Oberlausitzer Manufakturen: In der Confiserie Vergissmeinnicht entstehen kleine Schätze aus Schokolade. Zwei junge Frauen – Maria Pätzold und Sophia Wappler – wagen gemeinsam den Schritt in eine neue, süße Zukunft. In liebevoller Handarbeit entstehen hier Pralinen, Bruchschokolade, Schokoriegel und vieles mehr. Aus Marias Genuss Manufaktur ist eine Confiserie geworden – ein Ort, an dem Genuss, Kreativität und Handwerk zusammenkommen. Die Unternehmerinnen öffnen für uns ihre Türen, geben Einblick in ihre Produktionsstätte und erzählen, wie aus einer Idee ein gemeinsames Herzensprojekt wurde. Natürlich darf auch gekostet werden – kleine Kostproben laden zum Innehalten und Genießen ein. Veranstaltungsort: Confiserie Vergissmeinnicht, Straße der Pioniere 33, 02763 Mittelherwigsdorf (ehemaliges OBTEC-Gebäude) Bitte beachten Sie, dass es sich bei dieser Veranstaltung nicht um einen Workshop zur Herstellung von Pralinen oder Schokolade handelt. Um Anmeldung wird gebeten, da nur begrenzte Raumkapazitäten zur Verfügung stehen. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.
Das Deutsche Damast- und Frottiermuseum bewahrt und vermittelt die regionale Textilgeschichte anhand von Objekten, Modellen und Archivalien. In dieser Veranstaltung wird die Historie der Damast- und Frottierweberei beschrieben, wie diese in die Lausitz kamen und wie die Produktion bis heute aufrecht gehalten werden konnte. Ein Blick zu den technischen Hintergründen macht das Thema noch interessanter, denn die handwerklichen Abläufe scheinen wie Zauberei. Es kann den Geräuschen der Webstühle gelauscht und das Schiffchen mit den Augen verfolgt werden. Die stilistischen Abläufe der Mustergestaltung, Inspirationsobjekte und unterschiedliche Anmutungen aufgrund verschiedener Materialien werden beleuchtet. Gern kann über Nutzung und Verwendung der Gewebe debattiert werden. Eine Veranstaltung für alle, die (schon) Gäste durch die Stadt bzw. das Gebirge führen oder wissen wollen, woher der Damast kommt und worin der Unterschied zwischen Frottier und Frottée besteht. Veranstaltungsort: Deutsches Damast- und Frottiermuseum, Schenaustr. 3, 02779 Großschönau Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.
Wo ein Semester endet, da beginnt ein Neues! Die Volkshochschule Dreiländereck öffnet am 31. Januar 2026 von 10 – 18:30 Uhr ihre Türen – mit Punsch, Kaffee und Kuchen. Spannende Schnupperangebote laden zum Ausprobieren ein. Und wenn es Ihnen gefällt, können Sie sich gleich anmelden für Ihren favorisierten Kurs. Von 10 – 16 Uhr können Schnupperkurse besucht werden. Von 16 – 18:30 Uhr gibt es eine Filmvorführung eines sogenannten „Kellerfilms“ aus der DDR ("Spur der Steine") mit anschließender Diskussion. Moderiert wird die Veranstaltung durch den Filmemacher Jürgen Dettling. Der Film "Spur der Steine" erschien 1966 in der DDR und wurde zwei Wochen nach seiner Premiere als partei- und staatsfeindlich eingestuft und verboten. Filme aus der Vergangenheit und der Umgang mit Ihnen sind oftmals ein gutes Zeitdokument. Womöglich schaut man dann auch mit anderen Augen auf die Gegenwart. Für die Teilnahme an der Filmvorführung bitten wir um Anmeldung: 25HA2B21LL - Kellerfilme - Filmvorführung und Gespräch: Spur der Steine Das Team des Deutschen Hygiene-Museums Dresden wird an diesem Tag ebenfalls vor Ort sein. Sie stellen das Projekt „Löbau wie geht’s?“ vor. Unter diesem Motto finden im Frühjahr 2026 mit lokalen Partnern viele verschiedene Veranstaltungen und spielerische Aktionen rund um das Thema mentale Gesundheit statt. Zum Tag der offenen Tür möchte das Deutsche Hygiene Museum Dresden mit Ihnen ins Gespräch kommen und Ihnen zuhören.
Der Film "Spur der Steine" erschien 1966 in der DDR und wurde zwei Wochen nach seiner Premiere als partei- und staatsfeindlich eingestuft und verboten. "Absoluter King auf der Großbaustelle Schkona ist der großspurige Brigadier Hannes Balla. Er genießt vor allem bei seiner Truppe höchstes Ansehen, weil er dafür sorgt, daß die Abrechnungen und die Prämien stimmen. Ein bißchen ungemütlich wird es Hannes allerdings, als die junge Technologin Kati Klee und der neue Parteisekretär Werner Horrath auf der Baustelle erscheinen." Filme aus der Vergangenheit und der Umgang mit Ihnen sind oftmals ein gutes Zeitdokument. Womöglich schaut man dann auch mit anderen Augen auf die Gegenwart. Die Volkshochschule Dreiländereck zeigt diesen Film gemeinsam mit dem Filmemacher Jürgen Dettling und lädt anschließend zum Gespräch ein.
Tauchen Sie mit uns ein in die vielfältige Welt von Gin und Tonic. Wir laden Sie in die kleine Ginmanufaktur "Old Friend Gin" in Zittau ein. In dieser Veranstaltung werden Sie zunächst verschiedene Tonics mit dem Gin der Manufaktur probieren und werden viel Wissenswertes sowie Interessantes rund um den Gin und den Tonic lernen. Aus dieser Vielfalt, die Sie probiert haben, können Sie Ihren Lieblings Gin Tonic wählen. Dieser wird dann frisch für Sie zubereitet und Sie können Andreas Geißler bei der Zubereitung über die Schulter blicken. Genießen Sie dann im Anschluss in den gemütlichen Räumlichkeiten der "Old Friend Gin" Manufaktur Ihren Lieblings Gin Tonic. Veranstaltungsort: Old Friend Gin, Ludwigstraße 4, 02763 Zittau
Wenn Sie im Wald Ihr Brennholz günstig selbst machen wollen, gilt: Der "kleine Motorsägen-Schein" ist Pflicht. In diesem Kurs lernen Sie die Motorkettensäge in Theorie und Anwendung kennen. In den ersten drei Veranstaltungen erfahren Sie alles Wissenswerte rund um Aufbau, Funktion, Anwendungsmöglichkeiten und eventuelle Gefahren im Umgang mit der Motorkettensäge. Dabei bildet die fachgerechte Arbeitsweise und Handhabung der Motorkettensäge sowie Unfallverhütungsvorschriften und Arbeitsschutzvorschriften einen wesentlichen Schwerpunkt des Kurses. Am abschließenden Praxistag wenden Sie das Gelernte an, in dem Sie auf einer Freifläche in der Natur mit der Säge praktisch arbeiten lernen. Kursinhalte: Theorie: - Aufbau der Motorsäge und Funktion der Bauteile - Inbetriebnahme, Pflege und Wartung - Fällung und Entastung - Trennschnitte und Schnitttechniken - Beachten von Sonderbedingungen - Arbeitsschutz Praxisteil am Samstagvormittag: - Inbetriebnahme der Motorkettensäge - Fällung und Entastung - Trennschnitt an liegendem Holz (unter Spannung) - Pflege und Wartung der Motorkettensäge Bitte bringen Sie zu Ihrem eigenen Schutz zum Praxisteil folgende Dinge mit: schnittfeste Hose, Arbeitshandschuhe, Helm, Arbeitsschutzschuhe.
