Das Programmangebot des Fachbereichs "Politik - Gesellschaft - Umwelt" ist breit angelegt und umfasst sowohl politische, soziale, ökonomische, ökologische, rechtliche als auch geschichtliche, psychologische und pädagogische Themen. Bildung für nachhaltige Entwicklung, Umweltbildung und Globales Lernen sind wesentliche gesellschaftliche Aufgaben. Die Volkshochschulen halten hier ein breites Angebot zur Information, Diskussion und zum aktiven Handeln vor. Unsere Veranstaltungen sind geprägt durch offenen Gedankenaustausch zwischen engagierten Menschen, in sachlichen und kontroversen Diskussionen, zur gemeinsamen Erarbeitung von Kenntnissen und Hintergrundinformationen, mit spannenden und kreativen Methoden.
Kurse nach Themen
Wenn Sie im Wald Ihr Brennholz günstig selbst machen wollen, gilt: Der "kleine Motorsägen-Schein" ist Pflicht. In diesem Kurs lernen Sie die Motorkettensäge in Theorie und Anwendung kennen. In den ersten drei Veranstaltungen erfahren Sie alles Wissenswerte rund um Aufbau, Funktion, Anwendungsmöglichkeiten und eventuelle Gefahren im Umgang mit der Motorkettensäge. Dabei bildet die fachgerechte Arbeitsweise und Handhabung der Motorkettensäge sowie Unfallverhütungsvorschriften und Arbeitsschutzvorschriften einen wesentlichen Schwerpunkt des Kurses. Am abschließenden Praxistag wenden Sie das Gelernte an, in dem Sie auf einer Freifläche in der Natur mit der Säge praktisch arbeiten lernen. Kursinhalte: Theorie: - Aufbau der Motorsäge und Funktion der Bauteile - Inbetriebnahme, Pflege und Wartung - Fällung und Entastung - Trennschnitte und Schnitttechniken - Beachten von Sonderbedingungen - Arbeitsschutz Praxisteil am Samstagvormittag: - Inbetriebnahme der Motorkettensäge - Fällung und Entastung - Trennschnitt an liegendem Holz (unter Spannung) - Pflege und Wartung der Motorkettensäge Bitte bringen Sie zu Ihrem eigenen Schutz zum Praxisteil folgende Dinge mit: schnittfeste Hose, Arbeitshandschuhe, Helm, Arbeitsschutzschuhe.
Punk-Frauen und die DDR Lesung und Gespräch mit einer Zeitzeugin und dem Buchautor Geralf Pochop über Widerständigkeit in der DDR Moderation: Jakob "Schrammel" Geisler „Punk zu sein an sich, war schon eine Provokation. Aber als Mädchen so herumzulaufen, bedeutete wohl einen doppelten Tabubruch, so etwas wie ein Sakrileg im real existierenden Sozialismusverständnis der DDR.“ erzählt Nancy, eine der Protagonistinnen im neuen Buch von Geralf Pochop "Tanz auf dem Vulkan. Widerständige Punk-Frauen in der DDR". 23 Frauen berichten in Interviews, Tagebüchern und eigenen Texten über ihre Erfahrungen mit Repression, Haft und Jugendwerkhöfen – und über die bis heute spürbaren Folgen. Nur drei von ihnen wurden rehabilitiert, viele warten noch immer auf Anerkennung des erlittenen Unrechts. Pochop hat seine damaligen Weggefährtinnen ermutigt, sich mit ihren Geschichten an die Öffentlichkeit zu wagen, und damit die weibliche Seite der Punkbewegung in der DDR sichtbar zu machen. Wir fragen: Wie reagierte die DDR-Gesellschaft auf unangepasste Frauen? Gab es eine geschlechtsspezifische Verfolgung? Was waren „Tripperburgen“? Und was erlebten Jugendliche in Gefängnissen und Jugendwerkhöfen der DDR? Geralf Pochop war selber Punk. Er geriet als Hausbesetzer und Wehrdienstverweigerer in Konflikt mit der DDR-Staatsmacht. Nach mehreren Verhaftungen und sechs Monaten Haft reiste er 1989 in die Bundesrepublik aus. Heute forscht und schreibt er über die DDR-Vergangenheit, zuletzt in seinem autobiografischen Buch "Untergrund war Strategie. Punk in der DDR: Zwischen Rebellion und Repression" (2019). Die Zeitzeugin: Kim, 1964 geboren, war der erste weibliche Punk in Karl-Marx-Stadt. Die Staatssicherheit bezeichnete sie als „Punk-Inspirator einer negativ-dekadenten jugendlichen Vereinigung“ und eröffnete den Operativen Vorgang „Park“. Auf hunderten Seiten ist inzwischen nachzulesen, wie die Stasi und etliche IMs versuchten, sie zu bekämpfen und dazu zu bewegen, das Land zu verlassen. Nicht zuletzt versuchte man dabei, auch Kims offenen Umgang als lesbische Frau zu nutzen und sie zu diskriminieren. 1985 verließ Kim die DDR. Die Veranstaltungsreihe findet in Kooperation mit der Sächsischen Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur statt. Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung und der Hafenstube/Telux. Kostenlos.
Einblicke in lokales Handwerk, langlebige Produkte vom Erzeuger, Wertschätzung für regionale Waren und ein besseres Verständnis für Wertschöpfungsketten in der Lausitz - dafür steht die Veranstaltungsreihe "regional-saisonal". In diesem Frühjahr öffnet uns Korbmachermeister Thomas Scheffel seine Türen und berichtet über Gegenwart und Zukunft seines Handwerks. Aber wir werden uns nicht nur in der Werkstatt umsehen, sondern auch im Dorf Milkel. Auf einer kurzweiligen Tour erklärt der Korbmacher, was es mit der Weidenkultur in der Heide- und Teichlandschaft auf sich hat und welche anderen Nutzungen seit alters her für die Weide und ihre Inhaltsstoffe verbreitet sind. Denn sie hat auch ihren Platz in der Mystik. Ob sie sich als nachwachsender Rohstoff der Zukunft eignet...? Fragen Sie den Experten! Bitte festes Schuhwerk und wetterfeste Bekleidung mitbringen. Weglänge ca. 3 km. Treffpunkt: Werkstatt und Laden Thomas Scheffel, Bautzener Landstraße 1, 02627 Radibor, OT Milkel Anmeldung in der VHS bis zum 13.04.2026 erforderlich.
