeitraum: 06. März - 03. Juni 2022
Vernissage: 06. März 2022
Gudrun und Egbert Feuerriegel
Malerei, Fotografie
Gudrun und Egbert Feuerriegel teilen seit über 30 Jahren eine Leidenschaft - das Reisen. Während ihrer Urlaube in viele Länder, z. B. Usbekistan, Thailand, Indien, Türkei, Montenegro, China, Spanien und viele mehr, hält er seine Eindrücke fotografisch fest. Die Malerin hat immer ihr Skizzenbuch dabei und bringt später skizziertes in verschiedenen Techniken wie Öl und Acryl auf Leinwand und Papier. Spannend zu sehen ist, wenn beide von gleichen Motiven inspiriert sind, wie unterschiedlich sie gesehen und wiedergegeben werden können. - Die nächste Reise ist bereits geplant.
2021

Ausstellungszeitraum: 05. Dezember 2021 – 25. Februar 2022
Finissage: 22. Februar 2022
Dr. Thomas Thorausch
Unterwasser-Fotografie auf Glas
In dieser Präsentation der Unterwasseraufnahmen vom Dr. Peter Thorausch aus Cottbus, von dessen Tochter Kristin sowie deren Partner David Seiler bekommen Sie die vielfältige und teils bizarre Schönheit der Landschaften und der Anwohner des Welt-Ozeans gezeigt. Sie wollen das Bewusstsein für deren Schutzwürdigkeit für bedrohte Arten schärfen. So haben die Bilder geholfen, ein Abriss des Riffes in Halmahera im Jahr 2014 zu stoppen.
Dr. Peter Thorausch (Jahrgang 1951) gründete 1991 das heutige MVZ Gemeinschaftslabor Cottbus, dessen Geschäftsführer er immer noch ist. Um den Arbeitsstress etwas zu kompensieren, erwarb er 1994 eher zufällig sein erstes Tauchbrevet. Der Rest der Familie erlag innerhalb kürzester Zeit ebenfalls der Faszination von bunten Riffen, Wracks und bizarren Formationen des Meeresbodens. Gemeinsam wird seitdem in die Unterwasserwelt eingetaucht und in ihrer ganzen Schönheit erlebt, aber auch die Verletzlichkeit der Unterwasserökosysteme und deren Schutzbedürfnis erkannt. 1996 wurde die erste Unterwasserkamera angeschafft.

Ausstellungszeitraum: 12. September - 26. November 2021
Vernissage: 12. September 2021
Begrüßt mit kurzer Einführung zur Ausstellung werden Sie von Karola Petrick aus der Kleinen Galerie.
Näheres über die künstlerischen Arbeiten erfahren Sie in der Laudatio, gehalten von Wolfgang Goldstein.
Musikalisches gibt es von und mit Jörg Tausch.
Schleifer Kunstverein e.V. (Gudrun Feuerriegel | Uta Stastny | Thomas Schwarz | Jörg Tausch | Frank Stein | Leon Wagner)
Malerei, Grafik, Holzobjekte, Plastiken, Fotografie

Ausstellungszeitraum: 06. Juni - 03. September 2021
Finissage: 21. August 2021
Eberhard Peters
Malerei, Grafik, Objekte, Assemblagen
Die Ausstellung “ Eberhard Peters – Retrospektive“ zeigt Arbeiten in Öl, Kreide und Acryl, Pastelle, Collagen, Assemblagen sowie Objektkunst im Rückblick seines künstlerischen Entwicklungsprozesses. Viele seiner Collagen und Objekte entstanden aus einzelnen Fundstücken, dem Erbe vergangener Generationen. Bei Eberhard Peters erhalten diese Relikte unterschiedlicher Art und Form eine neue Bedeutung. Mit großer Experimentierlust, dem Spiel mit unterschiedlichen Naturmaterialien und viel Fantasie entwickeln sich diese Stücke zu eindrucksvollen Materialkompositionen.
Eberhard Peters wurde am 7. Juli 1936 als Sohn einer Glasmacherfamilie in Weißwasser geboren. Er erlernte das anspruchsvolle Handwerk eines Glasgraveurs und war Lehrbeauftragter im Oberlausitzer Glaswerk Weißwasser. Neben seiner beruflichen Tätigkeit bildete er sich als Maler und Zeichner weiter. Prägende Einflüsse lieferten dabei sein Lehrer, der aus Görlitz stammende Maler Kurt Heinz Sieger, und später auch der sorbische Künstler Jan Buck. Seit 1989 ist er freischaffend tätig. Anfang der 1990er Jahre begann er sich mit der klassischen Moderne zu beschäftigen und in den letzten Jahren hat er seine Liebe zur Assemblage und zur Objektkunst entdeckt.
2020