Workshop mit Dr. Christian Papsdorf Jede Woche erscheinen neue Anwendungen und Funktionen im Bereich der Künstlichen Intelligenz, die unsere Arbeitswelt und den Alltag auf völlig neue Weise bereichern können. Doch bei der Vielzahl an Möglichkeiten wird es zunehmend schwieriger, den Überblick zu behalten und die passende Lösung zu finden. Hier setzt unser Workshop an: Der erfahrene KI-Experte Dr. Christian Papsdorf führt Sie Schritt für Schritt durch die Welt der KI und stellt die wichtigsten Modelle vor. Darüber hinaus zeigen konkrete Anwendungsfälle, wie Ziele in verschiedenen Lebensbereichen durch den Einsatz von KI leichter erreicht werden können. Erleben Sie live, welche Tools den größten Mehrwert bieten. Lernen Sie, wie Sie KI datenschutzgerecht einsetzen und wo der Einsatz am meisten lohnt. In praktischen Beispielen erfahren Sie zudem, wie Sie Eingabebefehle, sogenannte „Prompts“, optimal formulieren, um genau die Ergebnisse zu erzielen, die Sie benötigen. Zum Abschluss des Workshops beleuchtet Dr. Papsdorf wichtige Fragen und Kontroversen rund um KI – vom Urheberrecht über Diskriminierung bis hin zu Manipulation. Nach dem Workshop wissen Sie, welche KI-Tools zu Ihren Anforderungen passen und wie Sie Ergebnisse erzielen, die tatsächlich hilfreich sind. Hinweis: Bei diesem Workshop handelt es sich um eine veränderte Neuauflage der Workshops der vergangenen Halbjahre mit neuen Schwerpunkten. Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung.
Kaum jemanden reißt das Thema vom Hocker, aber kein Verein kommt ohne Buchhaltung aus. Wir beschäftigen uns mit den gesetzlichen und organisatorischen Grundlagen und sprechen über Bestands- und Erfolgskonten, sowie die Einnahmen-Überschuss-Rechnung. Nach den Terminen können Sie Ihre Posten anhand des Vier-Sphären-Modells einordnen und durch die praktischen Übungen selbst Buchungen vornehmen und die Finanzen des Vereins grundsätzlich mit betreuen. Die inhaltlichen Schwerpunkte werden zu Beginn des Workshops mit den Teilnehmern festgelegt.
Sie möchten wissen, wo die Wurzeln Ihrer Familie liegen? Auch wenn Sie nicht an die reiche Erbtante in Übersee glauben, kann ein Blick in das Leben der Vorfahren interessant und erhellend sein. Politische und soziale Umwälzungen haben oftmals Verbindungen gekappt und überliefertes Wissen über Herkunft und Verwandtschaftsverhältnisse verschüttet. Es bleiben vage Erinnerungen und verblichene Fotos, denen man mit etwas Forschergeist jedoch Zusammenhang und Bedeutung zurückgeben kann. Dieser Kurs bietet Ihnen eine Einführung in die selbständige Recherche und vermittelt Ihnen Kenntnisse über die dazu unentbehrlichen Hilfsmittel. Sie erfahren u.a., wie Sie einen Stammbaum aufbauen, welche Computerprogramme verfügbar sind und welche Quellen Sie nutzen können. Aus dem Inhalt: - Grundlagen und erste Schritte der Ahnen- und Familienforschung - Klassische Quellen - Wo finde ich was? - Einführung in alte Schriften, gebräuchliche lateinische und veraltete deutsche Wörter sowie Abkürzungen - Ordnen, Aufbereiten und Archivieren der Unterlagen - von der Stammtafel zur Familienchronik
Ein großer Teil der Bevölkerung geht immer noch davon aus, dass im Falle eines Unfalles, einer schwerwiegenden Krankheit oder einer seelischen Krise, die eigenes rechtsgeschäftliches Handeln - wie z.B. eine Wohnungsauflösung - unmöglich macht, dies doch der Angehörige tun könne. Genau das ist jedoch nach der Gesetzeslage nicht möglich. Vielmehr ist ein amtlicher Betreuer zu bestimmen. Ein Zustand, der nur durch eine Vorsorgevollmacht oder Betreuungsverfügung verändert werden kann. Da auch Ehegatten und Kinder nur mit Vollmachten für Angehörige eintreten können, empfiehlt es sich, bereits in guten Tagen für einen möglichen Ernstfall vorzusorgen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Vorsorge, die Vorsorgevollmacht, die Betreuungs- und Patientenverfügung. Diese werden Ihnen in diesem Vortrag erläutert.
Bei Desinformation handelt es sich um Informationen, die bewusst verbreitet werden, um Menschen und die Öffentlichkeit zu täuschen. Vor allem rechtsextreme Medien und Parteien setzen Desinformation seit vielen Jahren strategisch ein, um politische Gegner zu diffamieren und Debattenräume zu besetzen. Dabei treffen sie oft auf bereitwillige Multiplikatoren, die sie bei der Verbreitung unterstützen. Im US-amerikanische Präsidentschaftswahlkampf wurden Desinformationen genutzt, um systematisch Misstrauen in die Zuverlässigkeit des Wahlprozesses zu erzeugen. Die russischen Staats- und Propagandamedien fluten die Sozialen Netzwerke seit Beginn der Vollinvasion in der Ukraine verstärkt mit Erzählungen, die gesellschaftliche Polarisierung anheizen, Konflikte instrumentalisieren und den Glauben an Verschwörungserzählungen verstärken. Im Vortrag werden die Mechanismen von derartigen Desinformationskampagnen analysiert und diskutiert, wie demokratische Gesellschaften mit dieser Herausforderung umgehen können. Dr. Felix Schilk, geboren in Freiberg, Soziologe an der Universität Tübingen. Arbeitsschwerpunkte: Politische Soziologie, Rechtsextremismus, Antisemitismus und Verschwörungstheorien. Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung.