Lernen Sie bei diesem Spaziergang durch Zittau eine Auswahl der Kirchen der Stadt und zwar die Johannis-, Weber- und Marienkirche kennen, die exklusiv für Sie geöffnet werden. In dieser Veranstaltung werden kulturhistorische Aspekte erläutert sowie architektonische Besonderheiten der Bauwerke und die spirituelle Dimension der Gotteshäuser vorgestellt. Start des Spaziergangs ist an der Marienkirche, Lessingstraße 18. Dort gibt es auch Parkmöglichkeiten für Sie. Teilnahmegebühr 8 €, ermäßigt für Schüler, Studenten, Inhaber Sozialpass 6 €, Kinder bis 16 Jahre frei.
Dieser Kurs ist Teil einer Veranstaltungsreihe. Bitte wählen Sie den Kurs 26FA1931ZZ "Veranstaltungsreihe WohfühlFrühling: Mentale Stärke und regionale Kulinarik" aus, suchen Sie sich dort Ihre Wunschveranstaltung aus und buchen Sie dann diese bitte über den Hauptkurs. Vielen Dank. In einer zunehmend digitalisierten Welt stehen wir ständig unter dem Einfluss von Smartphones, sozialen Medien, E-Mails und digitalen Informationsflüssen. Diese permanente Reizüberflutung kann unsere mentale Gesundheit stark belasten – von Überforderung und Konzentrationsproblemen über Schlafstörungen bis hin zu Stress und emotionaler Erschöpfung. In dieser Veranstaltung erfahren Sie, wie Sie den eigenen Umgang mit digitalen Medien bewusster, gesünder und ausgeglichener gestalten und damit Ihre Konzentrationsfähigkeit, die Stressregulation und die Schlafqualität nachhaltig verbessern können. Die Teilnehmer lernen, wie digitale Technologien unsere Psyche beeinflussen, und entwickeln gleichzeitig Strategien zur Stärkung ihrer mentalen Widerstandskraft. Sie werden ihre digitalen Gewohnheiten reflektieren und gegebenenfalls Belastungsfaktoren erkennen. Die Teilnehmenden erfahren, wie Sie die Methoden des Digital Detox anwenden können, um bewusste Offline-Zeiten zu schaffen. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die ihren digitalen Alltag entschleunigen und ihre mentale Gesundheit langfristig stärken möchten – ideal für Berufstätige, Studierende oder Menschen, die bewusster mit digitalen Medien umgehen wollen. In Kooperation mit der AOK PLUS.
In unserer schnelllebigen Zeit gewinnt mentale Gesundheit immer mehr an Bedeutung. Diese Veranstaltungsreihe lädt dazu ein, Wege zu mehr Ausgeglichenheit, Klarheit und Wohlbefinden zu entdecken. Ob Digital Detox oder gesunde saisonale Ernährung mit Wildkräutern, die im Frühjahr auf Wiesen und in Wäldern sprießen, sowie regionalem Gemüse – jede der drei Veranstaltungen, die jeweils einzeln gebucht und besucht werden können, bietet alltagsnahe Impulse, die Körper und Geist nachhaltig stärken. Die Gesundheitsreihe beinhaltet 3 Veranstaltungen, die einzeln gebucht und besucht werden können. Sie können einzelne Veranstaltungen auswählen und buchen. Bitte scrollen Sie dafür bis zur Übersicht der Veranstaltungen. Dort können Sie Ihre Wunschveranstaltung durch Klick in den Kreis auswählen. Scrollen Sie danach bitte wieder zum Anfang der Seite zurück und dann können Sie die Veranstaltung buchen. Bei Fragen wenden Sie sich gerne jederzeit an uns. 1. Veranstaltung „Digital Detox“ Dienstag 21.04.2026 16:00 - 18:00 Uhr, AOK PLUS Filiale Zittau, Hochwaldstraße 4, 02763 Zittau 2. Veranstaltung "Die Lebensgeister wecken mit Wildkräutern" Donnerstag 07.05.2026 16:00 - 18:00 Uhr, vhs Zittau, barrierefreie Lernwerkstatt 3. Veranstaltung "Gesunder, saisonaler und regionaler Genuss" Termin wird noch bekannt gegeben In Kooperation mit der AOK PLUS.
„Punk zu sein an sich war schon eine Provokation. Aber als Mädchen so herumzulaufen, bedeutete wohl einen doppelten Tabubruch, so etwas wie ein Sakrileg im real existierenden Sozialismusverständnis der DDR.“ erzählt Nancy, eine der Protagonistinnen im neuen Buch von Geralf Pochop "Tanz auf dem Vulkan. Widerständige Punk-Frauen in der DDR". 23 Frauen berichten in Interviews, Tagebüchern und eigenen Texten über ihre Erfahrungen mit Repression, Haft und Jugendwerkhöfen – und über die bis heute spürbaren Folgen. Nur drei von ihnen wurden rehabilitiert, viele warten noch immer auf Anerkennung des erlittenen Unrechts. Pochop hat seine damaligen Weggefährtinnen ermutigt, die weibliche Seite der Punkbewegung in der DDR sichtbar zu machen. Wir fragen: Wie reagierte die DDR-Gesellschaft auf unangepasste Frauen? Gab es eine geschlechtsspezifische Verfolgung? Was waren „Tripperburgen“? Geralf Pochop war selber Punk. Er geriet als Hausbesetzer und Wehrdienstverweigerer in Konflikt mit der DDR-Staatsmacht. Nach mehreren Verhaftungen und sechs Monaten Haft reiste er 1989 in die BRD aus. Heute forscht und schreibt er über die DDR-Vergangenheit, zuletzt in seinem autobiografischen Buch „Untergrund war Strategie. Punk in der DDR: Zwischen Rebellion und Repression“ (2019). Die Veranstaltungsreihe findet in Kooperation mit der Sächsischen Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur statt. Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung.
Der Vortrag beleuchtet die Unterschiede zwischen pflanzlichen Arzneimitteln und Medikamenten mit rein chemischen Wirkstoffen. Es wird erläutert, wie sich pflanzliche Arzneimittel klar von anderen pflanzlichen Produkten wie Nahrungsergänzungsmitteln, homöopathischen Arzneimitteln oder Bachblüten abgrenzen lassen. Darüber hinaus wird ein Überblick über die gesetzlichen Anforderungen an Zulassung und Qualitätsprüfung pflanzlicher Arzneimittel gegeben. Abschließend werden ausgewählte Heilpflanzen mit gut belegter Wirksamkeit vorgestellt.