Ausstellungszeitraum: 06. September - 27. November 2020
Vernissage: 06. September 2020
Gute Musik gibt es mit dem Gitarristen Marc Winkler aus Görlitz.
André Schulze
Fotografie
Auch in Deutschland werden Fotografien zunehmend ein selbstverständlicher Teil der klassischen Kunstmuseen und Galerien, Fotografieren ist schließlich nichts anderes als „Zeichnen mit Licht“. Diese Entwicklung und, dass sich immer mehr Kunstinteressierte auch für gute Fotografien interessieren, möchten wir mit der Ausstellung mit Landschaftseindrücken und anmutigen Aktfotografien vom Fotografen André Schulze zeigen. André Schulze, Baujahr 1978, ist Fotograf und Foto-Grafiker, mit Tätigkeitsschwerpunkt Mensch, von zugeknöpft bis ausgezogen, von vor-geburt bis unsterblich. Seit 2011 ist er selbst und ständig als Fotograf und Bildjournalist tätig, kann einige Ausstellungen bzw. Beteiligungen vorweisen und unternahm schon mehrere Fotoreisen in verschiedene Länder der Welt.

Ausstellungszeitraum: 01. März - 30. Mai 2020
Vernissage: 01. März 2020
Näheres über die künstlerische Arbeit erfahren Sie von Uta Jung, Kunstpädagogin.
Musikalisches gibt es von Schülern der Musikschule Dreiländereck.
Gemeinschaftsausstellung Dietrich Peter und Karin Donath
Malerei, Grafik
Karin Donat wurde 1953 in Säritz bei Calau geboren. Ihrer Heimat ist die Lausitz, der Spreewald. Die künstlerischen Fähigkeiten erlernte sie in Malerei- und Grafikkursen an der VHS Cottbus und erweiterte sie in der Galerie Peitz bei dem Dozenten Lutz Häschel. Ihre Bilder, Zeitdokumentationen für die Nachwelt, phantasievoll und farbig, liebevoll und kritisch, sind nicht immer als Schmuck für das Wohnzimmer gedacht – was so auch nicht gewollt ist. Durch ihren freien, ungezwungenen Malstil will sie mit ihren Kunstwerken Freude und Entspannung bieten, aber auch zum Nachdenken anregen. Karin Donat nahm an Einzel- und Gruppenausstellungen teil.
Dietrich Peter wurde 1951 in Kassel geboren und kam schon als Schüler in Kontakt mit der Kunst. 1977 begann er als Autodidakt selbst zu malen. Aber erst nach dem Ende seiner beruflichen Laufbahn in der Wirtschaft und der Übersiedlung in die Heimat seiner Großeltern nach Hähnichen in der Oberlausitz im Jahr 2009 konnte er sich intensiver seiner künstlerischen Entwicklung zuwenden. Er besuchte die Abendakademie an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden, nahm noch einmal eine berufliche Herausforderung als Kunsterzieher an und bildete sich in Kursen der Lehrerfortbildung, der VHS und anderen Institutionen weiter. Dietrich Peter nahm an Einzel- und Gruppenausstellungen teil.
2019


Ausstellungszeitraum: 23. November 2019 - 21. Februar 2020
Vernissage: 23. November 2019, 16 Uhr
Inna Perkas
Hinterglas-Malerei, Grafik
I. Perkas ist eine konzeptuelle Künstlerin und arbeitet abstrakt in unterschiedlichen Richtungen (Acryl auf Leinwand, Kollage, Glasbilder, Monotypie). Die Abstraktion ihrer Arbeiten ist immer im Leben verankert, da sie sich mit den Projektionen der Gefühle, Gedanken, Erlebnisse und Augenblicke in die Bilder, mit den Übersetzungen der Emotionen in die Kunst-Sprache beschäftigt. Formal besteht jede ihrer Arbeiten aus zehn Teilen, wovon die ersten 9 - jeder für sich eine abgerundete Arbeit darstellen und der 10. – ein Protokoll der Arbeit ist.
1969 geboren und aufgewachsen in der Ukraine
1986 – 1992 Biologiestudium an der Staatsuniversität Dnipropetrowsk, Ukraine │ Abschluss mit Auszeichnung
1993 – 2012 Selbststudium und Arbeit mit Mentoren │ Studienreisen: Dänemark, Niederlande, Slowakei, Spanien, Israel, Türkei, Russland
2013 – 2018 Studium an der Akademie für Malerei Berlin, BRD │ Abschluss mit Auszeichnung
Seit 2015 Mitglied der Produzentengalerie Ebert, Cottbus
2015 Gründungsmitglied des Kunstvereins Charlottenburg
2017 Gründungsmitglied der KGBB (Künstlerinnen-Gruppe Berlin-Brandenburg)
2018 Meisterschülerin von Ute Wöllmann (Meisterschülerin von Georg Baselitz, Leiterin der Akademie für Malerei Berlin)
2018 Gründungsmitglied der Künstlergruppe K11


Ausstellungszeitraum: 25. August - 15. November 2019
Vernissage: 25. August 2019
Begrüßt mit kurzer Einführung zur Ausstellung werden Sie von Karola Petrick aus der Kleinen Galerie.
Näheres über die künstlerische Arbeit erfahren Sie von beiden Künstlerinnen im Gespräch miteinander.
Musikalisches gibt es mit Henri Kunze - Jazz am Piano.
Regina Sensel und Ute Gruner
Malerei, Grafik, Keramik, Holzskulpturen

Ausstellungszeitraum: 26. Mai - 16. August 2019
Vernissage: 26. Mai 2019
Einführende Worte hält der Berliner Künstler Doz. Dr. Martin Stelzig.
Musikalisch begleitet wird die Eröffnung von Schülern der Musikschule Dreiländereck.
Inge Krey
Malerei, Grafik, Zeichnungen
Ihre Zeichnungen und Malereien entstehen vor oder nach der Natur. Sie sind realistisch. Um ein Erlebnis z.B. mit einer vielgestaltigen Landschaft bildlich auszudrücken, beschränkt sie sich auf Charakteristisches und Wesentliches. Inge Krey verzichtet auf Detailtreue und Nachahmung. Sie vereinfacht die wirklichen Formen und setzt wenige künstlerische Mittel – wie z.B. Linien, Hell-Dunkel und Farbkontraste – ein. Ihre Bilder sind Mittler zwischen der Natur, ihr selbst und dem Betrachter.
Vita
Geboren 1938 in Liegnitz * Studium an der Universität in Greifswald für Germanistik und Kunsterziehung für Oberstufenlehrer * 1961-64 Deutsch- und Kunstlehrerin in Markersdorf bei Görlitz * 1964 – 98 Arbeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kunstwissenschaften der Universität Greifswald; tätig in der Aus- und Fortbildung von Kunsterziehern * 1970 Promotion Dr. päd. * seit 1999/2000 Rentnerin in Görlitz * Ausstellungsbeteiligungen und Personalausstellungen von Zeichnungen, Malereien, Papier- und Textilarbeiten in Rostock, Greifswald, Opole, Niesky, Weißwasser


Ausstellungszeitraum: 02. März - 17. Mai 2019
Vernissage: 02. März 2019
Kursteilnehmer der Kunst-, Foto- und Kreativkurse der Volkshochschule
Kunsthandwerk, Malen, Plastisches Gestalten, Floristik, Zeichnen, Textiles Gestalten, Medienpraxis, Drucktechnik