Die Formulierung des letzten Willens sollte gründlich durchdacht werden. Schließlich wollen Erblasser die Weitergabe des geschaffenen Vermögens häufig bewusst und möglichst fehlerfrei regeln. Im Vortrag werden deswegen unter anderem die folgenden Fragen besprochen: Wer ist eigentlich Erbe? Was ist unter der gesetzlichen Erbfolge zu verstehen? Wann ist es sinnvoll ein Testament zu errichten? Welche Rechtsfolgen des Testaments ergeben sich dann bzw. welche Arten von Testamenten gibt es und was ist ein Pflichtteilsrecht?
Richtig gesund werden nach dem Winter Was tut mir jetzt gut und welche Kräuter unterstützen mich dabei? Die Tage werden länger und die Sonne gewinnt wieder deutlich an Kraft. Aber Ihnen steckt der kalte Winter teilweise noch in den Knochen? Die berühmt berüchtigte Frühjahrsmüdigkeit hat viele fest im Griff. Für frühere Generationen war es deshalb besonders wichtig, nach dem ersten frischen Grün zu suchen. Scharbockskraut, junge Brennnesseln und Vogelmiere – nur einige der wertvollen Frühjahrskräuter – bereicherten ganz selbstverständlich die Küche. Zusätzlich wirkten sie nach den langen dunklen Tagen wie eine wahre Wohltat für den Körper. Reich an Vitamin C, Eisen und Bitterstoffen füllten sie die Vitaminreserven wieder auf und gaben neue Energie. Auch Sie können dieses Wissen für sich nutzen. Lernen Sie in dieser Veranstaltung Kräuter für die Rekonvaleszenz nach dem Winter kennen und erfahren Sie, welches Kraut für welches Organ gut geeignet ist. Lassen Sie den Frühling in Ihren Körper einziehen und erleben Sie die wohltuende Wirkung unserer heimischen Kräuter. Sie erhalten Kostproben unterschiedlicher Tees. Bitte bringen Sie ein Glas mit Schraubdeckel mit.
Gemeinsam mit den Städtischen Museen Zittau bieten wir Ihnen zwei Exkursionen zur Geschichte der Zittwerke in Sieniawka (ehemals Kleinschönau) an. Es handelt sich um einen bisher wenig erforschten Ort nationalsozialistischer Rüstungsproduktion und Zwangsarbeit. Bei den Zittwerken handelt es sich um eine Rüstungsfabrik, die zu den Junkers Flugzeug- und Motorenwerken (Dessau) gehörte. Zwischen Mitte 1943 und Anfang 1945 wurden in Zittau und Umgebung Düsentriebwerke für Jagdflugzeuge produziert. Dabei lag das Zentrum des Konzerns in Kleinschönau, dem heutigen polnischen Ort Sieniawka. Zur Produktion wurden auch Zwangsarbeitende herangezogen. Für die Zufuhr an Arbeitskräften wurden Gefangenenlager (teils als Außenlager des KZ Groß-Rosen) eingerichtet. Es ist ein Prozess, der generalstabsmäßig organisiert wurde, der aber erst ansatzweise bekannt ist und in der lokalen deutsch-polnischen Rezeption auch in hohem Grade mythologisiert wird. Die Sonderausstellung zu den Zittwerken wird dann 2026 in den Städtischen Museen Zittau gezeigt. Die Spuren dieses Ortes sind bis heute sichtbar, seine Geschichte jedoch vielfach unbekannt, verdrängt oder verklärt. Deshalb möchten wir Sie herzlich einladen, sich ein Bild von dem Areal und seiner Geschichte zu machen. Inhalt: • Geführter Rundgang auf befestigten Wegen zu historischen Standorten • Arbeit mit begleitenden Materialien vor Ort • Abschließendes Gespräch zur Reflexion und Einordnung Der Treffpunkt: Ehemaliges Werksgelände Zittwerke, Rolnicza 44, 59-921 Sieniawka (Polen). Achtung: Das Gelände ist nicht barrierefrei. Bitte tragen Sie festes Schuhwerk. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.
Wenn Sie im Wald Ihr Brennholz günstig selbst machen wollen, gilt: Der "kleine Motorsägen-Schein" ist Pflicht. In diesem Kurs lernen Sie die Motorkettensäge in Theorie und Anwendung kennen. In den ersten drei Veranstaltungen erfahren Sie alles Wissenswerte rund um Aufbau, Funktion, Anwendungsmöglichkeiten und eventuelle Gefahren im Umgang mit der Motorkettensäge. Dabei bildet die fachgerechte Arbeitsweise und Handhabung der Motorkettensäge sowie Unfallverhütungsvorschriften und Arbeitsschutzvorschriften einen wesentlichen Schwerpunkt des Kurses. Am abschließenden Praxistag wenden Sie das Gelernte an, in dem Sie auf einer Freifläche in der Natur mit der Säge praktisch arbeiten lernen. Kursinhalte: Theorie: - Aufbau der Motorsäge und Funktion der Bauteile - Inbetriebnahme, Pflege und Wartung - Fällung und Entastung - Trennschnitte und Schnitttechniken - Beachten von Sonderbedingungen - Arbeitsschutz Praxisteil am Samstagvormittag: - Inbetriebnahme der Motorkettensäge - Fällung und Entastung - Trennschnitt an liegendem Holz (unter Spannung) - Pflege und Wartung der Motorkettensäge Bitte bringen Sie zu Ihrem eigenen Schutz zum Praxisteil folgende Dinge mit: schnittfeste Hose, Arbeitshandschuhe, Helm, Arbeitsschutzschuhe.