Das Ressentiment ist laut Duden eine auf Vorurteilen, einem Gefühl der Unterlegenheit, Neid oder Ähnlichem beruhende gefühlsmäßige oft unbewusste Abneigung. Was bedeutet dieses Gefühl für die Demokratie? Gesellschaftlich nimmt es zu, Menschen suchen Sündenböcke für ihre Untätigkeit oder Gewalt (gegenüber Migranten, Sozialhilfeempfängern und Staatsdienern). Das Ressentiment liegt an den Grenzen der politischen Philosophie und der Psychoanalyse. Der Vortrag beschäftigt sich sowohl mit Aussagen der Philosophen Fleury, Nietzsche, Scheler aber auch Sigmund Freuds zu Ursachen und Auswirkungen des Ressentiments für Mensch und Gesellschaft und stellt die Frage, ob eine Heilung nur individuell oder kollektiv in der Gesellschaft möglich ist. Interessenten ohne Vorkenntnisse sind wie immer willkommen, eine vorherige Anmeldung bis 20.04.2026 ist nötig.
Gemeinsam mit den Städtischen Museen Zittau bieten wir Ihnen zwei Exkursionen zur Geschichte der Zittwerke in Sieniawka (ehemals Kleinschönau) an. Es handelt sich um einen bisher wenig erforschten Ort nationalsozialistischer Rüstungsproduktion und Zwangsarbeit. Bei den Zittwerken handelt es sich um eine Rüstungsfabrik, die zu den Junkers Flugzeug- und Motorenwerken (Dessau) gehörte. Zwischen Mitte 1943 und Anfang 1945 wurden in Zittau und Umgebung Düsentriebwerke für Jagdflugzeuge produziert. Dabei lag das Zentrum des Konzerns in Kleinschönau, dem heutigen polnischen Ort Sieniawka. Zur Produktion wurden auch Zwangsarbeitende herangezogen. Für die Zufuhr an Arbeitskräften wurden Gefangenenlager (teils als Außenlager des KZ Groß-Rosen) eingerichtet. Es ist ein Prozess, der generalstabsmäßig organisiert wurde, der aber erst ansatzweise bekannt ist und in der lokalen deutsch-polnischen Rezeption auch in hohem Grade mythologisiert wird. Die Sonderausstellung zu den Zittwerken wird dann 2026 in den Städtischen Museen Zittau gezeigt. Die Spuren dieses Ortes sind bis heute sichtbar, seine Geschichte jedoch vielfach unbekannt, verdrängt oder verklärt. Deshalb möchten wir Sie herzlich einladen, sich ein Bild von dem Areal und seiner Geschichte zu machen. Inhalt: • Geführter Rundgang auf befestigten Wegen zu historischen Standorten • Arbeit mit begleitenden Materialien vor Ort • Abschließendes Gespräch zur Reflexion und Einordnung Der Treffpunkt: Ehemaliges Werksgelände Zittwerke, Rolnicza 44, 59-921 Sieniawka (Polen). Achtung: Das Gelände ist nicht barrierefrei. Bitte tragen Sie festes Schuhwerk. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.
Erste Frühlingskräuter erkennen, sammeln und verarbeiten. Verarbeitungsmöglichkeiten der heimischen Kräuter und wo sie ihre größte Wirkkraft entfalten - Tee, Auszug, Öl und Tinktur mit Kostproben frischer Kräuter !
Ihre Werke gehören zu den Klassikern der englischen Literatur, Verfilmungen wie "Emma" oder "Stolz" und "Vorurteil" sind auch in Deutschland Schlager an den Kinokassen: Jane Austen. Trotz vieler Widerstände wurde die Pfarrerstochter eine der erfolgreichsten Schriftstellerinnen aller Zeiten. Dozent Matthias Prasse ist – obwohl ein Mann – ein bekennender Fan der Werke Jane Austens. An diesem Abend zeigt er Ihnen ihr privates und familiäres Umfeld, entwirft aber auch ein Gesamtbild der sozialen, politischen und literarischen Lebenswelt um 1800. Eingebettet sind Lesungen aus Austens Romanen. Vortrag und Lesung zum 251sten Geburtstag der Schriftstellerin wird von Matthias Prasse, Kulturhistoriker und Geschichtsjournalist gehalten. Anmeldung ist erforderlich.
Vor rund 800 Jahren begann die Erschließung Schlesiens durch deutsche Kolonisten. Wir begeben uns auf Spurensuche, folgen Goldwäschern und sehen Altstädte und Schlösser. Unsere Exkursion führt zunächst nach Goldberg/Złotoryja, der ältesten bezeugten deutschrechtlichen Stadtgründung in ganz Schlesien. Die Stadt hat durch den Goldbergbau Namen und Reichtum erworben, Wallenstein hat hier die Schule besucht. Zum Mittag werden wir im Schloss Hohenliebenthal/Lubiechowa erwartet, das in den letzten Jahren umfangreich restauriert wurde. Danach geht es nach Löwenberg/Lwówek Śląski. Die Geschichte der zweitältesten deutschen Stadt ist komplex und spannend, wo sonst kann ein Ort in Schlesien sagen, sie sei einst eine der wohlhabendsten Städte in Böhmen und Witwensitz der Agnes von Habsburg gewesen, zugleich aber ein Palais der Hohenzollern aufweisen? Gleichwertige Programmänderungen aus aktuellem Anlass vorbehalten. Bitte beachten, das Mittagessen wird organisiert, dies bezahlen Sie aber noch extra (ca. 26 €). Gebühr beinhaltet: Fahrt, Reiseleiter, alle Eintritte Die Reise wird von Matthias Prasse, Kulturhistoriker und Geschichtsjournalist begleitet. Weitere Informationen bekommen Sie nach Ihrer Anmeldung zeitnah von uns zugeschickt.
