Der Film "Spur der Steine" erschien 1966 in der DDR und wurde zwei Wochen nach seiner Premiere als partei- und staatsfeindlich eingestuft und verboten. "Absoluter King auf der Großbaustelle Schkona ist der großspurige Brigadier Hannes Balla. Er genießt vor allem bei seiner Truppe höchstes Ansehen, weil er dafür sorgt, daß die Abrechnungen und die Prämien stimmen. Ein bißchen ungemütlich wird es Hannes allerdings, als die junge Technologin Kati Klee und der neue Parteisekretär Werner Horrath auf der Baustelle erscheinen." Filme aus der Vergangenheit und der Umgang mit Ihnen sind oftmals ein gutes Zeitdokument. Womöglich schaut man dann auch mit anderen Augen auf die Gegenwart. Die Volkshochschule Dreiländereck zeigt diesen Film gemeinsam mit dem Filmemacher Jürgen Dettling und lädt anschließend zum Gespräch ein.
Noch nie war die bundesdeutsche Demokratie so unter Druck wie jetzt. Sind wir noch eine "Schicksalsgemeinschaft"? Was würde passieren, wenn Deutschland von außen angegriffen würde? Würden wir zusammenstehen oder würde jeder für sich das Weite suchen? Ist Deutschland längst viel zu zerstritten, gespalten und zerrissen in die unterschiedlichen politischen Lager oder lassen sich auch dazwischen Gemeinsamkeiten finden? Anhand eines Dokumentarfilmes wollen wir mit Ihnen diskutieren. In dem Film werden acht Bürger und Bürgerinnen unseres Landes vorgestellt, die sich über Reizthemen unserer Gesellschaft austauschen: Migration und Klima, Krieg und Gendern. Sie sprechen über ihre Auffassungen von Demokratie und darüber, was schief läuft in diesem Land, was uns trennt und spaltet, aber auch darüber, was sie sich für die Zukunft wünschen. So wird jeder und jede verständlich mit seiner oder ihrer Perspektive; in seiner oder ihrer politischen Haltung. Und so wird deutlich, wie weit die Positionen auseinanderliegen, wie grundsätzlich unterschiedlich die Vorstellungen sind. Es stellt sich die Frage: Wie viel Pluralismus kann die deutsche Gesellschaft aushalten? Ist Meinungsvielfalt nicht auch Teil einer gesunden Demokratie, solange wir dem anderen mit seiner Meinung einen Raum geben? Wer mag, kann sich den Film (ca. 90 min) in der ARD Mediathek bereits im Vorfeld ansehen ("Sind wir noch ein Volk?", Dokumentarfilm des MDR) Nach dem Ansehen des Filmes wollen wir anhand der angesprochenen Themen und ihrer eigenen Erfahrung über die oben aufgeworfene Frage diskutieren. Themen zur Diskussion: • PEGIDA • Streitkultur • Integration/Migration • Gesellschaftliches Engagement • Klimawandel • AfD • Bürokratie vs. Lebenspraxis • Krieg • Nationalstolz • Freiheitlich-demokratische Grundordnung • Innerdeutsche Grenze • Meinungsfreiheit • Multikulturelle Gesellschaft • Verständnis für andere Menschen/Toleranz • Minderheitenschutz • Islamismus Eine Anmeldung ist bis 23.02.2026 erforderlich.
Kaum jemanden reißt das Thema vom Hocker, aber kein Verein kommt ohne Buchhaltung aus. Wir beschäftigen uns mit den gesetzlichen und organisatorischen Grundlagen und sprechen über Bestands- und Erfolgskonten, sowie die Einnahmen-Überschuss-Rechnung. Nach den Terminen können Sie Ihre Posten anhand des Vier-Sphären-Modells einordnen und durch die praktischen Übungen selbst Buchungen vornehmen und die Finanzen des Vereins grundsätzlich mit betreuen. Die inhaltlichen Schwerpunkte werden zu Beginn des Workshops mit den Teilnehmern festgelegt.
Der Vortrag beleuchtet die Strategien von Extremisten, wie sie staatliche Institutionen kapern und ihrer Handlungsfähigkeit berauben. Sie tun dies, indem sie Amtsträger manipulieren und zum Widerstand aufrufen; indem sie den Staat sabotieren und ihn lahmlegen wollen; indem sie Institutionen mit Gefolgsleuten unterwandern und indem sie Waffen, Knowhow und Informationen entwenden. Das alles geschieht nicht zufällig, sondern folgt detaillierten Plänen, Staat und Demokratie von innen anzugreifen. Die Referenten geben einen Einblick, warum und wie die Machtzentren unserer politischen Ordnung ins Fadenkreuz von Rechtsextremisten, aber auch von anderen Demokratiefeinden geraten sind. Sie zeigen Beispiele, wie diese Infiltration vonstattengeht, und diskutieren, mit welchen Mitteln Staat und Gesellschaft der rechtsextremen Unterwanderung entgegentreten können. Tom Thieme ist Politikwissenschaftler seit 2017 Professor für Gesellschaftspolitische Bildung an der Hochschule der Sächsischen Polizei (FH). Er arbeitet seit fast zwei Jahrzehnten zu den Themen Rechtsextremismus, Linksextremismus und Islamismus in Deutschland und Europa. Tom Mannewitz ist Politikwissenschaftler und seit 2021 Professor für die Lehrgebiete Politischer Extremismus und politische Ideengeschichte an der Hochschule des Bundes in Berlin. In seiner Forschung beschäftigt er sich mit Fragen des politischen Links- und Rechtsextremismus in Deutschland. Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung und der Hafenstube/Telux. Kostenlos.
Bei Desinformation handelt es sich um Informationen, die bewusst verbreitet werden, um Menschen und die Öffentlichkeit zu täuschen. Vor allem rechtsextreme Medien und Parteien setzen Desinformation seit vielen Jahren strategisch ein, um politische Gegner zu diffamieren und Debattenräume zu besetzen. Dabei treffen sie oft auf bereitwillige Multiplikatoren, die sie bei der Verbreitung unterstützen. Im US-amerikanische Präsidentschaftswahlkampf wurden Desinformationen genutzt, um systematisch Misstrauen in die Zuverlässigkeit des Wahlprozesses zu erzeugen. Die russischen Staats- und Propagandamedien fluten die Sozialen Netzwerke seit Beginn der Vollinvasion in der Ukraine verstärkt mit Erzählungen, die gesellschaftliche Polarisierung anheizen, Konflikte instrumentalisieren und den Glauben an Verschwörungserzählungen verstärken. Im Vortrag werden die Mechanismen von derartigen Desinformationskampagnen analysiert und diskutiert, wie demokratische Gesellschaften mit dieser Herausforderung umgehen können. Dr. Felix Schilk, geboren in Freiberg, Soziologe an der Universität Tübingen. Arbeitsschwerpunkte: Politische Soziologie, Rechtsextremismus, Antisemitismus und Verschwörungstheorien. Der Veranstaltungsort wird noch bekannt gegeben. Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung.
30% der Jugendlichen wurden im Netz schon mal sexuell belästigt. (JIM-Studie, 2023) Digitale Gewalt in Form von Hassbotschaften, beleidigenden Kommentaren oder sexueller Belästigung gehört längst zur Lebensrealität vieler junger Menschen im Internet. Umso wichtiger ist es, diese Themen offen anzusprechen und für einen sicheren sowie verantwortungsvollen Umgang im digitalen Raum zu sensibilisieren. Das Seminar ist eine kostenlose Schulung für Fachkräfte und Ehrenamtliche aus der Kinder- und Jugendarbeit. Nadja Gottschalk spricht mit Ihnen über: - Hass im Netz - Sexualisierte digitale Gewalt - Cybergrooming und Cybermobbing - Typische Täterstrategien - Relevante Straftatbestände - Ansprechstellen und Handlungsstrategien ... Ihre Fragen rund um Digitale Gewalt Im Anschluss erhalten Sie ein Teilnahmezertifikat für Ihre Unterlagen. *Dieses Projekt wird von der Sächsischen Landesmedienanstalt (SLM) gefördert.
„Punk zu sein an sich war schon eine Provokation. Aber als Mädchen so herumzulaufen, bedeutete wohl einen doppelten Tabubruch, so etwas wie ein Sakrileg im real existierenden Sozialismusverständnis der DDR.“ erzählt Nancy, eine der Protagonistinnen im neuen Buch von Geralf Pochop "Tanz auf dem Vulkan. Widerständige Punk-Frauen in der DDR". 23 Frauen berichten in Interviews, Tagebüchern und eigenen Texten über ihre Erfahrungen mit Repression, Haft und Jugendwerkhöfen – und über die bis heute spürbaren Folgen. Nur drei von ihnen wurden rehabilitiert, viele warten noch immer auf Anerkennung des erlittenen Unrechts. Pochop hat seine damaligen Weggefährtinnen ermutigt, die weibliche Seite der Punkbewegung in der DDR sichtbar zu machen. Wir fragen: Wie reagierte die DDR-Gesellschaft auf unangepasste Frauen? Gab es eine geschlechtsspezifische Verfolgung? Was waren „Tripperburgen“? Geralf Pochop war selber Punk. Er geriet als Hausbesetzer und Wehrdienstverweigerer in Konflikt mit der DDR-Staatsmacht. Nach mehreren Verhaftungen und sechs Monaten Haft reiste er 1989 in die BRD aus. Heute forscht und schreibt er über die DDR-Vergangenheit, zuletzt in seinem autobiografischen Buch „Untergrund war Strategie. Punk in der DDR: Zwischen Rebellion und Repression“ (2019). Die Veranstaltungsreihe findet in Kooperation mit der Sächsischen Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur statt. Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung und der Hafenstube/Telux. Kostenlos.
„Punk zu sein an sich war schon eine Provokation. Aber als Mädchen so herumzulaufen, bedeutete wohl einen doppelten Tabubruch, so etwas wie ein Sakrileg im real existierenden Sozialismusverständnis der DDR.“ erzählt Nancy, eine der Protagonistinnen im neuen Buch von Geralf Pochop "Tanz auf dem Vulkan. Widerständige Punk-Frauen in der DDR". 23 Frauen berichten in Interviews, Tagebüchern und eigenen Texten über ihre Erfahrungen mit Repression, Haft und Jugendwerkhöfen – und über die bis heute spürbaren Folgen. Nur drei von ihnen wurden rehabilitiert, viele warten noch immer auf Anerkennung des erlittenen Unrechts. Pochop hat seine damaligen Weggefährtinnen ermutigt, die weibliche Seite der Punkbewegung in der DDR sichtbar zu machen. Wir fragen: Wie reagierte die DDR-Gesellschaft auf unangepasste Frauen? Gab es eine geschlechtsspezifische Verfolgung? Was waren „Tripperburgen“? Geralf Pochop war selber Punk. Er geriet als Hausbesetzer und Wehrdienstverweigerer in Konflikt mit der DDR-Staatsmacht. Nach mehreren Verhaftungen und sechs Monaten Haft reiste er 1989 in die BRD aus. Heute forscht und schreibt er über die DDR-Vergangenheit, zuletzt in seinem autobiografischen Buch „Untergrund war Strategie. Punk in der DDR: Zwischen Rebellion und Repression“ (2019). Die Veranstaltungsreihe findet in Kooperation mit der Sächsischen Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur statt. Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung.
Die Medien – sind sie die vierte Gewalt, unsere wichtigste Informationsquelle oder doch nur eine Skandalfabrik? Die Diskussion um die Qualität und Glaubwürdigkeit von Medien ist hitziger denn je. Wie genau informieren Medien die Bevölkerung, wie beeinflussen sie unsere Meinungen, und wie kontrollieren sie die Politik? Gibt es so etwas wie "objektive Berichterstattung" überhaupt? Und wie hat sich unsere Medienlandschaft durch das Streben nach Aufmerksamkeit in sozialen Medien verändert? In dieser Veranstaltung nehmen wir die entscheidende Rolle der Medien in unserer Demokratie unter die Lupe. Dabei analysieren wir das Verhältnis von Journalismus, Politik und Gesellschaft: So zeigen Studien, dass Medienschaffende im Schnitt eine etwas andere politische Haltung haben als der Bevölkerungsdurchschnitt. Wir fragen uns, wie sich das auf die Berichterstattung, auf das Vertrauen in etablierte Medien und auf populistische Strömungen auswirkt. Wir beleuchten aber auch, wie wir selbst die Medien beeinflussen – und warum wir oft genau die Berichterstattung bekommen, die wir (unbewusst) suchen. Denn seien wir ehrlich: Es sind oft die spektakulären Skandale, die dramatischen Einzelschicksale und die Katastrophenmeldungen, die uns besonders interessieren. Die Algorithmen der Tech-Konzerne bedienen und fördern diese Trends – aber in den sozialen Medien tragen auch die Nutzer dazu bei, dass politische Debatten oft von lauten und radikalen Stimmen geprägt sind. Am Ende des Abends haben wir ein klareres Bild davon, welche Medienkritik auf Missverständnissen beruht und wo tatsächliche Herausforderungen liegen. Vielleicht kommen wir sogar gemeinsam auf Ideen, wie wir einen konstruktiven Beitrag zur Zukunft der Medienlandschaft leisten können? Dr. Christoph Meißelbach ist Sozialwissenschaftler. Er studierte Politikwissenschaft und Soziologie an der Technischen Universität Dresden und war danach ab 2009 am dortigen Institut für Politikwissenschaft als Wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig. Seit 2020 ist er der Wissenschaftliche Koordinator am Sächsischen Institut für Polizei- und Sicherheitsforschung (SIPS). Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören unter anderem die Demokratie im digitalen Zeitalter und die psychologischen Grundlagen von politischem Verhalten. Verantwortlicher Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung.
Tag für Tag prasseln Meldungen aus aller Welt auf die Bürger:innen ein: Doch was bedeuten diese Nachrichten konkret für unser Leben und unsere Zukunft? Dies ist immer schwerer zu erfassen. Als viertgrößte Wirtschaftsmacht der Erde hat Deutschland beträchtlichen Einfluss, als Exportland ist es zugleich besonders abhängig von der Weltlage. Oft stößt es noch schneller an die Grenzen seines Einflusses als die traditionellen Großmächte. Dreißig Jahre nach dem Triumph im Kalten Krieg werden die USA von internen Konflikten eingeholt. China tut sich schwer, die USA ökonomisch zu überholen und selbst zur Weltmacht Nr. 1 zu werden. Russland beschleunigt durch einen brutalen Krieg seinen Niedergang. So die Analyse von Dr. Christoph von Marschall. Der renommierte Journalist und Historiker ist Diplomatischer Korrespondent der Chefredaktion des Tagesspiegels und Autor des Buchs „Wir verstehen die Welt nicht mehr“. In seinem Vortrag und der anschließenden Diskussion mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ordnet er die aktuellen Nachrichten des Tages ein, erklärt ihre Bedeutung für Deutschland sowie die Hintergründe. Hinweis: Es handelt sich bei dieser Veranstaltung um ein Format aus dem letzten Halbjahr, aber die Themen und Inhalte sind entsprechend des Konzeptes der Veranstaltung aktualisiert. Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung.
Der Vortrag beleuchtet die Strategien von Extremisten, wie sie staatliche Institutionen kapern und ihrer Handlungsfähigkeit berauben. Sie tun dies, indem sie Amtsträger manipulieren und zum Widerstand aufrufen; indem sie den Staat sabotieren und ihn lahmlegen wollen; indem sie Institutionen mit Gefolgsleuten unterwandern und indem sie Waffen, Knowhow und Informationen entwenden. Das alles geschieht nicht zufällig, sondern folgt detaillierten Plänen, Staat und Demokratie von innen anzugreifen. Die Referenten geben einen Einblick, warum und wie die Machtzentren unserer politischen Ordnung ins Fadenkreuz von Rechtsextremisten, aber auch von anderen Demokratiefeinden geraten sind. Sie zeigen Beispiele, wie diese Infiltration vonstattengeht, und diskutieren, mit welchen Mitteln Staat und Gesellschaft der rechtsextremen Unterwanderung entgegentreten können. Tom Thieme ist Politikwissenschaftler seit 2017 Professor für Gesellschaftspolitische Bildung an der Hochschule der Sächsischen Polizei (FH). Er arbeitet seit fast zwei Jahrzehnten zu den Themen Rechtsextremismus, Linksextremismus und Islamismus in Deutschland und Europa. Tom Mannewitz ist Politikwissenschaftler und seit 2021 Professor für die Lehrgebiete Politischer Extremismus und politische Ideengeschichte an der Hochschule des Bundes in Berlin. In seiner Forschung beschäftigt er sich mit Fragen des politischen Links- und Rechtsextremismus in Deutschland. Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung.
Die Demokratie steht unter Druck. Weltweit gewinnen autoritäre Kräfte an politischem Einfluss und nutzen diesen, um Grund- und Freiheitsrechte abzubauen und die Institutionen des demokratischen Rechtsstaats zu schwächen. Doch warum verlieren so viele Menschen das Vertrauen in die Demokratie und die Idee der offenen und freien Gesellschaft? In der öffentlichen Debatte darüber wird die Rolle des Geldes zu wenig betrachtet. Dabei weiß der Volksmund, dass Geld die Welt regiert, zudem belegt die Wissenschaft, dass die Organisation von Geldströmen einen direkten Einfluss auf die Akzeptanz und (De-)Stabilität der Demokratie hat. Auch die Geschichte zeigt: Wiederkehrende Finanzkrisen sind nicht nur fester Bestandteil der kapitalistischen Welt, sie sorgen für Unsicherheit, Ungleichverteilung und stärken langfristig vor allem antidemokratische Kräfte. Aktuell befindet sich unser Finanzsystem in einem tiefgreifenden Umbruch. Mit der Digitalisierung bieten sich der Zivilgesellschaft erstmals Möglichkeiten, die Organisation des Finanzsystems mitzugestalten. Gelingt es rechtzeitig unser Geldsystem und die Demokratie zu stabilisieren? Und welche Rolle können digitale Kryptowährungen, wie Bitcoin dabei spielen? Friedemann Brenneis beschäftigt sich als freier Journalist seit mehr als zehn Jahren mit der Digitalisierung des Geldes und den damit verbundenen gesellschaftlichen Reibungspunkten. Über seine Recherchen berichtet er u.a. im Deutschlandradio, bei Spiegel und Zeit, in Wirtschafts- und Tech-Magazinen sowie in Workshops und Vorträgen. Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung und der Hafenstube/Telux. Kostenlos.
Das 18. Jahrhundert gilt in Frankreich als das Jahrhundert der Aufklärung, in dem Voltaire, Diderot, d’Alembert, Rousseau u.v.m. fast alle soziologischen Themen (Hedonismus, Ethik, Stellung der Frau und Gleichberechtigung, Atheismus, Materialismus, Pragmatismus und Relativismus) des Ancien régime im Salon des Baron Holbach, eines Deutschen aus der Pfalz, diskutierten. Dabei entwickelten sie eine Vorstellung vom Staat ohne Kirche und Adel, was in der französischen Revolution versucht wurde, umzusetzen. Die Themen der Aufklärung und deren Entwicklung für die Moderne stehen im Mittelpunkt des Nachmittags, als Philosoph wird der Baron Paul-Henri Thiry d’Holbach (1721-1789) und sein Salon vorgestellt. Übrigens, im 20. Jahrhundert gab es noch einmal einen ähnlichen Versuch... Interessenten ohne Vorkenntnisse sind wie immer willkommen, um vorherige Anmeldung bis 22.06.2026 wird gebeten.