Punk-Frauen und die DDR Lesung und Gespräch mit einer Zeitzeugin und dem Buchautor Geralf Pochop über Widerständigkeit in der DDR Moderation: Jakob "Schrammel" Geisler „Punk zu sein an sich, war schon eine Provokation. Aber als Mädchen so herumzulaufen, bedeutete wohl einen doppelten Tabubruch, so etwas wie ein Sakrileg im real existierenden Sozialismusverständnis der DDR.“ erzählt Nancy, eine der Protagonistinnen im neuen Buch von Geralf Pochop "Tanz auf dem Vulkan. Widerständige Punk-Frauen in der DDR". 23 Frauen berichten in Interviews, Tagebüchern und eigenen Texten über ihre Erfahrungen mit Repression, Haft und Jugendwerkhöfen – und über die bis heute spürbaren Folgen. Nur drei von ihnen wurden rehabilitiert, viele warten noch immer auf Anerkennung des erlittenen Unrechts. Pochop hat seine damaligen Weggefährtinnen ermutigt, sich mit ihren Geschichten an die Öffentlichkeit zu wagen, und damit die weibliche Seite der Punkbewegung in der DDR sichtbar zu machen. Wir fragen: Wie reagierte die DDR-Gesellschaft auf unangepasste Frauen? Gab es eine geschlechtsspezifische Verfolgung? Was waren „Tripperburgen“? Und was erlebten Jugendliche in Gefängnissen und Jugendwerkhöfen der DDR? Geralf Pochop war selber Punk. Er geriet als Hausbesetzer und Wehrdienstverweigerer in Konflikt mit der DDR-Staatsmacht. Nach mehreren Verhaftungen und sechs Monaten Haft reiste er 1989 in die Bundesrepublik aus. Heute forscht und schreibt er über die DDR-Vergangenheit, zuletzt in seinem autobiografischen Buch "Untergrund war Strategie. Punk in der DDR: Zwischen Rebellion und Repression" (2019). Die Zeitzeugin: Kim, 1964 geboren, war der erste weibliche Punk in Karl-Marx-Stadt. Die Staatssicherheit bezeichnete sie als „Punk-Inspirator einer negativ-dekadenten jugendlichen Vereinigung“ und eröffnete den Operativen Vorgang „Park“. Auf hunderten Seiten ist inzwischen nachzulesen, wie die Stasi und etliche IMs versuchten, sie zu bekämpfen und dazu zu bewegen, das Land zu verlassen. Nicht zuletzt versuchte man dabei, auch Kims offenen Umgang als lesbische Frau zu nutzen und sie zu diskriminieren. 1985 verließ Kim die DDR. Die Veranstaltungsreihe findet in Kooperation mit der Sächsischen Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur statt. Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung und der Hafenstube/Telux. Kostenlos.
Einblicke in lokales Handwerk, langlebige Produkte vom Erzeuger, Wertschätzung für regionale Waren und ein besseres Verständnis für Wertschöpfungsketten in der Lausitz - dafür steht die Veranstaltungsreihe "regional-saisonal". In diesem Frühjahr öffnet uns Korbmachermeister Thomas Scheffel seine Türen und berichtet über Gegenwart und Zukunft seines Handwerks. Aber wir werden uns nicht nur in der Werkstatt umsehen, sondern auch im Dorf Milkel. Auf einer kurzweiligen Tour erklärt der Korbmacher, was es mit der Weidenkultur in der Heide- und Teichlandschaft auf sich hat und welche anderen Nutzungen seit alters her für die Weide und ihre Inhaltsstoffe verbreitet sind. Denn sie hat auch ihren Platz in der Mystik. Ob sie sich als nachwachsender Rohstoff der Zukunft eignet...? Fragen Sie den Experten! Bitte festes Schuhwerk und wetterfeste Bekleidung mitbringen. Weglänge ca. 3 km. Treffpunkt: Werkstatt und Laden Thomas Scheffel, Bautzener Landstraße 1, 02627 Radibor, OT Milkel Anmeldung in der VHS bis zum 13.04.2026 erforderlich.
Das Handlungskonzept der Permakultur erfreut sich immer größerer Beliebtheit und beinhaltet einen ganzheitlichen Blick auf die Zusammenhänge und Abläufe in der (wilden) Natur. Mit den Methoden der Permakultur lassen sich Selbstversorgung und die Gestaltung von kleinen und großen Gärten sowie weitere Bereiche unseres Lebens ökologisch und auch sozial neu denken und entwerfen. Der Workshop erlaubt einen ersten Zugang zu diesem Konzept und gibt Einblicke in das Selbstverständnis und die Prinzipien der Permakultur. Diese basieren auf den drei ethischen Grundsätzen - Sorge für den Menschen - Sorge für die Natur und - faires Teilen Gemeinsam erarbeiten die Teilnehmenden Ansätze, um diese Grundsätze und Prinzipien auf ihr direktes Lebensumfeld zu beziehen. Sie entwickeln erste Ideen und Handlungswege für Permakultur "vor der eigenen Haustür" oder im eigenen Garten. Natalie Krieger ist Diplom-Kulturwirtin und angehende Permakultur-Designerin (Permakultur Institut e.V.) und lebt in Spremberg. In anschaulichen Beispielen und mit kleinen Übungen erläutert sie das Konzept der Permakultur. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.
Lernen Sie bei diesem Spaziergang durch Zittau eine Auswahl der Kirchen der Stadt und zwar die Johannis-, Weber- und Marienkirche kennen, die exklusiv für Sie geöffnet werden. In dieser Veranstaltung werden kulturhistorische Aspekte erläutert sowie architektonische Besonderheiten der Bauwerke und die spirituelle Dimension der Gotteshäuser vorgestellt. Start des Spaziergangs ist an der Marienkirche, Lessingstraße 18. Dort gibt es auch Parkmöglichkeiten für Sie. Teilnahmegebühr 8 €, ermäßigt für Schüler, Studenten, Inhaber Sozialpass 6 €, Kinder bis 16 Jahre frei.
Dieser Kurs ist Teil einer Veranstaltungsreihe. Bitte wählen Sie den Kurs 26FA1931ZZ "Veranstaltungsreihe WohfühlFrühling: Mentale Stärke und regionale Kulinarik" aus, suchen Sie sich dort Ihre Wunschveranstaltung aus und buchen Sie dann diese bitte über den Hauptkurs. Vielen Dank. In einer zunehmend digitalisierten Welt stehen wir ständig unter dem Einfluss von Smartphones, sozialen Medien, E-Mails und digitalen Informationsflüssen. Diese permanente Reizüberflutung kann unsere mentale Gesundheit stark belasten – von Überforderung und Konzentrationsproblemen über Schlafstörungen bis hin zu Stress und emotionaler Erschöpfung. In dieser Veranstaltung erfahren Sie, wie Sie den eigenen Umgang mit digitalen Medien bewusster, gesünder und ausgeglichener gestalten und damit Ihre Konzentrationsfähigkeit, die Stressregulation und die Schlafqualität nachhaltig verbessern können. Die Teilnehmer lernen, wie digitale Technologien unsere Psyche beeinflussen, und entwickeln gleichzeitig Strategien zur Stärkung ihrer mentalen Widerstandskraft. Sie werden ihre digitalen Gewohnheiten reflektieren und gegebenenfalls Belastungsfaktoren erkennen. Die Teilnehmenden erfahren, wie Sie die Methoden des Digital Detox anwenden können, um bewusste Offline-Zeiten zu schaffen. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die ihren digitalen Alltag entschleunigen und ihre mentale Gesundheit langfristig stärken möchten – ideal für Berufstätige, Studierende oder Menschen, die bewusster mit digitalen Medien umgehen wollen. In Kooperation mit der AOK PLUS.
In unserer schnelllebigen Zeit gewinnt mentale Gesundheit immer mehr an Bedeutung. Diese Veranstaltungsreihe lädt dazu ein, Wege zu mehr Ausgeglichenheit, Klarheit und Wohlbefinden zu entdecken. Ob Digital Detox oder gesunde saisonale Ernährung mit Wildkräutern, die im Frühjahr auf Wiesen und in Wäldern sprießen, sowie regionalem Gemüse – jede der drei Veranstaltungen, die jeweils einzeln gebucht und besucht werden können, bietet alltagsnahe Impulse, die Körper und Geist nachhaltig stärken. Die Gesundheitsreihe beinhaltet 3 Veranstaltungen, die einzeln gebucht und besucht werden können. Sie können einzelne Veranstaltungen auswählen und buchen. Bitte scrollen Sie dafür bis zur Übersicht der Veranstaltungen. Dort können Sie Ihre Wunschveranstaltung durch Klick in den Kreis auswählen. Scrollen Sie danach bitte wieder zum Anfang der Seite zurück und dann können Sie die Veranstaltung buchen. Bei Fragen wenden Sie sich gerne jederzeit an uns. 1. Veranstaltung „Digital Detox“ Dienstag 21.04.2026 16:00 - 18:00 Uhr, AOK PLUS Filiale Zittau, Hochwaldstraße 4, 02763 Zittau 2. Veranstaltung "Die Lebensgeister wecken mit Wildkräutern" Donnerstag 07.05.2026 16:00 - 18:00 Uhr, vhs Zittau, barrierefreie Lernwerkstatt 3. Veranstaltung "Gesunder, saisonaler und regionaler Genuss" Termin wird noch bekannt gegeben In Kooperation mit der AOK PLUS.
„Punk zu sein an sich war schon eine Provokation. Aber als Mädchen so herumzulaufen, bedeutete wohl einen doppelten Tabubruch, so etwas wie ein Sakrileg im real existierenden Sozialismusverständnis der DDR.“ erzählt Nancy, eine der Protagonistinnen im neuen Buch von Geralf Pochop "Tanz auf dem Vulkan. Widerständige Punk-Frauen in der DDR". 23 Frauen berichten in Interviews, Tagebüchern und eigenen Texten über ihre Erfahrungen mit Repression, Haft und Jugendwerkhöfen – und über die bis heute spürbaren Folgen. Nur drei von ihnen wurden rehabilitiert, viele warten noch immer auf Anerkennung des erlittenen Unrechts. Pochop hat seine damaligen Weggefährtinnen ermutigt, die weibliche Seite der Punkbewegung in der DDR sichtbar zu machen. Wir fragen: Wie reagierte die DDR-Gesellschaft auf unangepasste Frauen? Gab es eine geschlechtsspezifische Verfolgung? Was waren „Tripperburgen“? In unserer Veranstaltung werden Sie die Zeitzeugin Sissi kennenlernen. Sie wurde 1969 in Halle (Saale) geboren, tauchte Mitte der 1980er Jahre in die Subkultur-Szene der Saalestadt ein. 1988 wurde sie im Alter von 18 Jahren inhaftiert und zu 2 Monaten Haft verurteilt. Im Gefängnis sollte sie eine IM-Verpflichtung der Staatssicherheit unterschreiben. Da Sissi die geforderte Spitzeltätigkeit ablehnte, wurde ihr Urteil aufgehoben und die Haft auf 12 Monate verlängert. Geralf Pochop war selber Punk. Er geriet als Hausbesetzer und Wehrdienstverweigerer in Konflikt mit der DDR-Staatsmacht. Nach mehreren Verhaftungen und sechs Monaten Haft reiste er 1989 in die BRD aus. Heute forscht und schreibt er über die DDR-Vergangenheit, zuletzt in seinem autobiografischen Buch „Untergrund war Strategie. Punk in der DDR: Zwischen Rebellion und Repression“ (2019). Die Veranstaltungsreihe findet in Kooperation mit der Sächsischen Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur statt. Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung.
Der Vortrag beleuchtet die Unterschiede zwischen pflanzlichen Arzneimitteln und Medikamenten mit rein chemischen Wirkstoffen. Es wird erläutert, wie sich pflanzliche Arzneimittel klar von anderen pflanzlichen Produkten wie Nahrungsergänzungsmitteln, homöopathischen Arzneimitteln oder Bachblüten abgrenzen lassen. Darüber hinaus wird ein Überblick über die gesetzlichen Anforderungen an Zulassung und Qualitätsprüfung pflanzlicher Arzneimittel gegeben. Abschließend werden ausgewählte Heilpflanzen mit gut belegter Wirksamkeit vorgestellt.
Das Ressentiment ist laut Duden eine auf Vorurteilen, einem Gefühl der Unterlegenheit, Neid oder Ähnlichem beruhende gefühlsmäßige oft unbewusste Abneigung. Was bedeutet dieses Gefühl für die Demokratie? Gesellschaftlich nimmt es zu, Menschen suchen Sündenböcke für ihre Untätigkeit oder Gewalt (gegenüber Migranten, Sozialhilfeempfängern und Staatsdienern). Das Ressentiment liegt an den Grenzen der politischen Philosophie und der Psychoanalyse. Der Vortrag beschäftigt sich sowohl mit Aussagen der Philosophen Fleury, Nietzsche, Scheler aber auch Sigmund Freuds zu Ursachen und Auswirkungen des Ressentiments für Mensch und Gesellschaft und stellt die Frage, ob eine Heilung nur individuell oder kollektiv in der Gesellschaft möglich ist. Interessenten ohne Vorkenntnisse sind wie immer willkommen, eine vorherige Anmeldung bis 20.04.2026 ist nötig.