Besuchen Sie mit uns das herrliche Hirschberger Tal mit seinen beeindruckenden Schlössern, Herrensitzen und Parkanlagen vor der grandiosen Kulisse des Riesengebirges. Die Bildungsfahrt führt Sie nach Zustiegen in Löbau und Zittau zunächst nach Siedlecin/Boberröhrsdorf. Schon unterwegs im Bus erhalten Sie eine Einführung in die spannungsreiche Geschichte Schlesiens. In Boberröhrsdorf angekommen, werden Sie durch den gotischen Wohnturm geführt und können die Fresken der Lancelot-Saga (älteste profane Wandmalereien in ganz Polen) bestaunen. Es schließt sich ein kurzer Spaziergang auf dem Jakobsweg an. Danach fahren Sie nach Czarne/Schwarzbach, wo Sie einen Stopp am Renaissanceschloss mit baugeschichtlicher und aktueller Einordnung machen werden. Im Anschluss fahren Sie nach Staniszow/Stonsdorf und lernen auf einem literarischen Spaziergang den englischen Landschaftspark der Fürsten Reuß kennen, Im Schloss werden Sie dann zu Mittag essen. Am Tiroler Haus in Staniszow/Stonsdorf erfahren Sie etwas zur Geschichte der Tiroler Glaubensflüchtlinge und können den Stonsdorfer Likör verkosten. Den Abschluss der Fahrt bildet das Schloss Lomnica/Lomnitz, das erste Schloss, welches im Hirschberger Tal restauriert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Nach einer Führung über die Gesamtanlage besichtigen Sie das Museum im Großen Schloss und das Dominium. Gleichwertige Programmänderungen aus aktuellem Anlass vorbehalten. Bitte beachten Sie: Das Mittagessen ist organisiert und selbst vor Ort extra zu bezahlen (ca. 24 €). Die Möglichkeit für Kaffee und Kuchen besteht individuell in der Schlossanlage Lomnitz. Die Teilnahmegebühr beinhaltet: die Fahrt, den Fachreiseleiter, ein kleines Skript und alle Eintritte. Die Reise wird von Matthias Prasse, Kulturhistoriker und Geschichtsjournalist begleitet. Weitere Informationen bekommen Sie nach Ihrer Anmeldung zeitnah von uns zugeschickt. Zur Information über die Bildungsfahrt findet am 4.3.26 von 17 bis 18:30 Uhr in der VHS in Zittau ein Einführungsvortrag statt.
Seit dem Hochmittelalter war Böhmen ein Land mit zwei Ethnien, den Tschechen und den Deutschböhmen. Wir erkunden zwei bedeutende historische Städte an der Elbe, deren wunderbare Altstädte ganz unterschiedliche Geschichten erzählen.Nach dem Zustieg in Zittau fahren Sie nach Roudnice nad Labem/Raudnitz, für die tschechische Identität ein wichtiger Ort, denn gerade hier auf dem nahen Berg Říp beschloss der Legende nach der Stammvater Čech, dass genau hier sein Volk siedeln solle. Die Stadt wurde zu einer beliebten Residenz der Prager Erzbischöfe, denen die Stadt gehörte. Kein Zufall also, das gerade hier im 19. Jahrhundert die tschechisch-nationale Bewegung erstarkte. In Roudnice nad Labem/Raudnitz erleben Sie eine Stadtführung und besuchen das Lobcowicz/Lobkowitz-Schloss. Nach dem Mittagessen fahren Sie nach Doksany/Doxan, wo Sie während einer Führung das Kloster, das älteste Prämonstratenserinnen-Kloster Böhmens, kennenlernen werden. Das Kloster gehört zudem mit seinem Barock-Interieur und der romanischen Krypta zu den Höhepunkten klösterlicher Architektur in Böhmen. Im Anschluss fahren Sie nach Litomerice/Leitmeritz. Die Stadt wird als "Garten Böhmens" bezeichnet und beeindruckt mit seinen Baudenkmälern. Im Gegensatz zu Raudnitz war das nahe Leitmeritz stets deutsch geprägt. Bei einer Stadtführung erkunden Sie den Stephansdom und Kalich/Kelchhaus. Gleichwertige Programmänderungen aus aktuellem Anlass vorbehalten. Bitte beachten Sie: Das Mittagessen ist organisiert und selbst vor Ort extra zu bezahlen (ca. 12 €). Die Möglichkeit für Kaffee und Kuchen besteht individuell in Litomerice/Leitmeritz. Die Teilnahmegebühr beinhaltet: die Fahrt, den den Fachreiseleiter, ein kleines Skript und alle Eintritte. Die Reise wird von Matthias Prasse, Kulturhistoriker und Geschichtsjournalist begleitet. Weitere Informationen bekommen Sie nach Ihrer Anmeldung zeitnah von uns zugeschickt. Zur Information über die Bildungsfahrt findet am 4.3.26 18:45 bis 20:15 Uhr in der VHS in Zittau ein Einführungsvortrag statt.
Wer will fleißige Bienen sehen? Selber Bienen zu halten, zu beobachten und zu bewirtschaften ist sehr faszinierend! Bemerkenswert wie dieser kleiner Staat funktioniert und seine eigenen Regeln hat. Und wie mühsam es ist und wie viel Erfahrung es braucht, diese zu kennen. Besuchen Sie mit uns die kleine, voll ausgestattete Bio-Imkerei der BIOase Zittau in der Eckartsberger Straße. Die derzeitig fünf Bienenvölker stehen in der Kräutergärtnerei der BIOase und werden von Familie Hieke durch das Jahr begleitet. Sie erfahren in unserer Veranstaltung seit wann und warum Familie Hieke ihre Imkerei betreibt und dass ihre Begeisterung für Bienen ungebrochen ist. Außerdem erfahren Sie wie ein Bienenjahr aussieht, wie Honig hergestellt wird und was guten Honig ausmacht. Familie Hieke wird uns auch erzählen, welche Auswirkungen die Klimaveränderungen bzw. Wetterkapriolen auf ihre Bienenvölker und auf die Honigproduktion haben. Veranstaltungsort: Kräutergarten BIOase Zittau, Eckartsberger Straße 62, 02763 Zittau Um Anmeldung wird gebeten, da nur begrenzte Raumkapazitäten zur Verfügung stehen. An diesem Tag ist auch unser vhsMobil als Unterstützung mit vor Ort!
Die Medien – sind sie die vierte Gewalt, unsere wichtigste Informationsquelle oder doch nur eine Skandalfabrik? Die Diskussion um die Qualität und Glaubwürdigkeit von Medien ist hitziger denn je. Wie genau informieren Medien die Bevölkerung, wie beeinflussen sie unsere Meinungen, und wie kontrollieren sie die Politik? Gibt es so etwas wie "objektive Berichterstattung" überhaupt? Und wie hat sich unsere Medienlandschaft durch das Streben nach Aufmerksamkeit in sozialen Medien verändert? In dieser Veranstaltung nehmen wir die entscheidende Rolle der Medien in unserer Demokratie unter die Lupe. Dabei analysieren wir das Verhältnis von Journalismus, Politik und Gesellschaft: So zeigen Studien, dass Medienschaffende im Schnitt eine etwas andere politische Haltung haben als der Bevölkerungsdurchschnitt. Wir fragen uns, wie sich das auf die Berichterstattung, auf das Vertrauen in etablierte Medien und auf populistische Strömungen auswirkt. Wir beleuchten aber auch, wie wir selbst die Medien beeinflussen – und warum wir oft genau die Berichterstattung bekommen, die wir (unbewusst) suchen. Denn seien wir ehrlich: Es sind oft die spektakulären Skandale, die dramatischen Einzelschicksale und die Katastrophenmeldungen, die uns besonders interessieren. Die Algorithmen der Tech-Konzerne bedienen und fördern diese Trends – aber in den sozialen Medien tragen auch die Nutzer dazu bei, dass politische Debatten oft von lauten und radikalen Stimmen geprägt sind. Am Ende des Abends haben wir ein klareres Bild davon, welche Medienkritik auf Missverständnissen beruht und wo tatsächliche Herausforderungen liegen. Vielleicht kommen wir sogar gemeinsam auf Ideen, wie wir einen konstruktiven Beitrag zur Zukunft der Medienlandschaft leisten können? Dr. Christoph Meißelbach ist Sozialwissenschaftler. Er studierte Politikwissenschaft und Soziologie an der Technischen Universität Dresden und war danach ab 2009 am dortigen Institut für Politikwissenschaft als Wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig. Seit 2020 ist er der Wissenschaftliche Koordinator am Sächsischen Institut für Polizei- und Sicherheitsforschung (SIPS). Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören unter anderem die Demokratie im digitalen Zeitalter und die psychologischen Grundlagen von politischem Verhalten. Verantwortlicher Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung.
Dieser Kurs ist Teil einer Veranstaltungsreihe. Bitte wählen Sie den Kurs 26FA1931ZZ "Veranstaltungsreihe WohfühlFrühling: Mentale Stärke und regionale Kulinarik" aus, suchen Sie sich dort Ihre Wunschveranstaltung aus und buchen Sie dann diese bitte über den Hauptkurs. Vielen Dank. Wild & Wach – Die Lebensgeister wecken mit Wildkräutern Wildpflanzen begleiten die menschliche Kultur seit Urzeiten – als Nahrung, Heilung, Magie und Inspiration. Der „moderne Mensch“ hat viele von ihnen leider fast vergessen. Wie gute Freunde begleiten sie unsere Wege aber immer noch, und es lohnt sich, ihnen wieder mehr Aufmerksamkeit zu schenken. In unserer frühlingshaften Werkstattküche gibt es Inspirationen, wie wir diese „grüne Kraft“ in unseren Alltag einbeziehen und damit den Winter aus unserem Körper vertreiben können. Welche Pflanzen kann ich jetzt im Frühjahr sammeln? Warum können sie meine Ernährung bereichern? Wie schmecken Wildkräuter? Wie kann ich sie zubereiten? Auf diese Fragen gibt die Veranstaltung einige Antworten. Im praktischen Teil wird geschnuppert, geschnippelt und gekostet. Wenn möglich, sollte jeweils ein kleines Schraubglas mitgebracht werden. In Kooperation mit der AOK PLUS.
„Für Alles ist ein Kraut gewachsen“ Egal wo wir uns gerade befinden; ob in der Stadt, auf dem Land, im Wald oder am See...überall grünt und blüht es. Wir sind umgeben von heilkräftigen Kräutern, Sträuchern und Bäumen; sie schmiegen sich an unsere Wege und wachsen zu unseren Füßen. Wir müssen Sie nur (wieder) kennenlernen. Gemeinsam entdecken wir die Schönheit und Vielseitigkeit der heimischen Kräuterwelt und erkennen, dass für so manches „Zipperlein“ ein Kraut gewachsen ist. Gerade jetzt, in der Zeit zwischen dem Frühling und dem Sommer, sprießen die Kräuter und entwickeln auch ihre Kraft. Bei unserer Kräuterwanderung wandeln wir auf den Pfaden der Kräuterkundigen und entdecken die zahlreichen kleinen und großen Heilpflanzen und deren positive Wirkungen auf Körper und Geist die uns die Natur bietet. Bitte denken Sie an wetterfeste Kleidung und Schuhwerk – wir gehen in den Wald und auf Wiesen (leichter An- und Abstieg). Treffpunkt: Parkplatz am Seidelsberg. Das ist der kleine Berg/das Wäldchen vor dem Breiteberg auf der Bertsdorfer Seite, der direkt an der Verbindungsstraße zwischen Bertsdorf und Großschönau liegt.
Pflegebedürftige Menschen wollen so lange wie möglich zu Hause leben. Bei der Sicherstellung der Pflege ist eine Unterstützung möglich. Es gibt neben den Pflegediensten weitere entlastende Angebote. Oft überfordert die Auswahl und Finanzierung die betroffenen Familien. Im Rahmen des Vortrages von Thomas Bartusch, welcher Pflegeberater der IKK classic ist, erhalten die Zuhörer einen Überblick, welche Leistungen zur Entlastung genutzt werden können und welche finanziellen Mittel dafür zur Verfügung stehen.
Die grüne Kraft im Mai für das Jahr haltbar machen. Bitte bringen Sie ein Glas mit Schraubdeckel mit.
Tag für Tag prasseln Meldungen aus aller Welt auf die Bürger:innen ein: Doch was bedeuten diese Nachrichten konkret für unser Leben und unsere Zukunft? Dies ist immer schwerer zu erfassen. Als viertgrößte Wirtschaftsmacht der Erde hat Deutschland beträchtlichen Einfluss, als Exportland ist es zugleich besonders abhängig von der Weltlage. Oft stößt es noch schneller an die Grenzen seines Einflusses als die traditionellen Großmächte. Dreißig Jahre nach dem Triumph im Kalten Krieg werden die USA von internen Konflikten eingeholt. China tut sich schwer, die USA ökonomisch zu überholen und selbst zur Weltmacht Nr. 1 zu werden. Russland beschleunigt durch einen brutalen Krieg seinen Niedergang. So die Analyse von Dr. Christoph von Marschall. Der renommierte Journalist und Historiker ist Diplomatischer Korrespondent der Chefredaktion des Tagesspiegels und Autor des Buchs „Wir verstehen die Welt nicht mehr“. In seinem Vortrag und der anschließenden Diskussion mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ordnet er die aktuellen Nachrichten des Tages ein, erklärt ihre Bedeutung für Deutschland sowie die Hintergründe. Hinweis: Es handelt sich bei dieser Veranstaltung um ein Format aus dem letzten Halbjahr, aber die Themen und Inhalte sind entsprechend des Konzeptes der Veranstaltung aktualisiert. Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung.
Der Frühling bringt neues Leben und mit ihm sprießen die ersten zarten Wildkräuter! Auf dieser Kräuterwanderung lernen Sie, die frischen Frühlingsboten zu erkennen und ihre heilsame Kraft zu nutzen. Denn viele Pflanzen sind gerade jetzt besonders aromatisch! Sie können in der Küche oder als Heilmittel verwendet werden. Dieser achtsame Spaziergang durch die Natur erfrischt Körper und Seele gleichermaßen und ist ideal für alle, die den Frühling mit allen Sinnen erleben möchten. Vor Ort sind €5,00 Materialkosten an die Kursleiterin zu zahlen. Bitte bringen Sie ein Körbchen oder einen Stoffbeutel mit. Treffpunkt: Callenbergstraße 2, 02681 Kirschau Anmeldung bis 11.05.2026 an der VHS erforderlich.
Der Vortrag beleuchtet die Strategien von Extremisten, wie sie staatliche Institutionen kapern und ihrer Handlungsfähigkeit berauben. Sie tun dies, indem sie Amtsträger manipulieren und zum Widerstand aufrufen; indem sie den Staat sabotieren und ihn lahmlegen wollen; indem sie Institutionen mit Gefolgsleuten unterwandern und indem sie Waffen, Knowhow und Informationen entwenden. Das alles geschieht nicht zufällig, sondern folgt detaillierten Plänen, Staat und Demokratie von innen anzugreifen. Die Referenten geben einen Einblick, warum und wie die Machtzentren unserer politischen Ordnung ins Fadenkreuz von Rechtsextremisten, aber auch von anderen Demokratiefeinden geraten sind. Sie zeigen Beispiele, wie diese Infiltration vonstattengeht, und diskutieren, mit welchen Mitteln Staat und Gesellschaft der rechtsextremen Unterwanderung entgegentreten können. Tom Thieme ist Politikwissenschaftler seit 2017 Professor für Gesellschaftspolitische Bildung an der Hochschule der Sächsischen Polizei (FH). Er arbeitet seit fast zwei Jahrzehnten zu den Themen Rechtsextremismus, Linksextremismus und Islamismus in Deutschland und Europa. Tom Mannewitz ist Politikwissenschaftler und seit 2021 Professor für die Lehrgebiete Politischer Extremismus und politische Ideengeschichte an der Hochschule des Bundes in Berlin. In seiner Forschung beschäftigt er sich mit Fragen des politischen Links- und Rechtsextremismus in Deutschland. Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung.
Die Demokratie steht unter Druck. Weltweit gewinnen autoritäre Kräfte an politischem Einfluss und nutzen diesen, um Grund- und Freiheitsrechte abzubauen und die Institutionen des demokratischen Rechtsstaats zu schwächen. Doch warum verlieren so viele Menschen das Vertrauen in die Demokratie und die Idee der offenen und freien Gesellschaft? In der öffentlichen Debatte darüber wird die Rolle des Geldes zu wenig betrachtet. Dabei weiß der Volksmund, dass Geld die Welt regiert, zudem belegt die Wissenschaft, dass die Organisation von Geldströmen einen direkten Einfluss auf die Akzeptanz und (De-)Stabilität der Demokratie hat. Auch die Geschichte zeigt: Wiederkehrende Finanzkrisen sind nicht nur fester Bestandteil der kapitalistischen Welt, sie sorgen für Unsicherheit, Ungleichverteilung und stärken langfristig vor allem antidemokratische Kräfte. Aktuell befindet sich unser Finanzsystem in einem tiefgreifenden Umbruch. Mit der Digitalisierung bieten sich der Zivilgesellschaft erstmals Möglichkeiten, die Organisation des Finanzsystems mitzugestalten. Gelingt es rechtzeitig unser Geldsystem und die Demokratie zu stabilisieren? Und welche Rolle können digitale Kryptowährungen, wie Bitcoin dabei spielen? Friedemann Brenneis beschäftigt sich als freier Journalist seit mehr als zehn Jahren mit der Digitalisierung des Geldes und den damit verbundenen gesellschaftlichen Reibungspunkten. Über seine Recherchen berichtet er u.a. im Deutschlandradio, bei Spiegel und Zeit, in Wirtschafts- und Tech-Magazinen sowie in Workshops und Vorträgen. Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung und der Hafenstube/Telux. Kostenlos.
Dieser Kurs ist Teil einer Veranstaltungsreihe. Bitte wählen Sie den Kurs 26FA1931NN "Veranstaltungsreihe WohfühlFrühling: Mentale Stärke und regionale Kulinarik" aus, suchen Sie sich dort Ihre Wunschveranstaltung aus und buchen Sie dann diese bitte über den Hauptkurs. Vielen Dank. Wild & Wach – Die Lebensgeister wecken mit Wildkräutern Wildpflanzen begleiten die menschliche Kultur seit Urzeiten – als Nahrung und zur Heilung. Der „moderne Mensch“ hat viele von ihnen leider fast vergessen. Wie gute Freunde begleiten sie unsere Wege aber immer noch, und es lohnt sich, ihnen wieder mehr Aufmerksamkeit zu schenken. In unserer frühlingshaften Werkstattküche gibt es Inspirationen, wie wir diese „grüne Kraft“ in unseren Alltag einbeziehen und damit den Winter aus unserem Körper vertreiben können. Welche Pflanzen kann ich jetzt im Frühjahr sammeln? Warum können sie meine Ernährung bereichern? Wie schmecken Wildkräuter? Wie kann ich sie zubereiten? Auf diese Fragen gibt die Veranstaltung einige Antworten. Im praktischen Teil wird geschnuppert, geschnippelt und gekostet. Wenn möglich, sollte jeweils ein kleines Schraubglas mitgebracht werden. In Kooperation mit der AOK PLUS.
„Für Alles ist ein Kraut gewachsen“ Egal wo wir uns gerade befinden; ob in der Stadt, auf dem Land, im Wald oder am See...überall grünt und blüht es. Wir sind umgeben von heilkräftigen Kräutern, Sträuchern und Bäumen; sie schmiegen sich an unsere Wege und wachsen zu unseren Füßen. Wir müssen Sie nur (wieder) kennenlernen. Gemeinsam entdecken wir die Schönheit und Vielseitigkeit der heimischen Kräuterwelt und erkennen, dass für so manches „Zipperlein“ ein Kraut gewachsen ist. Gerade jetzt, in der Zeit zwischen dem Frühling und dem Sommer, sprießen die Kräuter und entwickeln auch ihre Kraft. Bei unserer Kräuterwanderung wandeln wir auf den Pfaden der Kräuterkundigen und entdecken die zahlreichen kleinen und großen Heilpflanzen und deren positive Wirkungen auf Körper und Geist die uns die Natur bietet. Bitte denken Sie an wetterfeste Kleidung und Schuhwerk – wir gehen in den Wald und auf Wiesen (leichter An- und Abstieg). Treffpunkt: Parkplatz am Seidelsberg. Das ist der kleine Berg/das Wäldchen vor dem Breiteberg auf der Bertsdorfer Seite, der direkt an der Verbindungsstraße zwischen Bertsdorf und Großschönau liegt.
Aktuell gibt es in Deutschland rund 1,7 Mio. Menschen mit Demenz und es werden mehr. Deshalb geht Demenz uns alle an. Menschen mit Demenz haben Schwierigkeiten, sich zu erinnern, Wege zu finden und den Alltag zu organisieren. Ursache für eine Demenz sind verschiedene Erkrankungen des Gehirns. Wie eine Demenz verläuft, hängt von der jeweiligen Ursache ab und ist individuell sehr unterschiedlich. Die persönlichen Lebensumstände, das familiäre und soziale Umfeld sowie die unmittelbare Umgebung können entscheidend dazu beitragen, dass eine Person auch mit Demenz weiterhin selbstbestimmt und sicher leben kann. Der Kurs soll helfen, Wissen über Demenzerkrankungen zu verbreiten und das Verständnis für Menschen mit Demenz und ihre Familien zu fördern.
„Für Alles ist ein Kraut gewachsen“ Egal wo wir uns gerade befinden; ob in der Stadt, auf dem Land, im Wald oder am See...überall grünt und blüht es. Wir sind umgeben von heilkräftigen Kräutern, Sträuchern und Bäumen; sie schmiegen sich an unsere Wege und wachsen zu unseren Füßen. Wir müssen Sie nur (wieder) kennenlernen. Gemeinsam entdecken wir die Schönheit und Vielseitigkeit der heimischen Kräuterwelt und erkennen, dass für so manches „Zipperlein“ ein Kraut gewachsen ist. Gerade jetzt, in der Zeit zwischen dem Frühling und dem Sommer, sprießen die Kräuter und entwickeln auch ihre Kraft. Bei unserer Kräuterwanderung wandeln wir auf den Pfaden der Kräuterkundigen und entdecken die zahlreichen kleinen und großen Heilpflanzen und deren positive Wirkungen auf Körper und Geist die uns die Natur bietet. Bitte denken Sie an wetterfeste Kleidung und Schuhwerk – wir gehen in den Wald und auf Wiesen (leichter An- und Abstieg). Treffpunkt: Parkplatz am Seidelsberg. Das ist der kleine Berg/das Wäldchen vor dem Breiteberg auf der Bertsdorfer Seite, der direkt an der Verbindungsstraße zwischen Bertsdorf und Großschönau liegt.
Im Sommer steht die Kräuterwelt in voller Pracht! Bei dieser Wanderung erkunden Sie mit der Kursleiterin blühende Wiesen und Waldränder, entdecken aromatische Sommerkräuter und erfahren, wie sie gesammelt, getrocknet und verarbeitet werden können. Ob erfrischende Teemischung, würziges Kräutersalz oder natürliches Hausmittel – die Möglichkeiten sind so vielfältig wie die Pflanzen selbst. Lassen Sie sich vom Duft und von der Farbenfülle des Sommers verzaubern und erleben Sie, wie genussvoll Kräuterwissen sein kann. Vor Ort sind €5,00 Materialkosten an die Kursleiterin zu zahlen. Treffpunkt: Callenbergstraße 2, 02681 Kirschau Anmeldung bis 15.06.2026 an der VHS erforderlich.
Es summt emsig in den Bienenstöcken zu dieser Jahreszeit! Wir denken an schmackhaften, gesunden Honig, Propolis oder das gute Bienenwachs. Manch einer liebäugelt vielleicht damit, selbst ein Bienenvolk im eigenen Garten zu beherbergen, oder möchte einfach nur mehr wissen über diese sozialen und intelligenten Nutztiere, die dafür sorgen, dass unser Tisch reich gedeckt ist. Aus erster Hand erfahren Sie, was zum Imkern dazugehört. Wie komplex der Lebenszyklus der Honigbiene ist und welche Arbeitsgänge am Bienenstand nötig sind, können Sie sich erklären und live zeigen lassen. Die Kursleiterin gibt viele praktische Hinweise zum Einstieg in dieses interessante Hobby. Und sie muss es wissen - schließlich ist die Agrargenossenschaft vor wenigen Jahren selbst in dieses neue Betätigungsfeld eingestiegen. Die Tiere bestäuben die Kulturen, die vor Ort angebaut werden: Raps, Buchweizen und Phacelia, und seit kurzem auch den Lausitzer Lavendel! Auch dieses Projekt stellen wir bei diesem Besuch vor. Was aus den Blüten alles hergestellt wird, können Sie im angeschlossenen Laden selbst erkunden. Vortrag, Fragerunden und Rundgang über das Betriebsgelände. Wer den Bienen ganz nahe kommen möchte, erhält eine Schutzausrüstung gestellt. Vorsichtige bringen lange Kleidung mit. Anmeldung in der VHS bis zum 19.06.2026 erforderlich. Treff und Veranstaltungsort: Agrargenossenschaft See eG, Ernst-Thälmann-Straße 29, 02906 Niesky OT See
Das 18. Jahrhundert gilt in Frankreich als das Jahrhundert der Aufklärung, in dem Voltaire, Diderot, d’Alembert, Rousseau u.v.m. fast alle soziologischen Themen (Hedonismus, Ethik, Stellung der Frau und Gleichberechtigung, Atheismus, Materialismus, Pragmatismus und Relativismus) des Ancien régime im Salon des Baron Holbach, eines Deutschen aus der Pfalz, diskutierten. Dabei entwickelten sie eine Vorstellung vom Staat ohne Kirche und Adel, was in der französischen Revolution versucht wurde, umzusetzen. Die Themen der Aufklärung und deren Entwicklung für die Moderne stehen im Mittelpunkt des Nachmittags, als Philosoph wird der Baron Paul-Henri Thiry d’Holbach (1721-1789) und sein Salon vorgestellt. Übrigens, im 20. Jahrhundert gab es noch einmal einen ähnlichen Versuch... Interessenten ohne Vorkenntnisse sind wie immer willkommen, um vorherige Anmeldung bis 22.06.2026 wird gebeten.
Die Schlösser im Riesengebirgsvorland sind längst bekannt, aber seit einigen Jahren entwickelt sich die Region auch zu einem vielfältigen Mekka für Gartenfreunde. Manche der Gärten sind Jahrhunderte alt und denkmalgeschützt, andere in den letzten Jahrzehnten völlig neu geschaffen. Wir unternehmen eine Schnuppertour und stellen Ihnen 3 verschiedene Gartenanlagen vor: Den spektakulären japanischen Garten "Siruvia" mitten im Riesengebirge inkl. dem kleinen Samurai-Museum, das Konzept der Ornamented Farm des Grafen Reden in Buchwald/Bukowiec und den italienischen und französischen Garten von Schloss Rudelstadt/Ciechanowice. Hier werden wir auch durch das Schloss geführt, da in diesem in den letzten Jahren außergewöhnlichen Renaissancefresken entdeckt wurden. Mittagessen ist im Gutshof des Schlosses Lomnitz organisiert und muss vor Ort bezahlt werden (ca. 20 €). Die Möglichkeit zu einer späteren Kaffeepause besteht. Gebühr beinhaltet: Fahrt, Reiseleiter, alle Eintritte Nicht geeignet für Teilnehmer mit eingeschränkter Mobilität. Die Reise wird von Matthias Prasse, Kulturhistoriker und Geschichtsjournalist begleitet. Weitere Informationen bekommen Sie nach Ihrer Anmeldung zeitnah von uns zugeschickt.
Gabriele Münter, die 1897 ihre künstlerische Laufbahn zunächst traditionell an einer Damenkunstschule in Düsseldorf begann, traf 1901 in München Wassily Kandinsky, mit dem sie eine unkonventionelle Lebensgemeinschaft einging. Besonders die zeitgenössische französische Kunst hinterließ 1906/07 einen nachhaltigen Eindruck auf Gabriele Münter, die 1909 ein Haus in Murnau kaufte, das fortan im Sommer Treffpunkt für die künstlerische Avantgarde wurde. Als Mitbegründerin des „Blauen Reiters“ erlangte sie neben Marianne von Werefkin große Bedeutung und entwickelte eine eigenständige, abstrakte Malweise in leuchtenden, unvermischten Farben und starken Formen. Sie war eine aufgeschlossene und fortschrittliche Frau, die aber auch das Schicksal als entartete Künstlerin ereilte, die Ausstellungsverbot erhielt und erst nach dem Zweiten Weltkrieg wieder in Erscheinung trat. Vortrag und Gespräch mit der Kunsthistorikerin aus Leipzig Dr. Marianne Risch-Stolz. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich.
Der Wiener Jugendstil begeistert heute mit fragilen Bildzeugnissen, reicher pflanzlicher Ornamentik und mit beeindruckenden Architekturen, die das Lebensgefühl einer sich befreienden Epoche verinnerlicht haben. Als damals führende Künstlerpersönlichkeit hatte vor allem Gustav Klimt (1862-1918) ein besonderes Verhältnis zu Frauen, sie bestimmen sein künstlerisches Werk. Diese Frauen mit teilweise bewegenden Lebensgeschichten begegnen uns farbenfroh in Gemälden, in Zeichnungen dagegen oftmals intim. Mit vielen Bildern wird Gustav Klimt als bedeutender Vertreter des Jugendstils vorgestellt. Vortrag und Gespräch mit der Kunsthistorikerin aus Leipzig Dr. Marianne Risch-Stolz. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich.
Der Künstler wurde 1857 als Sohn eines Leipziger Seifenfabrikanten geboren und erhielt bereits früh Zeichenunterricht. Er besuchte die Kunstschule in Karlsruhe sowie die Berliner Akademie und publizierte erfolgreich seine frühen Radierzyklen. Auch als Maler und Bildhauer wurde er ab den 1890er Jahren einer der bekanntesten Künstler in Deutschland, so dass an ihn wichtige Aufträge für großformatige Gemälde und bildhauerische Arbeiten vergeben wurden. Sein Ruhm wurde untermauert mit vielen Ehrungen, und sein erfolgreiches Engagement für die Gründung der Villa Romana in Florenz sollte lange Zeit nachwirken. Der Erste Weltkrieg bildete für Max Klinger eine Zäsur, denn die nachlassende Begeisterung für sein Werk, aber auch die kriegsbedingte Notlage führten ihn zu anderen Themenwelten. Nach seinem Tod 1920 gab es in der Folgezeit nur noch Vereinzelte, die sein vielgestaltiges Œvre würdigten – erst allmählich wird er wieder verstärkt in Erinnerung gebracht. Vortrag und Gespräch mit der Kunsthistorikerin aus Leipzig Dr. Marianne Risch-Stolz. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich.
Der österreichische Maler, Grafiker und Schriftsteller Oskar Kokoschka (1886-1980) gehörte mit Francis Picabia und Pablo Picasso zu den Künstlern, die der gegenständlichen Malerei auch nach dem Zweiten Weltkrieg treu blieben. Charakteristisch für ihn ist sein gestischer, hingeworfener Pinselstrich, der expressionistisch und durchwoben mit fiebrigen Linien einen unverwechselbaren Stil hervorbrachte. Aus diesem Grunde als entarteter Künstler im Dritten Reich mit 400 beschlagnahmten Bildern diffamiert, musste er ins Exil nach London fliehen und überlebte diese entwürdigende Zeit nur durch Auftragsarbeiten berühmter Persönlichkeiten aus Literatur, Architektur und Politik. In seinen Werken sind alle Motive vertreten: Landschaften, Metaphern mit Bezügen zu Kriegsgräueln, mythologische Themen, Kinder oder einfach nur die Schönheit der Natur. Kokoschka blieb immer der gegenständlichen Malerei treu, der eine bis heute in Salzburg existierende „Schule des Sehens“ als Sommerakademie für Bildende Kunst gründete – ein weiteres Merkmal des Künstlers, Kunst jedermann zugänglich zu machen. Vortrag und Gespräch mit der Kunsthistorikerin aus Leipzig Dr. Marianne Risch-Stolz. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich.
Meist wird das Thema Arbeitswelt mit dem 19.Jh. verbunden, als Arbeitskämpfe tobten und die rasante Wandlung der Arbeitswelt zu sozialen Verwerfungen führte. Das Thema „Arbeit“ fand aber schon immer Eingang in die Motivik von Gemälden als ein untrennbarer Bestandteil des Lebens - ja sogar Überlebens des Menschen. Erzählerisch, romantisch, dokumentarisch oder humoristisch verarbeiteten die Künstler vergangener Jahrhunderte ihre Eindrücke und Auffassungen von „der Arbeit“. Im Vortrag werden ausgewählte Positionen mit vielen Bildbeispielen vorgestellt. Vortrag und Gespräch mit der Kunsthistorikerin aus Leipzig Dr. Marianne Risch-Stolz. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich.