Prasse, Dagny
Ihre Werke gehören zu den Klassikern der englischen Literatur, Verfilmungen wie "Emma" oder "Stolz" und "Vorurteil" sind auch in Deutschland Schlager an den Kinokassen: Jane Austen. Trotz vieler Widerstände wurde die Pfarrerstochter eine der erfolgreichsten Schriftstellerinnen aller Zeiten. Dozent Matthias Prasse ist – obwohl ein Mann – ein bekennender Fan der Werke Jane Austens. An diesem Abend zeigt er Ihnen ihr privates und familiäres Umfeld, entwirft aber auch ein Gesamtbild der sozialen, politischen und literarischen Lebenswelt um 1800. Eingebettet sind Lesungen aus Austens Romanen. Vortrag und Lesung zum 251sten Geburtstag der Schriftstellerin wird von Matthias Prasse, Kulturhistoriker und Geschichtsjournalist gehalten. Anmeldung ist erforderlich.
Vor rund 800 Jahren begann die Erschließung Schlesiens durch deutsche Kolonisten. Wir begeben uns auf Spurensuche, folgen Goldwäschern und sehen Altstädte und Schlösser. Unsere Exkursion führt zunächst nach Goldberg/Złotoryja, der ältesten bezeugten deutschrechtlichen Stadtgründung in ganz Schlesien. Die Stadt hat durch den Goldbergbau Namen und Reichtum erworben, Wallenstein hat hier die Schule besucht. Zum Mittag werden wir im Schloss Hohenliebenthal/Lubiechowa erwartet, das in den letzten Jahren umfangreich restauriert wurde. Danach geht es nach Löwenberg/Lwówek Śląski. Die Geschichte der zweitältesten deutschen Stadt ist komplex und spannend, wo sonst kann ein Ort in Schlesien sagen, sie sei einst eine der wohlhabendsten Städte in Böhmen und Witwensitz der Agnes von Habsburg gewesen, zugleich aber ein Palais der Hohenzollern aufweisen? Gleichwertige Programmänderungen aus aktuellem Anlass vorbehalten. Bitte beachten, das Mittagessen wird organisiert, dies bezahlen Sie aber noch extra (ca. 26 €). Gebühr beinhaltet: Fahrt, Reiseleiter, alle Eintritte Die Reise wird von Matthias Prasse, Kulturhistoriker und Geschichtsjournalist begleitet. Weitere Informationen bekommen Sie nach Ihrer Anmeldung zeitnah von uns zugeschickt.
Besuchen Sie mit uns das herrliche Hirschberger Tal mit seinen beeindruckenden Schlössern, Herrensitzen und Parkanlagen vor der grandiosen Kulisse des Riesengebirges. Die Bildungsfahrt führt Sie nach Zustiegen in Löbau und Zittau zunächst nach Siedlecin/Boberröhrsdorf. Schon unterwegs im Bus erhalten Sie eine Einführung in die spannungsreiche Geschichte Schlesiens. In Boberröhrsdorf angekommen, werden Sie durch den gotischen Wohnturm geführt und können die Fresken der Lancelot-Saga (älteste profane Wandmalereien in ganz Polen) bestaunen. Es schließt sich ein kurzer Spaziergang auf dem Jakobsweg an. Danach fahren Sie nach Czarne/Schwarzbach, wo Sie einen Stopp am Renaissanceschloss mit baugeschichtlicher und aktueller Einordnung machen werden. Im Anschluss fahren Sie nach Staniszow/Stonsdorf und lernen auf einem literarischen Spaziergang den englischen Landschaftspark der Fürsten Reuß kennen, Im Schloss werden Sie dann zu Mittag essen. Am Tiroler Haus in Staniszow/Stonsdorf erfahren Sie etwas zur Geschichte der Tiroler Glaubensflüchtlinge und können den Stonsdorfer Likör verkosten. Den Abschluss der Fahrt bildet das Schloss Lomnica/Lomnitz, das erste Schloss, welches im Hirschberger Tal restauriert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Nach einer Führung über die Gesamtanlage besichtigen Sie das Museum im Großen Schloss und das Dominium. Gleichwertige Programmänderungen aus aktuellem Anlass vorbehalten. Bitte beachten Sie: Das Mittagessen ist organisiert und selbst vor Ort extra zu bezahlen (ca. 24 €). Die Möglichkeit für Kaffee und Kuchen besteht individuell in der Schlossanlage Lomnitz. Die Teilnahmegebühr beinhaltet: die Fahrt, den Fachreiseleiter, ein kleines Skript und alle Eintritte. Die Reise wird von Matthias Prasse, Kulturhistoriker und Geschichtsjournalist begleitet. Weitere Informationen bekommen Sie nach Ihrer Anmeldung zeitnah von uns zugeschickt. Zur Information über die Bildungsfahrt findet am 4.3.26 von 17 bis 18:30 Uhr in der VHS in Zittau ein Einführungsvortrag statt.
Seit dem Hochmittelalter war Böhmen ein Land mit zwei Ethnien, den Tschechen und den Deutschböhmen. Wir erkunden zwei bedeutende historische Städte an der Elbe, deren wunderbare Altstädte ganz unterschiedliche Geschichten erzählen.Nach dem Zustieg in Zittau fahren Sie nach Roudnice nad Labem/Raudnitz, für die tschechische Identität ein wichtiger Ort, denn gerade hier auf dem nahen Berg Říp beschloss der Legende nach der Stammvater Čech, dass genau hier sein Volk siedeln solle. Die Stadt wurde zu einer beliebten Residenz der Prager Erzbischöfe, denen die Stadt gehörte. Kein Zufall also, das gerade hier im 19. Jahrhundert die tschechisch-nationale Bewegung erstarkte. In Roudnice nad Labem/Raudnitz erleben Sie eine Stadtführung und besuchen das Lobcowicz/Lobkowitz-Schloss. Nach dem Mittagessen fahren Sie nach Doksany/Doxan, wo Sie während einer Führung das Kloster, das älteste Prämonstratenserinnen-Kloster Böhmens, kennenlernen werden. Das Kloster gehört zudem mit seinem Barock-Interieur und der romanischen Krypta zu den Höhepunkten klösterlicher Architektur in Böhmen. Im Anschluss fahren Sie nach Litomerice/Leitmeritz. Die Stadt wird als "Garten Böhmens" bezeichnet und beeindruckt mit seinen Baudenkmälern. Im Gegensatz zu Raudnitz war das nahe Leitmeritz stets deutsch geprägt. Bei einer Stadtführung erkunden Sie den Stephansdom und Kalich/Kelchhaus. Gleichwertige Programmänderungen aus aktuellem Anlass vorbehalten. Bitte beachten Sie: Das Mittagessen ist organisiert und selbst vor Ort extra zu bezahlen (ca. 12 €). Die Möglichkeit für Kaffee und Kuchen besteht individuell in Litomerice/Leitmeritz. Die Teilnahmegebühr beinhaltet: die Fahrt, den den Fachreiseleiter, ein kleines Skript und alle Eintritte. Die Reise wird von Matthias Prasse, Kulturhistoriker und Geschichtsjournalist begleitet. Weitere Informationen bekommen Sie nach Ihrer Anmeldung zeitnah von uns zugeschickt. Zur Information über die Bildungsfahrt findet am 4.3.26 18:45 bis 20:15 Uhr in der VHS in Zittau ein Einführungsvortrag statt.
Die Schlösser im Riesengebirgsvorland sind längst bekannt, aber seit einigen Jahren entwickelt sich die Region auch zu einem vielfältigen Mekka für Gartenfreunde. Manche der Gärten sind Jahrhunderte alt und denkmalgeschützt, andere in den letzten Jahrzehnten völlig neu geschaffen. Wir unternehmen eine Schnuppertour und stellen Ihnen 3 verschiedene Gartenanlagen vor: Den spektakulären japanischen Garten "Siruvia" mitten im Riesengebirge inkl. dem kleinen Samurai-Museum, das Konzept der Ornamented Farm des Grafen Reden in Buchwald/Bukowiec und den italienischen und französischen Garten von Schloss Rudelstadt/Ciechanowice. Hier werden wir auch durch das Schloss geführt, da in diesem in den letzten Jahren außergewöhnlichen Renaissancefresken entdeckt wurden. Mittagessen ist im Gutshof des Schlosses Lomnitz organisiert und muss vor Ort bezahlt werden (ca. 20 €). Die Möglichkeit zu einer späteren Kaffeepause besteht. Gebühr beinhaltet: Fahrt, Reiseleiter, alle Eintritte Nicht geeignet für Teilnehmer mit eingeschränkter Mobilität. Die Reise wird von Matthias Prasse, Kulturhistoriker und Geschichtsjournalist begleitet. Weitere Informationen bekommen Sie nach Ihrer Anmeldung zeitnah von uns zugeschickt.