Gemeinsam mit den Städtischen Museen Zittau bieten wir Ihnen zwei Exkursionen zur Geschichte der Zittwerke in Sieniawka (ehemals Kleinschönau) an. Es handelt sich um einen bisher wenig erforschten Ort nationalsozialistischer Rüstungsproduktion und Zwangsarbeit. Bei den Zittwerken handelt es sich um eine Rüstungsfabrik, die zu den Junkers Flugzeug- und Motorenwerken (Dessau) gehörte. Zwischen Mitte 1943 und Anfang 1945 wurden in Zittau und Umgebung Düsentriebwerke für Jagdflugzeuge produziert. Dabei lag das Zentrum des Konzerns in Kleinschönau, dem heutigen polnischen Ort Sieniawka. Zur Produktion wurden auch Zwangsarbeitende herangezogen. Für die Zufuhr an Arbeitskräften wurden Gefangenenlager (teils als Außenlager des KZ Groß-Rosen) eingerichtet. Es ist ein Prozess, der generalstabsmäßig organisiert wurde, der aber erst ansatzweise bekannt ist und in der lokalen deutsch-polnischen Rezeption auch in hohem Grade mythologisiert wird. Die Sonderausstellung zu den Zittwerken wird dann 2026 in den Städtischen Museen Zittau gezeigt. Die Spuren dieses Ortes sind bis heute sichtbar, seine Geschichte jedoch vielfach unbekannt, verdrängt oder verklärt. Deshalb möchten wir Sie herzlich einladen, sich ein Bild von dem Areal und seiner Geschichte zu machen. Inhalt: • Geführter Rundgang auf befestigten Wegen zu historischen Standorten • Arbeit mit begleitenden Materialien vor Ort • Abschließendes Gespräch zur Reflexion und Einordnung Der Treffpunkt: Ehemaliges Werksgelände Zittwerke, Rolnicza 44, 59-921 Sieniawka (Polen). Achtung: Das Gelände ist nicht barrierefrei. Bitte tragen Sie festes Schuhwerk. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.
Erste Frühlingskräuter erkennen, sammeln und verarbeiten. Verarbeitungsmöglichkeiten der heimischen Kräuter und wo sie ihre größte Wirkkraft entfalten - Tee, Auszug, Öl und Tinktur mit Kostproben frischer Kräuter !
Nach dem Roman von Lukas Rietzschel Um die Jahrtausendwende, mitten in der ostdeutschen Provinz. Hier wachsen die Brüder Philipp und Tobias auf. In ihrem Umfeld machen sich Arbeits- und Perspektivlosigkeit breit. Auch ihre Familie bleibt davon nicht verschont. Tobi und Philipp, alleingelassen mit sich selbst, ohne Orientierung, Halt oder eine Idee von Zukunft. Die schleichende Radikalisierung in ihrem nahen Umfeld könnte eine Antwort auf ihre Fragen bieten. Regisseurin Constanze Klaue porträtiert in ihrem preisgekrönten* Filmdebüt eine Gesellschaft im Umbruch. Sie ermöglicht Verständnis und Mitgefühl, ohne zu entschuldigen. Sie erzählt von Entwurzelung und der Sehnsucht nach Zugehörigkeit. Mit ihrer Verfilmung des gleichnamigen Romans von Lukas Rietzschel erinnert sie an den Wert des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Gleichzeitig lädt sie ein, die Geschichte der Wiedervereinigung und ihre Nachwirkungen auf Gesellschaft und Familie sensibel zu reflektieren. Im Anschluss an die Vorführung findet ein Nachgespräch mit der Regisseurin bzw. dem Buchautor statt. *Friedenspreis des deutschen Films – Die Brücke 2025 (Nachwuchspreis) ausgezeichnet. Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung und der Hafenstube/Telux. Kostenlos.
Besuchen Sie mit uns das herrliche Hirschberger Tal mit seinen beeindruckenden Schlössern, Herrensitzen und Parkanlagen vor der grandiosen Kulisse des Riesengebirges. Die Bildungsfahrt führt Sie nach Zustiegen in Löbau und Zittau zunächst nach Siedlecin/Boberröhrsdorf. Schon unterwegs im Bus erhalten Sie eine Einführung in die spannungsreiche Geschichte Schlesiens. In Boberröhrsdorf angekommen, werden Sie durch den gotischen Wohnturm geführt und können die Fresken der Lancelot-Saga (älteste profane Wandmalereien in ganz Polen) bestaunen. Es schließt sich ein kurzer Spaziergang auf dem Jakobsweg an. Danach fahren Sie nach Czarne/Schwarzbach, wo Sie einen Stopp am Renaissanceschloss mit baugeschichtlicher und aktueller Einordnung machen werden. Im Anschluss fahren Sie nach Staniszow/Stonsdorf und lernen auf einem literarischen Spaziergang den englischen Landschaftspark der Fürsten Reuß kennen, Im Schloss werden Sie dann zu Mittag essen. Am Tiroler Haus in Staniszow/Stonsdorf erfahren Sie etwas zur Geschichte der Tiroler Glaubensflüchtlinge und können den Stonsdorfer Likör verkosten. Den Abschluss der Fahrt bildet das Schloss Lomnica/Lomnitz, das erste Schloss, welches im Hirschberger Tal restauriert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Nach einer Führung über die Gesamtanlage besichtigen Sie das Museum im Großen Schloss und das Dominium. Gleichwertige Programmänderungen aus aktuellem Anlass vorbehalten. Bitte beachten Sie: Das Mittagessen ist organisiert und selbst vor Ort extra zu bezahlen (ca. 24 €). Die Möglichkeit für Kaffee und Kuchen besteht individuell in der Schlossanlage Lomnitz. Die Teilnahmegebühr beinhaltet: die Fahrt, den Fachreiseleiter, ein kleines Skript und alle Eintritte. Die Reise wird von Matthias Prasse, Kulturhistoriker und Geschichtsjournalist begleitet. Weitere Informationen bekommen Sie nach Ihrer Anmeldung zeitnah von uns zugeschickt. Zur Information über die Bildungsfahrt findet am 4.3.26 von 17 bis 18:30 Uhr in der VHS in Zittau ein Einführungsvortrag statt.
Seit dem Hochmittelalter war Böhmen ein Land mit zwei Ethnien, den Tschechen und den Deutschböhmen. Wir erkunden zwei bedeutende historische Städte an der Elbe, deren wunderbare Altstädte ganz unterschiedliche Geschichten erzählen.Nach dem Zustieg in Zittau fahren Sie nach Roudnice nad Labem/Raudnitz, für die tschechische Identität ein wichtiger Ort, denn gerade hier auf dem nahen Berg Říp beschloss der Legende nach der Stammvater Čech, dass genau hier sein Volk siedeln solle. Die Stadt wurde zu einer beliebten Residenz der Prager Erzbischöfe, denen die Stadt gehörte. Kein Zufall also, das gerade hier im 19. Jahrhundert die tschechisch-nationale Bewegung erstarkte. In Roudnice nad Labem/Raudnitz erleben Sie eine Stadtführung und besuchen das Lobcowicz/Lobkowitz-Schloss. Nach dem Mittagessen fahren Sie nach Doksany/Doxan, wo Sie während einer Führung das Kloster, das älteste Prämonstratenserinnen-Kloster Böhmens, kennenlernen werden. Das Kloster gehört zudem mit seinem Barock-Interieur und der romanischen Krypta zu den Höhepunkten klösterlicher Architektur in Böhmen. Im Anschluss fahren Sie nach Litomerice/Leitmeritz. Die Stadt wird als "Garten Böhmens" bezeichnet und beeindruckt mit seinen Baudenkmälern. Im Gegensatz zu Raudnitz war das nahe Leitmeritz stets deutsch geprägt. Bei einer Stadtführung erkunden Sie den Stephansdom und Kalich/Kelchhaus. Gleichwertige Programmänderungen aus aktuellem Anlass vorbehalten. Bitte beachten Sie: Das Mittagessen ist organisiert und selbst vor Ort extra zu bezahlen (ca. 12 €). Die Möglichkeit für Kaffee und Kuchen besteht individuell in Litomerice/Leitmeritz. Die Teilnahmegebühr beinhaltet: die Fahrt, den den Fachreiseleiter, ein kleines Skript und alle Eintritte. Die Reise wird von Matthias Prasse, Kulturhistoriker und Geschichtsjournalist begleitet. Weitere Informationen bekommen Sie nach Ihrer Anmeldung zeitnah von uns zugeschickt. Zur Information über die Bildungsfahrt findet am 4.3.26 18:45 bis 20:15 Uhr in der VHS in Zittau ein Einführungsvortrag statt.
Wer will fleißige Bienen sehen? Selber Bienen zu halten, zu beobachten und zu bewirtschaften ist sehr faszinierend! Bemerkenswert wie dieser kleiner Staat funktioniert und seine eigenen Regeln hat. Und wie mühsam es ist und wie viel Erfahrung es braucht, diese zu kennen. Besuchen Sie mit uns die kleine, voll ausgestattete Bio-Imkerei der BIOase Zittau in der Eckartsberger Straße. Die derzeitig fünf Bienenvölker stehen in der Kräutergärtnerei der BIOase und werden von Familie Hieke durch das Jahr begleitet. Sie erfahren in unserer Veranstaltung seit wann und warum Familie Hieke ihre Imkerei betreibt und dass ihre Begeisterung für Bienen ungebrochen ist. Außerdem erfahren Sie wie ein Bienenjahr aussieht, wie Honig hergestellt wird und was guten Honig ausmacht. Familie Hieke wird uns auch erzählen, welche Auswirkungen die Klimaveränderungen bzw. Wetterkapriolen auf ihre Bienenvölker und auf die Honigproduktion haben. Veranstaltungsort: Kräutergarten BIOase Zittau, Eckartsberger Straße 62, 02763 Zittau Um Anmeldung wird gebeten, da nur begrenzte Raumkapazitäten zur Verfügung stehen. An diesem Tag ist auch unser vhsMobil als Unterstützung mit vor Ort!
Die Medien – sind sie die vierte Gewalt, unsere wichtigste Informationsquelle oder doch nur eine Skandalfabrik? Die Diskussion um die Qualität und Glaubwürdigkeit von Medien ist hitziger denn je. Wie genau informieren Medien die Bevölkerung, wie beeinflussen sie unsere Meinungen, und wie kontrollieren sie die Politik? Gibt es so etwas wie "objektive Berichterstattung" überhaupt? Und wie hat sich unsere Medienlandschaft durch das Streben nach Aufmerksamkeit in sozialen Medien verändert? In dieser Veranstaltung nehmen wir die entscheidende Rolle der Medien in unserer Demokratie unter die Lupe. Dabei analysieren wir das Verhältnis von Journalismus, Politik und Gesellschaft: So zeigen Studien, dass Medienschaffende im Schnitt eine etwas andere politische Haltung haben als der Bevölkerungsdurchschnitt. Wir fragen uns, wie sich das auf die Berichterstattung, auf das Vertrauen in etablierte Medien und auf populistische Strömungen auswirkt. Wir beleuchten aber auch, wie wir selbst die Medien beeinflussen – und warum wir oft genau die Berichterstattung bekommen, die wir (unbewusst) suchen. Denn seien wir ehrlich: Es sind oft die spektakulären Skandale, die dramatischen Einzelschicksale und die Katastrophenmeldungen, die uns besonders interessieren. Die Algorithmen der Tech-Konzerne bedienen und fördern diese Trends – aber in den sozialen Medien tragen auch die Nutzer dazu bei, dass politische Debatten oft von lauten und radikalen Stimmen geprägt sind. Am Ende des Abends haben wir ein klareres Bild davon, welche Medienkritik auf Missverständnissen beruht und wo tatsächliche Herausforderungen liegen. Vielleicht kommen wir sogar gemeinsam auf Ideen, wie wir einen konstruktiven Beitrag zur Zukunft der Medienlandschaft leisten können? Dr. Christoph Meißelbach ist Sozialwissenschaftler. Er studierte Politikwissenschaft und Soziologie an der Technischen Universität Dresden und war danach ab 2009 am dortigen Institut für Politikwissenschaft als Wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig. Seit 2020 ist er der Wissenschaftliche Koordinator am Sächsischen Institut für Polizei- und Sicherheitsforschung (SIPS). Zu seinen Arbeitsschwerpunkten gehören unter anderem die Demokratie im digitalen Zeitalter und die psychologischen Grundlagen von politischem Verhalten. Verantwortlicher Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung.
Dieser Kurs ist Teil einer Veranstaltungsreihe. Bitte wählen Sie den Kurs 26FA1931ZZ "Veranstaltungsreihe WohfühlFrühling: Mentale Stärke und regionale Kulinarik" aus, suchen Sie sich dort Ihre Wunschveranstaltung aus und buchen Sie dann diese bitte über den Hauptkurs. Vielen Dank. Wild & Wach – Die Lebensgeister wecken mit Wildkräutern Wildpflanzen begleiten die menschliche Kultur seit Urzeiten – als Nahrung, Heilung, Magie und Inspiration. Der „moderne Mensch“ hat viele von ihnen leider fast vergessen. Wie gute Freunde begleiten sie unsere Wege aber immer noch, und es lohnt sich, ihnen wieder mehr Aufmerksamkeit zu schenken. In unserer frühlingshaften Werkstattküche gibt es Inspirationen, wie wir diese „grüne Kraft“ in unseren Alltag einbeziehen und damit den Winter aus unserem Körper vertreiben können. Welche Pflanzen kann ich jetzt im Frühjahr sammeln? Warum können sie meine Ernährung bereichern? Wie schmecken Wildkräuter? Wie kann ich sie zubereiten? Auf diese Fragen gibt die Veranstaltung einige Antworten. Im praktischen Teil wird geschnuppert, geschnippelt und gekostet. Wenn möglich, sollte jeweils ein kleines Schraubglas mitgebracht werden. In Kooperation mit der AOK PLUS.
„Für Alles ist ein Kraut gewachsen“ Egal wo wir uns gerade befinden; ob in der Stadt, auf dem Land, im Wald oder am See...überall grünt und blüht es. Wir sind umgeben von heilkräftigen Kräutern, Sträuchern und Bäumen; sie schmiegen sich an unsere Wege und wachsen zu unseren Füßen. Wir müssen Sie nur (wieder) kennenlernen. Gemeinsam entdecken wir die Schönheit und Vielseitigkeit der heimischen Kräuterwelt und erkennen, dass für so manches „Zipperlein“ ein Kraut gewachsen ist. Gerade jetzt, in der Zeit zwischen dem Frühling und dem Sommer, sprießen die Kräuter und entwickeln auch ihre Kraft. Bei unserer Kräuterwanderung wandeln wir auf den Pfaden der Kräuterkundigen und entdecken die zahlreichen kleinen und großen Heilpflanzen und deren positive Wirkungen auf Körper und Geist die uns die Natur bietet. Bitte denken Sie an wetterfeste Kleidung und Schuhwerk – wir gehen in den Wald und auf Wiesen (leichter An- und Abstieg). Treffpunkt: Parkplatz am Seidelsberg. Das ist der kleine Berg/das Wäldchen vor dem Breiteberg auf der Bertsdorfer Seite, der direkt an der Verbindungsstraße zwischen Bertsdorf und Großschönau liegt.
Pflegebedürftige Menschen wollen so lange wie möglich zu Hause leben. Bei der Sicherstellung der Pflege ist eine Unterstützung möglich. Es gibt neben den Pflegediensten weitere entlastende Angebote. Oft überfordert die Auswahl und Finanzierung die betroffenen Familien. Im Rahmen des Vortrages von Thomas Bartusch, welcher Pflegeberater der IKK classic ist, erhalten die Zuhörer einen Überblick, welche Leistungen zur Entlastung genutzt werden können und welche finanziellen Mittel dafür zur Verfügung stehen.
Die grüne Kraft im Mai für das Jahr haltbar machen. Bitte bringen Sie ein Glas mit Schraubdeckel mit.
Tag für Tag prasseln Meldungen aus aller Welt auf die Bürger:innen ein: Doch was bedeuten diese Nachrichten konkret für unser Leben und unsere Zukunft? Dies ist immer schwerer zu erfassen. Als viertgrößte Wirtschaftsmacht der Erde hat Deutschland beträchtlichen Einfluss, als Exportland ist es zugleich besonders abhängig von der Weltlage. Oft stößt es noch schneller an die Grenzen seines Einflusses als die traditionellen Großmächte. Dreißig Jahre nach dem Triumph im Kalten Krieg werden die USA von internen Konflikten eingeholt. China tut sich schwer, die USA ökonomisch zu überholen und selbst zur Weltmacht Nr. 1 zu werden. Russland beschleunigt durch einen brutalen Krieg seinen Niedergang. So die Analyse von Dr. Christoph von Marschall. Der renommierte Journalist und Historiker ist Diplomatischer Korrespondent der Chefredaktion des Tagesspiegels und Autor des Buchs „Wir verstehen die Welt nicht mehr“. In seinem Vortrag und der anschließenden Diskussion mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ordnet er die aktuellen Nachrichten des Tages ein, erklärt ihre Bedeutung für Deutschland sowie die Hintergründe. Hinweis: Es handelt sich bei dieser Veranstaltung um ein Format aus dem letzten Halbjahr, aber die Themen und Inhalte sind entsprechend des Konzeptes der Veranstaltung aktualisiert. Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung.
Der Frühling bringt neues Leben und mit ihm sprießen die ersten zarten Wildkräuter! Auf dieser Kräuterwanderung lernen Sie, die frischen Frühlingsboten zu erkennen und ihre heilsame Kraft zu nutzen. Denn viele Pflanzen sind gerade jetzt besonders aromatisch! Sie können in der Küche oder als Heilmittel verwendet werden. Dieser achtsame Spaziergang durch die Natur erfrischt Körper und Seele gleichermaßen und ist ideal für alle, die den Frühling mit allen Sinnen erleben möchten. Vor Ort sind €5,00 Materialkosten an die Kursleiterin zu zahlen. Bitte bringen Sie ein Körbchen oder einen Stoffbeutel mit. Treffpunkt: Callenbergstraße 2, 02681 Kirschau Anmeldung bis 11.05.2026 an der VHS erforderlich.
Der Vortrag beleuchtet die Strategien von Extremisten, wie sie staatliche Institutionen kapern und ihrer Handlungsfähigkeit berauben. Sie tun dies, indem sie Amtsträger manipulieren und zum Widerstand aufrufen; indem sie den Staat sabotieren und ihn lahmlegen wollen; indem sie Institutionen mit Gefolgsleuten unterwandern und indem sie Waffen, Knowhow und Informationen entwenden. Das alles geschieht nicht zufällig, sondern folgt detaillierten Plänen, Staat und Demokratie von innen anzugreifen. Die Referenten geben einen Einblick, warum und wie die Machtzentren unserer politischen Ordnung ins Fadenkreuz von Rechtsextremisten, aber auch von anderen Demokratiefeinden geraten sind. Sie zeigen Beispiele, wie diese Infiltration vonstattengeht, und diskutieren, mit welchen Mitteln Staat und Gesellschaft der rechtsextremen Unterwanderung entgegentreten können. Tom Thieme ist Politikwissenschaftler seit 2017 Professor für Gesellschaftspolitische Bildung an der Hochschule der Sächsischen Polizei (FH). Er arbeitet seit fast zwei Jahrzehnten zu den Themen Rechtsextremismus, Linksextremismus und Islamismus in Deutschland und Europa. Tom Mannewitz ist Politikwissenschaftler und seit 2021 Professor für die Lehrgebiete Politischer Extremismus und politische Ideengeschichte an der Hochschule des Bundes in Berlin. In seiner Forschung beschäftigt er sich mit Fragen des politischen Links- und Rechtsextremismus in Deutschland. Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung.